Wilhelm Tell und der Egoismus

Der Slogan von Donald Trump heisst «America first!», bei Marine Le Pen heisst es «La France d’abord!» und die Auns trompetet «Zuerst die Schweiz!». Diese Woche hat das Baselbiet in den Chor der Egoisten eingestimmt und will zuallererst an sich selbst denken. Natürlich kann das alles nicht aufgehen – schon gar nicht in der vernetzten Welt von heute.

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Wie moderne Zeitdiebe Sie beklauen

Was ist das Wertvollste, was Sie haben? Es ist Ihre Zeit. Jede Sekunde ist einzigartig. Warum verwenden wir dann so viel Zeit damit, uns über Donald Trump, unnötige Pushmeldungen auf dem Handy und störende Werbung zu ärgern? Die modernen Zeitdiebe sind nicht mehr heimliche, graue Männer. Sie sind bunt und laut und klauen unsere Zeit ganz offen. Noch schlimmer: Wir geben sie ihnen freiwillig ab. Aber es gibt einen Ausweg.

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Warum Rechtskonservative Zulauf haben

Sie sind im Hoch: Rechtskonservative, die ihr Land mit harter Hand zurück in die Vergangenheit führen wollen. Donald Trump tut es schon in den USA, Marine LePen will es in Frankreich, Frauke Petry in Deutschland, Heinz-Christian Strache in Österreich. Und auch bei uns haben Rechtskonservative Zulauf. Warum sind harte Hand und Blick zurück so attraktiv? Was finden Wählerinnen und Wähler in den Rezepten von gestern? Warum ziehen sie scharfe Grenzen der Freiheit und harte Worte der Offenheit vor? Ein Antwortversuch.

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Als das Auto verboten wurde

Diese Woche blicken wir vom Jahr 2032 aus in die Vergangenheit, zurück auf die Zeit, als die Menschen realisierten, wie gefährlich Verbrennungsmotoren sind und die Autos verboten. Es ist jetzt 15 Jahre her, da kam es, kurz nach dem Dieselskandal bei VW, zum ersten grossen Aufstand der Städter gegen die Automotoren. Heute können wir es uns nicht mehr vorstellen, warum die Menschen so lange stinkende und lärmende Blechkisten vor ihren Haustüren duldeten. Aber lesen Sie selbst.

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Herr Blocher, ich habe da noch ein paar Fragen

In seinem heutigen Interview mit der NZZ wünscht sich Alt-Bundesrat Christoph Blocher ein Europa der Vaterländer. Wörtlich sagt er: Meines Erachtens wäre ein Europa richtig, wie es de Gaulle propagiert hatte: ein Europa der Vaterländer. Konkret wünscht sich Blocher, dass die EU langsam wieder aufbricht und die Nationalstaaten mehr Bewegungsraum erhalten.

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140 Zeichen zwischen Hass und Halleluja

Er ist der Twitter-Präsident: Mit wütenden Kurzbotschaften hat sich Donald Trump ins Weisse Haus geschrieben. Jetzt organisiert sich ausgerechnet auf Twitter die Opposition gegen den Rechtspopulisten: Künstler und Wissenschaftler nutzen das Medium mit den kurzen Botschaften ebenfalls. Gegen den Twitterer im Weissen Haus. Ein Medium zwischen Hass und Halleluja – und wie Sie davon profitieren können.

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Warum für die Einbürgerung der Wille genügen sollte

Die Schweiz steht nicht zu ihren Kindern: Selbst die Enkel von Einwanderern müssen hohe Hürden überwinden, um den Schweizer Pass zu erlangen. Dass widerspricht dem, was die Schweiz ausmacht. Wer die Schweiz wirklich ernst nimmt, sollte alle Hürden für Einbürgerungswillige abschaffen – bis auf eine: sie müssen zur Schweiz gehören wollen. Warum der Wille für die Einbürgerung genügen sollte.

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Donald Trump verweigert sich dem Amt

Am nächsten Freitag zieht Donald Trump ins Haus an der Pennsylvania Avenue Nummer 1600 in Washington ein: ins Weisse Haus. Spätestens dann dürften alle Optimisten, die gehofft hatten, The Donald werde sich im Oval Office dann schon zusammenreissen, eines besseren belehrt werden: Wenn Donald Trump das Amt des Präsidenten übernimmt, dann ist das ein unfriendly takeover.

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Donald Trump, Fake News – und Fake Politik. Was nun?

An seiner ersten Pressekonferenz gab der gewählte US-Präsident Donald Trump kaum Auskunft auf Fragen, dafür kanzelte er die Medien ab und erklärte sie zu «Fake News». Sind gefälschte Nachrichten wirklich das Problem? Auch bei uns? Oder sind es vielleicht nicht die Fake News, die uns in nächster Zeit beschäftigen werden, sondern die «Fake Politik» des egozentrischen Baulöwen, der jetzt den Präsidenten spielt? Eine kleine Handreichung für den Alltag.

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Das nächste iPhone kommt nicht von Apple

Eine disruptive Entwicklung ist eine Erfindung, die eine zerstörerisches Potenzial hat und im Extremfall ganze Branchen zerlegen kann. Der iMac war eine solche disruptive Innovation, der iPod und, vor zehn Jahren, das iPhone. Apples Mobiltelefon hat dabei weniger die Mobiltelefonie als solche umgekrempelt, als etwa den Markt für digitale Kameras oder die Art und Weise, wie wir das Internet benutzen.

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