Nachdenken statt Nachtreten

Trump, Türkei, Terror – was ist nur mit der Menschheit los? Wo führt das hin? Und vor allem: Was sollen wir kleinen Bürger angesichts dieses Weltenlaufs tun? Kämpfen? Schreien? Was bloss? – Ein persönliches Erlebnis hat mich zum Nachdenken gebracht und zu einer Reaktion auf Terror, Trump und die Türkei geführt, die ich nicht erwartet hätte. Aber lesen Sie selbst.

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Wenn Radio selbst zu Kultur wird

Der Abbruch des Radiostudios auf dem Bruderholz in Basel rückt näher und plötzlich wird den Baslern bewusst, dass in diesem Studio nicht nur von Kultur berichtet worden ist, sondern dass in diesem Studio auch viel Kultur entstanden ist: Radiokultur nämlich.

Beim Bahnhof Basel SBB klafft gleich neben den Gleisen ein riesiges Loch im Boden. Man könnte darin sicher ein ganzes Fussballfeld versorgen, samt Spielern, Fans und Catering. In diesem Loch entsteht das «Meret Oppenheim-Hochhaus», das künftig die Studios und Büros von SRF Kultur beheimaten wird. 250 Arbeitsplätze sollen hier konzentriert werden. Dieses mediale Kulturzentrum könnte, fast mehr noch als das Kunstmuseum Basel, die Fondation Beyeler oder das Theater dazu beitragen, Basel zur Kulturhauptstadt der Schweiz zu machen.

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Fünf Gedankenanstösse

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Sommerpause. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Sachbücher – also fünf Gedankenanstösse. Mindestens eines davon hätten Sie nicht erwartet.

Wenn Sie trotzdem einen Wochenkommentar lesen möchten, empfehle ich Ihnen diese drei Kommentare der letzten Wochen, die leider immer noch aktuell sind:

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Fünf Biografien

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht eine kleine Sommerpause. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Biografien. Mindestens eine davon wird Sie überraschen.

Wenn Sie trotzdem einen Wochenkommentar lesen möchten, empfehle ich Ihnen diese drei Kommentare der letzten Wochen, die leider immer noch aktuell sind:

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Alle gegen Europa – woher nur kommt diese grosse Wut?

Nach dem beschlossenen Brexit schallt sie einem überall entgegen, in Zeitungsartikeln, Internetkommentaren und in der Beiz: die grosse Wut auf Europa. Woher nur kommt diese grosse Wut? Warum richtet sie sich in England, in Deutschland, in Frankreich, in der Schweiz so heftig gegen Europa? Ein Erklärungsversuch und die Andeutung eines Auswegs.

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Aus Europa kann man nicht austreten. Auch England nicht.

Grossbritannien kann zwar aus der EU austreten, aber nicht aus Europa und schon gar nicht aus der Gegenwart. Das ist vielleicht der grosse, der fundamentale Irrtum vieler #Brexit-Befürworter und es ist auch der Irrtum vieler Europa-Ablehner in der Schweiz. Ob Klimawandel oder Migration, globale Finanzwirtschaft oder Digitalisierung – die Themen unserer Zeit lassen sich nicht auf der Ebene von Nationalstaaten angehen. Eine EU-Mitgliedschaft ist vielleicht nicht Voraussetzung, nationalistischer Isolationismus aber sicher ein Hindernis für das Lösen der grossen Probleme der Gegenwart.

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Schafft den Schweizerpsalm ab – an der Euro sowieso!

Sie haben wieder nicht gesungen: Die meisten Fussballer der Schweizer Nationalmannschaft blieben auch beim zweiten Spiel stumm, als die Hymne gespielt wurde. Recht so: Die Schweizer Nationalhymne ist eine Zumutung. Sie gehört längst abgeschafft. Viele Schweizer sehen das allerdings nicht so: Sie werfen Shaqiri, Behrami und Co. vor, keine richtigen Schweizer zu sein. Wer so argumentiert, hat aber selbst nicht kapiert, was ein Schweizer ist.

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Machen Sie auch Ferien am Meer der Toten?

Das Mittelmeer ist und bleibt die Traum-Feriendestination der Schweizer. Doch das Mittelmeer wird immer mehr zum Meer der Toten. Allein im Mai 2016 sind 1138 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Seit Anfang 2014 haben fast 10’000 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ihr Leben verloren. Viele Schweizer kümmert das offenbar nicht. Hauptsache, ihr Dorf bleibt flüchtlingsfrei – und die Drinks am Strand schön kühl.

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Gotthard eröffnet – aber wo bleiben die Visionen?

Es gab Feuerwerk und Freudentränen, ganz grosse Worte und ganz viel Selbstlob: Die Schweiz hat den Gotthard-Basistunnel eröffnet. Sie hat damit eine Vision aus dem 19. Jahrhundert mit Technik aus dem 21. Jahrhundert noch einmal gebaut. Und jetzt? Welche Visionen entwickelt unser Land für das 21. Jahrhundert?

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Der Protz

Morgen beginnt am Bundesstrafgericht in Bellinzona der Prozess gegen den Basler Börsenguru Dieter Behring. 800 Millionen Franken beträgt die Deliktsumme, die Rede ist von bis zu 2000 Geschädigten. Behring wollte einst den «genetischen Code der Börse» geknackt haben. Seinen Basler Kunden zog er Millionen aus der Tasche. Wie konnte es nur so weit kommen?

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