Donald Trump, Fake News – und Fake Politik. Was nun?

An seiner ersten Pressekonferenz gab der gewählte US-Präsident Donald Trump kaum Auskunft auf Fragen, dafür kanzelte er die Medien ab und erklärte sie zu «Fake News». Sind gefälschte Nachrichten wirklich das Problem? Auch bei uns? Oder sind es vielleicht nicht die Fake News, die uns in nächster Zeit beschäftigen werden, sondern die «Fake Politik» des egozentrischen Baulöwen, der jetzt den Präsidenten spielt? Eine kleine Handreichung für den Alltag.

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Das nächste iPhone kommt nicht von Apple

Eine disruptive Entwicklung ist eine Erfindung, die eine zerstörerisches Potenzial hat und im Extremfall ganze Branchen zerlegen kann. Der iMac war eine solche disruptive Innovation, der iPod und, vor zehn Jahren, das iPhone. Apples Mobiltelefon hat dabei weniger die Mobiltelefonie als solche umgekrempelt, als etwa den Markt für digitale Kameras oder die Art und Weise, wie wir das Internet benutzen.

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Zehn Jahre iPhone – das grosse Missverständnis

Heute vor zehn Jahren hat Steve Jobs an der «Macworld» in San Francisco ein neues Gerät präsentiert: ein Telefon, mit dem man auch Musik hören und im Web surfen konnte. «Wir nennen es iPhone», erklärte Jobs. Schauen Sie sich die Präsentation mal an. Jobs war rhetorisch wirklich brillant.

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Warum es die politische Korrektheit doch braucht

«Politische Korrektheit» ist das Schimpfwort der Stunde. In Amerika ist Donald Trump als eine Art Ritter Georg gegen den Drachen der political correctness angetreten. In der Schweiz stilisiert sich Roger Köppel als Befreier von Denkkorsetten. Doch ist das wirklich so? Ist es nicht im Gegenteil so, dass die selbsternannten Ritter eigentlich die Drachen sind, die Anstand und Rücksicht niederwalzen? Lesen Sie selbst, warum es die politische Korrektheit doch braucht.

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Anleitung zum Glücklichsein

Wenn Sie Ihren Freunden «viel Glück im Neuen Jahr» wünschen – wünschen Sie ihnen Glück im Sinne von gute Zufälle oder Glück im Sinne von Glücklichkeit – also «good luck» oder «happiness»? Ersteres vermutlich – und das ist schade. Denn nötig haben wir alle vor allem das Zweite: die «happiness», die Glücklichkeit. Weil es 2016 weiss Gott genügend Nachrichten gab, die uns unglücklich machten, entbiete ich Ihnen zum Jahresende eine kleine Anleitung zum Glücklichsein und wünsche Ihnen im neuen Jahr –nun ja: viel Glück!

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Mein Fragebogen 2016

Wenn die Welt heute an etwas leidet, dann sind es zu viele Antworten – vor allem zu viele einfache Antworten, die von sich behaupten, immer und überall richtig zu sein. Wichtiger, als Antworten zu geben, scheint es mir, Fragen zu stellen, das Denken in Bewegung zu setzen – also zu denken zu geben. Zum Ausklang des Jahres habe ich deshalb wieder einen Fragebogen mit 25 Fragen zusammengestellt. Sie kreisen um die Themen Geld und Glück. Denken Sie gut…

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Was, bitteschön, sind «hiesige Werte»?

Die Schweiz soll Zuwanderer und Flüchtlinge auf «hiesige Werte» einschwören. Immer häufiger ist dabei auch von «christlichen Werten» die Rede. Das Baselbiet will den Vorrang der «hiesigen Werte» sogar in Gesetz und Verfassung verankern. Bloss: Was sind «hiesige Werte»? Mir scheint, der Weihrauch, mit dem dieses Anrufen der Werte verbunden ist, soll bloss vernebeln, dass da gar keine Werte sind, auf die man sich berufen könnte. Ausser vielleicht das Bankgeheimnis, die Marktwirtschaft und ein kalter Egoismus. Aber es gibt einen Ausweg.

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Hätte Wilhelm Tell der Lehrerin die Hand gegeben?

Stellen Sie sich vor, Sie müssten Hals über Kopf Ihr Haus verlassen. Sie haben gerade noch Zeit, eine Tasche zu packen. Was nehmen Sie mit? Und wenn Sie sich das überlegt haben – was bedeutet das für Ihr Leben, so lange Sie nicht flüchten müssen? Und was bedeutet es für unseren Umgang mit den Menschen, die in die Schweiz geflüchtet sind? Der Kanton Basel-Landschaft hat diese Woche darauf geantwortet: Er verlangt künftig den korrekten Gruss. Per Gesetz. Und das im Land, das sich auf die Geschichte von Wilhelm Tell beruft und seine Weigerung, korrekt zu grüssen.

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Leben wir in einer Filterblase? Natürlich!

Seit der überraschenden Wahl von Donald Trump geistert ein Wort durch die Medien: «Filterblase». Der Vorwurf: Soziale Netzwerke sorgen mit ihren Algorithmen dafür, dass die Benutzer über kurz oder lang nur noch Nachrichten sehen, die ihnen gefallen. Auch wenn das so radikal in der Schweiz (noch) nicht stimmt – die Entwicklung geht in diese Richtung. Was das bedeutet – und wie Sie die Filterblase aufstechen können.

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Zu Gast im «Medienclub»

medienclub

Am Dienstag, 29.11.2016, war ich zu Gast im «Medienclub» auf SRF. Zusammen mit Matthias Ackeret, Chefredaktor «Persönlich» und Moderator Blocher-TV, Michèle Binswanger, Journalistin «Tages Anzeiger» und Michael Hermann, Politikwissenschaftler, haben wir unter der Leitung von Franz Fischlin über die Rolle der Medien bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten diskutiert.

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