Leben wir in einer Filterblase? Natürlich!

Seit der überraschenden Wahl von Donald Trump geistert ein Wort durch die Medien: «Filterblase». Der Vorwurf: Soziale Netzwerke sorgen mit ihren Algorithmen dafür, dass die Benutzer über kurz oder lang nur noch Nachrichten sehen, die ihnen gefallen. Auch wenn das so radikal in der Schweiz (noch) nicht stimmt – die Entwicklung geht in diese Richtung. Was das bedeutet – und wie Sie die Filterblase aufstechen können.

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Zu Gast im «Medienclub»

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Am Dienstag, 29.11.2016, war ich zu Gast im «Medienclub» auf SRF. Zusammen mit Matthias Ackeret, Chefredaktor «Persönlich» und Moderator Blocher-TV, Michèle Binswanger, Journalistin «Tages Anzeiger» und Michael Hermann, Politikwissenschaftler, haben wir unter der Leitung von Franz Fischlin über die Rolle der Medien bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten diskutiert.

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Die Macht der falschen Nachrichten – und die richtige Antwort darauf

Das Internet hat eine Seuche: Fake News. Diese gefälschten Nachrichten sind äusserst beliebt – vor allem, wenn sie der Meinung des Lesers entsprechen. Dann verbreiten sie sich in Windeseile über das Netz, ganz egal, wie unglaubwürdig sie sind. Die Menschen basteln sich aus den passenden Nachrichten ihr eigenes Bild der «Realität». Dagegen ist sehr schwer anzukommen. Schon gar nicht mit einem Verbot. Es gibt nur ein einziges Mittel, das helfen würde.

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Das Volk und die Bildungselite – eine gestörte Beziehung

Die Eliten sind selbst schuld: Sie haben den Kontakt zum Volk verloren. Das war der Tenor vieler Kommentare nach der Wahl von Donald Trump. Zu diesen bösen Eliten gehören auch die Journalisten. Sie seien einseitig links und hätten Trump zu Unrecht verteufelt. Es sei deshalb Zeit, dass die Eliten umkehren und dem «Volk» zuhören. Alles falsch. Wenn wir etwas stärken müssen, dann die Bildungselite. Und wenn jemand zuhören sollte, dann das «Volk». Und die Politiker.

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Präsident Trump: Die Medien sind schuld

In den letzten Tagen haben die Medien viele Gründe aufgeführt, warum Donald Trump trotz Lügen, Hass und Pöbeleien Hillary Clinton besiegt hat. Bloss sich selbst haben sie ausgespart. Denn am Grosserfolg von Donald Trump sind ganz zuvorderst die Medien selber schuld. Konkret: die Journalisten. Eine Nachwahl-Medienschelte.

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Trump ist Präsident – wie sagen wir das bloss unseren Kindern?

Donald Trump steht für so ziemlich alles, was ich verabscheue: Rassismus, Hedonismus, Egoismus, Frauenfeindlichkeit, eine verstümmelte Sprache, Anti-Intelligenz, Anti-Bildung, Volksverführung – wie soll man reagieren, wenn so ein Mann zum Präsidenten von Amerika gewählt wird? Ein Mann, der so viele Menschen beleidigt und so viele Frauen erniedrigt hat? Wie soll ich das meinen Kindern erklären?

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Nach Schweizerhalle – vor der Atomausstiegsabstimmung

«Tschernobâle» titelte diese Woche die NZZ über einem Rückblick auf die Brandkatastrophe in Schweizerhalle vor 30 Jahren. Die Zeitung bringt damit den Chemieunfall unfreiwillig mit der Atomausstiegsfrage in Verbindung. Unfreiwillig, aber zu Recht. Ein Kommentar über den Aspekt der Verantwortung, 30 Jahre nach Schweizerhalle, drei Wochen vor der Abstimmung über die Atomausstiegsinitiative.

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Warum Basel vielleicht gar nicht links ist

Basel hat gewählt. «Rot-Grün so stark wie nie» titelte die bzBasel und titelte über dem Artikel, der von bürgerlichen Viererticket handelte, mit «#schiffbruch». Selbst die BaZ schrieb etwas säuerlich: «Rot-grün im Wahlglück». Sicher ist: die Bürgerliche Wende findet nicht statt. Die bz kommentierte gar: «Der Aufbruch kommt von links». Doch stimmt das wirklich? Wählt Basel wirklich «links»?

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Zum Wahlerfolg der LDP: Basler wählen Baslerisch

Bis vor kurzem gingen Beobachter davon aus, dass es für die Basler LDP ein Handicap sei, nicht über eine nationale Partei zu verfügen. Die Wahlen am Wochenende haben das Gegenteil bewiesen: Es ist ein Vorteil.

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Zur Ehrenrettung der Bürokratie

Die Politik hat ein Lieblingsschimpfwort: Bürokratie. Bürgerliche Parteien rufen zum Bürokratieabbau auf, wettern gegen Beamte und gegen die Verwaltung. Jedem Stimmbürger muss klarwerden: Die Bürokratie ist des Teufels. Doch ist sie das wirklich? Was wäre denn die Alternative zur Bürokratie? Und geht das überhaupt, Demokratie ohne Bürokratie? Eine kleine Ehrenrettung eines grossen Begriffs.

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