Über Matthias Zehnder

Dr. Matthias Zehnder (*1967) ist freier Publizist und Medienwissenschaftler mit Spezialgebiet interaktive Medien und Medienphilosophie in Basel.

Matthias Zehnder hat an der Universität Zürich Germanistik, Philosophie und Didaktik studiert und an der ETH Zürich eine Forschungsassistenz absolviert. 2012 hat er am Medienwissenschaftlichen Institut der Universität Basel zu «Neue Medienphänomene im Internet» promoviert.

Er hat jahrelang für verschiedene Tageszeitungen und die Nachrichtenagentur sda geschrieben und auf Radio DRS und im Schweizer Fernsehen zu Technologiethemen Auskunft gegeben. Seine Fachartikel sind mit dem Medienpreis Eugen ausgezeichnet worden. Mit seiner Agentur MatthiasZehnder.ch AG hat er sich früh auf crossmediale Medienkonzepte spezialisiert. Er hat mehrere Startups und Publikationen gegründet oder mitgegründet, darunter «Smile» (später «anthrazit»), das erste Magazin über das Internet in der Schweiz, und die «Netzwoche». 2006 hat er die «Coopzeitung» neu konzipiert und dieses grösste Printprodukt der Schweiz von 2007 bis 2012 als Chefredaktor geführt. 2012 bis 2015 war er Chefredaktor der «bz Basel/bz Basellandschaftlichen Zeitung» und hat die bz  in Basel erfolgreich als Alternative zur BaZ positioniert.

Seit Anfang 2016 ist er wieder selbstständig als Autor, Wissenschaftler und Berater. Seine Wochenkommentare kann man jetzt abonnieren: Er publiziert sie auf der eigenen Website. Er hält Vorträge, unterstützt Institutionen mit strategischer Kommunikationsberatung und schreibt.

Matthias Zehnder ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Basel.

Weitere Angaben zur Person:

– Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Zehnder

Beruflicher Lebenslauf
Fotos in Druckauflösung
– Publikationen
Vortragsliste

Meine letzten Bücher:

«Die digitale Kränkung»
Computer und Roboter übertreffen den Menschen in immer mehr Gebieten. Und immer häufiger geht es dabei um genau jene Tätigkeiten, von denen wir Menschen dachten, dass sie uns ausmachen. Was bedeutet das für uns? Und was bedeutet das für unser Menschenbild? Lesen Sie dazu mein neues Buch:
Matthias Zehnder: Die digitale Kränkung. Über die Ersetzbarkeit des Menschen. NZZ Libro: Basel 2019
ISBN 978-3-85616-887-2
Buchkapitel «Virtual Reality: Grundlagen»
In: Dominik Landwehr (Hg.):
Virtual Reality.
Edition Digital Culture 6.
Christoph Merian Verlag: Basel 2019
ISBN 978-3-85616-887-2
Buch: «Die Aufmerksamkeitsfalle. Wie die Medien zu Populismus führen». Es ist 2017 im Zytglogge-Verlag erschienen. Matthias Zehnder ist für das Buch vom SVIK, dem Schweizerischen Verband für interne Kommunikation, zum Autor des Jahres 2017 ausgezeichnet worden. Weitere Informationen zum Buch gibt es hier: www.aufmerksamkeitsfalle.ch Das Buch gibts hier oder direkt beim Autor
Matthias Zehnder: Die Aufmerksamkeitsfalle. Wie die Medien zu Populismus führen. Zytglogge, 125 Seiten, 24 Franken; ISBN 978-3-7296-0951-8

Herausgeber oder Co-Autor:

«Unsere Schweiz. Ein Heimatbuch für Weltoffene»
Zusammen mit Beat Jans und Guy Krneta habe ich ein Buch herausgegeben, das der urbanen, weltläufigen Schweiz auf die Spur geht: 50 Autorinnen und Autoren aus Politik, Wissenschaft und Kultur erklären, was sie an der Schweiz gern haben und warum und inwiefern ihnen die Schweiz Heimat ist.
Beat Jans, Guy Krneta, Matthias Zehnder: Unsere Schweiz. Ein Heimatbuch für Weltoffene. Zytglogge Verlag, 200 Seiten, 32 Franken; ISBN 978-3-7296-5029-9
Theaterstück «Theater im Münster»
Co-Autor zusammen mit Sandra Rudin FörnbacherDas grosse Theater zum 1000 Jahre-Jubiläum des Basler Münsters 2019 bringt die wichtigsten Szenen aus der Geschichte des Münsters in einer fulminanten Rahmenhandlung im Münster selbst auf die Bühne.
Kritiken gibt es hier: «Badische Zeitung», «bzBasel», «BaZ», «Onlinemerker»

Lektorat:

Lektorat des Buchs von Hansmartin Siegrist: «Auf der Brücke zur Moderne. Basels erster Film als Panorama der Belle Epoque». Christoph Merian Verlag, Basel 2019.
Ein Kameramann drehte im Herbst des Jahres 1896 auf der alten Basler Rheinbrücke mit dem Kinematografen der Lyoner Fabrikanten Lumière den ersten Film der Stadt. Der Basler Filmwissenschafter Hansmartin Siegrist hat diesen Film analysiert und nachgewiesen, dass das scheinbar zufällige Gewusel auf der Brücke in Tat und Wahrheit bis ins letzte Detail inszeniert war. Er entfaltet anhand des Films ein farbenprächtiges Panorama auf drei Ebenen: von Basel im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert, von der Technik- und Sozialgeschichte des Films und von der Geschichte der jungen Eidgenossenschaft. Es war mir eine Ehre, dieses wunderbar kenntnisreiche Buch redigieren und lektorieren zu dürfen.
Lektorat des Buchs von Robert Heuss: «Basler Polizei 1816 – 2016». Schwabe Verlag, Basel 2016.
Robert Heuss, Alt-Staatsschreiber des Kantons Basel-Stadt und vorher Stabschef der Kantonspolizei, hat ein faszinierendes Buch über die Geschichte der Basler Polizei geschrieben. Es war mir eine Freude und eine Ehre, das Buch zu lektorieren. Es steckt voller Geschichten und Anekdoten über die Polizei. Meine Lieblingsgeschichte: Die ersten Streifenwagen waren so untermotorisiert, dass sie nicht in ein Parkhaus fahren durften. Es bestand die Gefahr, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft wieder hochfahren konnten…

Frühere Bücher:

Buch: «Gefahr aus dem Cyberspace? Das Internet zwischen Freiheit und Zensur». Basel, Boston, Berlin: Birkhäuser 1998.
Ende der 90er Jahre diskutierte die Politik zum ersten Mal, wie frei das Internet sein darf und ob es, angesichts gefährlicher Inhalte sinnvoll sein könnte, die Inhalte im Internet zu reglementieren. In den USA verabschiedete der Kongress den Communications Decency Act, ein eigentliches Zensurgesetz. In Europa diskutierten Politiker über juristische und technische Massnahmen. Die Frage, wie weit die Freiheit des Internet gehen darf und ob man Bürger vor gefährlichen Inhalten schützen muss, sind bis heute aktuell.
Buch: «Information im Internet». Beobachter-Ratgeber über das Suchen und Finden von Informationen im Internet. Jean Frey AG: Zürich 1998.
Ende der 90er Jahre war das Internet noch neu und unbekannt. Für den «Beobachter» habe ich deshalb eine ganze Reihe von Ratgebern geschrieben, darunter diesen Ratgeber über das Recherchieren im Internet, einen Ratgeber über Einkaufen im Internet und einen über Banking per Internet.
Kapitel «Vom amerikanischen Militär zum weltweiten Geplauder».  In: Dani Vuilleumier: Internet. Schweizerisches Jugendschriftwerk, Zürich 1998, als SJW-Heft Nr. 2088
Als Kind habe ich natürlich viele SJW-Hefte gelesen. Damals waren das greifbare, gute Geschichten von namhaften Autoren. 1998 war es mir deshalb eine Ehre, im SJW-Heft über das Internet das Kapitel über die Entstehung des Internets beisteuern zu dürfen.
Buch: «Surfen im Internet: Geschichte und Geschichten des Internets». Kilchberg: Smart Books 1997.
Die Geschichte des Internets ist voller Geschichten. In diesem Buch habe ich sie zusammengetragen. Etwa die Geschichte, wie Vinton G. Cerf das Internet erfand, wie Leonard Kleinrock die E-Mail entwickelte, wie Tim Berners Lee auf die Idee des World Wide Web kam, warum Marc Andreessen den Browser erfand, wie John Perry Barlow für Bürgerrechte im Cyberspace kämpfte – und wie Kevin Mitnick zum meistgesuchten Hacker der Welt wurde.