Schlagwort-Archive: Geschichte

1291. Geschichte eines Jahres

Für Schweizerinnen und Schweizer ist klar: 1291 ist das Gründungsjahr der Eidgenossenschaft. Die Jahreszahl gilt geradezu als Chiffre für Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität. Doch hat die Zahl 1291 zu Recht einen so hohen Stellenwert in der Schweiz?

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Schweizer Migrationsgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Wenn Ihnen beim Stichwort Migration nur Italiener, Türken und Tamilen einfallen, dann sollten sie dieses Buch lesen. Es erzählt die Geschichte der Migration in der Schweiz und beginnt damit beim römischen Reich. Es beweist damit, dass die Geschichte der Schweiz ohne Migration nicht denkbar ist. Das sind sich viele Menschen heute nicht bewusst: Sie verstehen Migration als zeitgenössisches Phänomen.

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Gerade gestern. Vom allmählichen Verschwinden des Gewohnten.

Nicht alles, was früher war, war deshalb besser. Anderseits gilt ebenso: Nicht alles, was uns heute und morgen beschäftigt, ist deshalb schon gut. Zwischen Nostalgie und Gegenwartspathos versucht Martin Meyer, ehemals Feuilleton-Chef der NZZ, eine Mitte zu finden und das Amüsement zu pflegen, das damit verbunden sein kann, sich zu erinnern und darüber nachzudenken, wie Menschen und Dinge auftauchten, eine Zeitlang blieben und allmählich oder auch plötzlich wieder verschwanden.

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21.0 Eine kurze Geschichte der Gegenwart

Für die Medien sind die Digitalisierung, das Internet und seine Auswirkungen oder die Globalisierungen meistens revolutionär oder historisch. Doch stimmt das wirklich?

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Warum «Aktenzeichen xy» so erfolgreich war

Vor 50 Jahren hat Eduard Zimmermann die Fernsehzuschauer zum ersten Mal um ihre Mithilfe bei der Aufklärung von Verbrechen gebeten. Auf Radio SRF 1 habe ich erklärt, warum «Aktenzeichen xy» zum Quotenhit geworden ist. Das Geheimnis, soviel sei verraten, liegt an der richtigen Mischung zwischen «Emil und die Detektive» und Stephen King…

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Fünf Denkanstösse an Stelle eines Wochenkommentars

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Herbstferien. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Denkanstösse – also fünf höchst anregende Sachbücher. Es sind Bücher, nach deren Lektüre sie die Welt anders ansehen. Ganz besonders gilt das für das erste Buch, nach dessen Lektüre Sie Europa anders betrachten werden – aber auch das fünfte wird, obwohl es von tiefer Vergangenheit handelt, Ihren Blick auf die Gegenwart verändern.

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Der Wille des Volkes

Diese Woche empfehle ich ausnahmsweise einen Roman: Das neue Buch des Schweizer Schriftstellers Charles Lewinsky. Es heisst Der Wille des Volkes und gibt sich als Kriminalroman.

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Alternative Geschichte für eine bessere Gegenwart

Wieder eine Woche, in der Donald Trump die Weltöffentlichkeit, die Amerikaner, ja sogar die Republikaner entsetzt und verstört hat. Kein Wunder fragen sich viele Menschen, wie die Welt wohl aussähe, wenn nicht Donald Trump, sondern Hillary Clinton gewählt worden wäre. «Was wäre, wenn…»-Fragen sind Gegenstand einer speziellen Form von Geschichtswissenschaft: der «alternativen Geschichte» oder «Uchronie». Bloss: Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Aber die Gegenwart – und damit die Zukunft.

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Schafft die Nationalfeiertage ab!

Wir befinden uns mitten in der Saison der Nationalfeiertage: Am 4. Juli haben die USA gefeiert, heute, am 14. Juli, feiert Frankreich, am 1. August feiert die Schweiz. In allen Ländern sieht das ähnlich aus: Fahnen schwingen, Schultern klopfen, Reden, Trinken, Feuerwerk. Die Feiern übertünchen, dass die Nationen zufällige Produkte der Geschichte sind und dass wir heute eigentlich etwas ganz Anderes feiern sollten.

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Die grosse Regression

Den Anstoss zu diesem Buch gaben die Anschläge in Paris im Spätherbst 2015: Der politische, mediale und diskursive Umgang mit diesen Ereignissen liess den Eindruck aufkommen, als fiele die Welt plötzlich hinter hart erkämpfte und für gesichert gehaltene Standards zurück, schreibt Heinrich Geiselberger.

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