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Nora Bader: «Es arbeiten noch immer viel zu wenig Frauen in den Medien»

Nora Bader, noch bei Telebasel, bald bei «20 Minuten», sagt im Fragebogeninterview, für eine ausgewogene Berichterstattung brauche es Redaktionen mit grosser Diversität. Es brauche deshalb mehr Frauen in den Medien. Bedenklich sei, dass Frauen auf Redaktionen «im Schnitt 700 Franken weniger» verdienen als ihre männlichen Kollegen. Sie findet, durch die «Digitalisierung eröffnen sich für die Medien viele neue Welten». Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen? Die hiesigen Lokalmedien sowie die Mantelteile von «NZZ» und «Tagesanzeiger». Wie hältst

Mark Livingston: «Der Zwang zur Innovation ist nicht nur schlecht»

Mark Livingston leitet SRF News, die Online-Informationen von SRF. Im Fragebogeninterview sagt er, wie er selbst Medien nutzt und was er über die Medien in der Schweiz denkt. Livingston erklärt, die Digitalisierung ermögliche zwar eine neue Art von Journalismus, «doch bleibt die Abhängigkeit vom Markt». In der Schweiz fehle die Medienvielfalt heute weitgehend. «Doch Vielfalt bedeutete nicht automatisch mehr gelebte Konkurrenz und dadurch bessere Inhalte.» Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen? «HeuteMorgen» am Radio, «NZZ» und «Bund»

Felix E. Müller: «Nicht die Digitalisierung bedroht die Medien»

Das Fragebogeninterview mit Felix E. Müller, Senior Advisor der «NZZ», über seinen persönlichen Umgang mit sozialen und anderen Medien sowie Zustand und Zukunft des Journalismus in der Schweiz. Er sagt, die Agilität der Medienunternehmen habe massiv zugenommen. «Aber ihre finanzielle Verfassung ist vielfach prekär.» Dabei bedrohe nicht die Digitalisierung die Medien: «Es sind die Internetgiganten im Silicon Valley, die die Existenz der klassischen Medienanbieter in Frage stellen.» Er klagt zudem, viele Medien seien «Trump-süchtig geworden». Welches Medium darf bei Dir

Stefan Schmid: «Wir haben die besten Zeitungen, die es je gab»

«Niemand nimmt es mit den Fakten so genau wie traditionelle Redaktionen.» Das sagt Stefan Schmid, Chefredaktor des «St. Galler Tagblatts». Er folgert daraus, gerade in der Corona-Krise, für sich und seine Zeitungskollegen: «Wir sind wichtiger denn je.» Im Fragebogeninterview gibt er Auskunft über seinen persönlichen Mediengebrauch, was er von sozialen Medien hält und wie er über die Zukunft des Journalismus in der Schweiz denkt. Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen? Das St.Galler Tagblatt natürlich sowie Tagi und

Kafi Freitag: «Früher war mehr Sorgfalt»

Sie ist eine der bekanntesten Bloggerinnen und Podcasterinnen der Schweiz. Im Fragebogeninterview sagt Kafi Freitag, wie sie selbst Medien nutzt, warum Live-Fernsehen für sie nicht mehr existiert und was sie von den Schweizer Medien hält. «Früher war mehr Sorgfalt spürbar und ich habe den Medien insgesamt mehr vertraut», sagt sie. Der «Klickbait-Battle» führe «zu so viel Trash, dass ich es kaum aushalte.» Ein Problem sei, dass viele Menschen die Quellen einer Nachricht nicht hinterfragen und den Medien zu naiv einfach

Patrizia Laeri: «Die Digitalisierung ist eine Befreiung»

LinkedIn und Twitter sind für sie die wichtigsten Medien, Daten der Schlüssel zu Fortschritt und Gleichstellung: Patrizia Laeri, Ökonomin und Moderatorin, sieht in der Digitalisierung der Medien vor allem grosse Chancen. Im Fragebogeninterview gibt sie Auskunft über ihren persönlichen Medienkonsum und den Zustand der Medien. Sie sagt: «Das Mediensystem war früher elitärer, hierarchischer, Top-Down vom Sender zum Empfänger. Diese Hierarchien wurden aufgeweicht.» Heute kommuniziere man «auf Augenhöhe». Twitter sei «zwar immer noch eine männlich dominierte Klugscheisser-Plattform, aber es sind auch

Micha Zbinden: «Ich lebe in der Gegenwart»

«Nau.ch»-Chefredaktor Micha Zbinden hofft, dass es gedruckte Tageszeitungen noch lange gebe. Aber: «Es sieht nicht gut aus». Im Fragebogeninterview gibt er Auskunft über seinen persönlichen Mediengebrauch, seinen Umgang mit sozialen und anderen Medien sowie Zustand und Zukunft des Journalismus in der Schweiz. Er sagt, dass ihn der Internetjournalismus schon immer fasziniert habe. «Die Anforderungen heute sind grösser, Entscheidungen müssen rasch und mutig gefällt werden. Das gefällt mir.» Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen? Nau.ch und der «Blick»-Sport.

Katja Gentinetta: «Wie sollen wir uns ohne Journalismus in der Welt zurechtfinden?»

Sie ist politische Philosophin und moderiert gemeinsam mit «NZZ-Chefredaktor Eric Gujer die Fernsehsendung «NZZ Standpunkte». Im Fragebogeninterview sagt Katja Gentinetta: «Ich stelle fest, dass Medien wieder klarer Position beziehen, und das ist gut so.» Über junge Menschen, die keine Medien mehr konsumieren, also die «News-Deprivierten», macht sie sich keine Sorgen: «Mir machen die ‹News-Deprimierten› mehr Sorge…» Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen? Mein Tablet – ich lese Zeitungen und Zeitschriften nur noch darauf; so habe ich sie

Michael Sennhauser: «Mein Medium ist das iPad»

Er ist seit Jahren die Stimme des Films bei Radio SRF. Im Fragebogeninterview sagt Michael Sennhauser, woher er seine Ideen und seine Informationen hat, welchen Medien er noch vertraut und warum sein wichtigstes Werkzeug das iPad ist. Obwohl er sich beruflich vor allem mit bewegten Bildern beschäftigt, glaubt er daran, dass das geschriebene Wort Zukunft hat, weil «Phänomene wie ‹Deep-Fake›-Videos das blinde Vertrauen in bewegte Bilder nachhaltig erschüttern». Sennhauser glaubt daran, dass der Journalismus auch in der Schweiz Zukunft hat:

Sylvia Egli von Matt: «Ein Beruf ohne Nachwuchs steht vor einer schwierigen Zukunft»

Sylvia Egli von Matt hat jahrelang als Direktorin die Schweizer Journalistenschule MAZ geleitet. Im Fragebogeninterview macht sie sich heute Sorgen um den Nachwuchs: Es sei ein Alarmzeichen, «dass zunehmend weniger junge, gut qualifizierte Frauen und Männer in den Beruf einsteigen wollen. Volontariatsstellen könnten teils kaum mehr adäquat besetzt werden, sagen Ausbildungsverantwortliche in Redaktionen.» Für die Zukunft sei wichtig, dass sich die Medien selbstkritisch fragen, ob sie die jungen Menschen richtig abholen. «Jugendliche zu begeistern ist gar nicht so schwierig, wenn

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