Monatsarchive: Februar 2017

Marine Le Pen – Tochter des Teufels

Nach dem überraschenden «yes» zum Brexit in Grossbritannien und der ebenso überraschenden Wahl von Rechtsnationalist Doland Trump zum US-Präsidenten schaut Europa gebannt nach Frankreich, wo Marine Le Pen und der Front National derzeit die Umfragen für die Präsidentenwahl anführt. Kommt es in der Grande Nation zur nächsten dicken Überraschung?

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Wilhelm Tell und der Egoismus

Der Slogan von Donald Trump heisst «America first!», bei Marine Le Pen heisst es «La France d’abord!» und die Auns trompetet «Zuerst die Schweiz!». Diese Woche hat das Baselbiet in den Chor der Egoisten eingestimmt und will zuallererst an sich selbst denken. Natürlich kann das alles nicht aufgehen – schon gar nicht in der vernetzten Welt von heute.

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Die Wiedergewinnung des Wirklichen

Es gibt nichts, was uns mehr gehört als unsere Aufmerksamkeit, schreibt der amerikanische Philosoph Matthew B. Crawford. Im Normalfall suchen wir uns aus, worauf wir Aufmerksamkeit richten wollen. Doch immer häufiger lenken uns Reize in der Welt und in den Medien ab.

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Wie moderne Zeitdiebe Sie beklauen

Was ist das Wertvollste, was Sie haben? Es ist Ihre Zeit. Jede Sekunde ist einzigartig. Warum verwenden wir dann so viel Zeit damit, uns über Donald Trump, unnötige Pushmeldungen auf dem Handy und störende Werbung zu ärgern? Die modernen Zeitdiebe sind nicht mehr heimliche, graue Männer. Sie sind bunt und laut und klauen unsere Zeit ganz offen. Noch schlimmer: Wir geben sie ihnen freiwillig ab. Aber es gibt einen Ausweg.

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Die neue Unübersichtlichkeit

Das Bändchen ist zwar schon 1985 erschienen, die Gedanken darin sind aber so frisch wie das Grün des Einbands: Die Neue Unübersichtlichkeit heisst der Band. Es ist der fünfte Band der Kleinen Politischen Schriften. Jürgen Habermas setzt sich darin vor allem mit dem Neokonservativismus der 80er Jahre auseinander.

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Warum Rechtskonservative Zulauf haben

Sie sind im Hoch: Rechtskonservative, die ihr Land mit harter Hand zurück in die Vergangenheit führen wollen. Donald Trump tut es schon in den USA, Marine LePen will es in Frankreich, Frauke Petry in Deutschland, Heinz-Christian Strache in Österreich. Und auch bei uns haben Rechtskonservative Zulauf. Warum sind harte Hand und Blick zurück so attraktiv? Was finden Wählerinnen und Wähler in den Rezepten von gestern? Warum ziehen sie scharfe Grenzen der Freiheit und harte Worte der Offenheit vor? Ein Antwortversuch.

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Smart Mobility

Dieses Buch macht den Fächer zu Mobilität weit auf und untersucht die Möglichkeiten, die in Smart Mobility stecken. Gemeint ist damit die Mobilität als Service, also als Dienstleistungsangebot, wie es durch selbstfahrende Autos und die neuen Entwicklungen der Computertechnik in den Städten möglich werden wird.

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Als das Auto verboten wurde

Diese Woche blicken wir vom Jahr 2032 aus in die Vergangenheit, zurück auf die Zeit, als die Menschen realisierten, wie gefährlich Verbrennungsmotoren sind und die Autos verboten. Es ist jetzt 15 Jahre her, da kam es, kurz nach dem Dieselskandal bei VW, zum ersten grossen Aufstand der Städter gegen die Automotoren. Heute können wir es uns nicht mehr vorstellen, warum die Menschen so lange stinkende und lärmende Blechkisten vor ihren Haustüren duldeten. Aber lesen Sie selbst.

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Herr Blocher, ich habe da noch ein paar Fragen

In seinem heutigen Interview mit der NZZ wünscht sich Alt-Bundesrat Christoph Blocher ein Europa der Vaterländer. Wörtlich sagt er: Meines Erachtens wäre ein Europa richtig, wie es de Gaulle propagiert hatte: ein Europa der Vaterländer. Konkret wünscht sich Blocher, dass die EU langsam wieder aufbricht und die Nationalstaaten mehr Bewegungsraum erhalten.

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