Monatsarchive: Januar 2017

Auf der Suche nach Resonanz

Was macht die ständige digitale Erreichbarkeit und vor allem die ständige Möglichkeit, sich auszutauschen und sich darzustellen mit uns? Oder anders gefragt: Was bewirkt Twitter bei Donald Trump? Und vor allem: Warum tun wir uns das alles an? Warum twittern, chatten, mailen, bloggen, facebooken, posten und posen wir so viel – und immer mehr?

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140 Zeichen zwischen Hass und Halleluja

Er ist der Twitter-Präsident: Mit wütenden Kurzbotschaften hat sich Donald Trump ins Weisse Haus geschrieben. Jetzt organisiert sich ausgerechnet auf Twitter die Opposition gegen den Rechtspopulisten: Künstler und Wissenschaftler nutzen das Medium mit den kurzen Botschaften ebenfalls. Gegen den Twitterer im Weissen Haus. Ein Medium zwischen Hass und Halleluja – und wie Sie davon profitieren können.

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Schutz und Freiheit?

Wir tun heute so, als hätte es das heutige Verständnis von Staaten, von Landesgrenzen und von Staatsbürgerschaft schon immer gegeben. Doch das ist nicht so. Die Staatsbürgerschaft, wie wir sie heute kennen, wird erst im 20. Jahrhundert zum Zeichen für politische Zugehörigkeit – und ihr Entzug zum Mittel für den politischen Ausschluss.

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Warum für die Einbürgerung der Wille genügen sollte

Die Schweiz steht nicht zu ihren Kindern: Selbst die Enkel von Einwanderern müssen hohe Hürden überwinden, um den Schweizer Pass zu erlangen. Dass widerspricht dem, was die Schweiz ausmacht. Wer die Schweiz wirklich ernst nimmt, sollte alle Hürden für Einbürgerungswillige abschaffen – bis auf eine: sie müssen zur Schweiz gehören wollen. Warum der Wille für die Einbürgerung genügen sollte.

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Donald Trump verweigert sich dem Amt

Am nächsten Freitag zieht Donald Trump ins Haus an der Pennsylvania Avenue Nummer 1600 in Washington ein: ins Weisse Haus. Spätestens dann dürften alle Optimisten, die gehofft hatten, The Donald werde sich im Oval Office dann schon zusammenreissen, eines besseren belehrt werden: Wenn Donald Trump das Amt des Präsidenten übernimmt, dann ist das ein unfriendly takeover.

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Die Akte Trump

Man kann von der Politik von Donald Trump halten, was man will – seine Geschäfte sind höchst zweifelhaft. Der amerikanische Journalist und Pulitzer-Preis-Träger David Cay Johnston arbeitet seit vielen Jahren als investigativer Journalist, unter anderem für die New York Times. 1988 begegnete er in Atlantic City im Rahmen einer Recherche über amerikanische Casinos Donald Trump. Seither beschäftigt er sich mit Trump. Er hat ein riesiges Dossier über Trump angelegt – deshalb heisst das Buch auf Deutsch auch Die Akte Trump.

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Donald Trump, Fake News – und Fake Politik. Was nun?

An seiner ersten Pressekonferenz gab der gewählte US-Präsident Donald Trump kaum Auskunft auf Fragen, dafür kanzelte er die Medien ab und erklärte sie zu «Fake News». Sind gefälschte Nachrichten wirklich das Problem? Auch bei uns? Oder sind es vielleicht nicht die Fake News, die uns in nächster Zeit beschäftigen werden, sondern die «Fake Politik» des egozentrischen Baulöwen, der jetzt den Präsidenten spielt? Eine kleine Handreichung für den Alltag.

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Das nächste iPhone kommt nicht von Apple

Eine disruptive Entwicklung ist eine Erfindung, die eine zerstörerisches Potenzial hat und im Extremfall ganze Branchen zerlegen kann. Der iMac war eine solche disruptive Innovation, der iPod und, vor zehn Jahren, das iPhone. Apples Mobiltelefon hat dabei weniger die Mobiltelefonie als solche umgekrempelt, als etwa den Markt für digitale Kameras oder die Art und Weise, wie wir das Internet benutzen.

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Zivilisierte Verachtung

Carlo Strenger, in der Schweiz geboren und aufgewachsen, ist Professor der Psychologie an der Universität Tel Aviv. In diesem leidenschaftlichen Essay fragt er sich, wie der Westen selbstbewusst für seine Werte eintreten kann – ob nun gegen Fundamentalisten, Populisten oder die antiwestliche Rhetorik eines Wladimir Putin.

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Zehn Jahre iPhone – das grosse Missverständnis

Heute vor zehn Jahren hat Steve Jobs an der «Macworld» in San Francisco ein neues Gerät präsentiert: ein Telefon, mit dem man auch Musik hören und im Web surfen konnte. «Wir nennen es iPhone», erklärte Jobs. Schauen Sie sich die Präsentation mal an. Jobs war rhetorisch wirklich brillant.

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