Christine Bachmann: «Die heraufbeschworene These vom Tod der Medien ist mir zu plakativ.»
Das 390. Fragebogeninterview, heute mit Christine Bachmann, Chefredaktorin des Magazins «Miss Moneypenny». Sie sagt, als «jemand, der nebst dem Journalismus auch in der Kultur-Bubble zu Hause» sei, vermisse sie «die Kritiken, Besprechungen und Auseinandersetzungen mit kultureller Produktion» in den Medien. Das habe «deutlich abgenommen». Sie findet es wichtig, dass auch Jugendliche weiterhin Medien nutzen: «Nicht-Information führt langfristig zu einem Nährboden für politische Entwicklungen, die wir alle nicht wollen.» KI findet sie eine «gute Unterstützung», sie sollte aber «nicht die Individualität und das, was einen Schreibenden ausmacht,» beseitigen. Gute Texte leben, findet sie, «gerade von ihren spezifischen Macken und Eigenheiten.» KI produziere zwar saubere Texte, «letztlich aber eine Art Einheitsbrei, den man von aussen (noch) erkennt, wenn man etwas geübt ist.» Dennoch findet sie die Nachricht vom Ableben der Medien übertrieben: «Medien haben immer wieder eine Zukunft gefunden. Zumal ich sehe, dass man durch die Digitalisierung Menschen erreichen kann, die vorher nicht erreichbar waren.»
Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen?
Unter der Woche verfolge ich das Tagesgeschehen bei einer Tasse Tee quer durch verschiedene Medien, sowohl im Print als auch online: NZZ, «Tages-Anzeiger», «Blick», wnti.ch sowie österreichische Titel wie «Der Standard» und «Die Presse». Bei den Wochenmedien schätze ich die Bandbreite von Falter über die WOZ bis zur «Winterthurer Zeitung». Am Wochenende lese ich gerne die «NZZ am Sonntag» in gedruckter Form. Die Affinität für österreichische Medien kommt nicht von ungefähr: Als Doppelbürgerin mit Schweizer und österreichischem Pass fühle ich mich beiden Medienwelten verbunden.
Wie hältst Du es mit Facebook und Instagram, X, Bluesky, Threads und Mastodon, LinkedIn, YouTube und TikTok?
Die Nutzung sozialer Medien gehört zu meinem Alltag. Beruflich liegt mein Fokus auf LinkedIn und Instagram, während ich privat von Facebook der ersten Stunde zu Instagram und YouTube gewechselt habe. Einen Account auf X und Bluesky besitze ich zwar nach wie vor, tue mich aber mit der jeweiligen Politisierung beider Plattformen zunehmend schwer. Zudem befremdet mich je länger je mehr, wie viel Zeit wir inzwischen auf diesen Plattformen verbringen, so dass ich in meinen Ferien den Konsum jeweils bewusst runterschraube.
Wie hat sich Dein medialer Alltag seit Deinem Berufseinstieg verändert?
Sehr, denn KI war damals noch kein Thema, Social Media steckte in den Kinderschuhen und Print hatte gegenüber Online noch klar die Nase vorn. In den Redaktionen sassen ausgewiesene Fachleute in den einzelnen Ressorts, gerade auch in Nischen wie Kultur, Sport und Gesellschaft. Und die Glaubwürdigkeit der Medien wurde damals längst nicht so hinterfragt wie heute. Auch das ursprünglich Geschäftsmodell funktionierte noch: Inserate und Werbung trugen die Verlage, bevor dieser Markt wegbrach und online bis heute nicht wirklich aufgefangen werden konnte. Handwerklich hat sich ebenfalls viel verschoben. Früher ging man für jede Geschichte auf die Strasse und wer nicht vor Ort war, griff zumindest zum Telefon und sprach mit den Betroffenen direkt. Heute läuft vieles virtuell, per Telefon oder schriftlich; dass jemand wirklich rausgeht, ist die Ausnahme geworden. Gleichzeitig ist die Recherche durch direkten Zugang zu Quellen und digitale Möglichkeiten breiter geworden. Auch der Alltag ist schnelllebiger geworden, wobei ich das in einem Monatsmedium weniger stark spüre als jemand in der Tagespresse. Und man muss heute im Schnitt mit weniger finanziellen Ressourcen mehr leisten, was früher oder später auf die Qualität drücken kann.
Wenn Du an die Medien in der Schweiz denkst – war früher alles besser oder schlechter?
Früher war definitiv nicht alles besser. Zumal Veränderungen immer auch Chancen mit sich bringen und mir die «Es war schon immer so»-Kultur ohnehin ein Graus ist. Was mich persönlich aber schmerzt: Als jemand, der nebst dem Journalismus auch in der Kultur-Bubble zu Hause ist, vermisse ich die Kritiken, Besprechungen und Auseinandersetzungen mit kultureller Produktion im medialen Kontext. Abgesehen von Internetrezensionen und Social Media hat das deutlich abgenommen.
Haben geschriebene Worte noch Zukunft?
Absolut. Was für eine Frage.
Was soll man heute unbedingt lesen?
Das «Miss Moneypenny»-Magazin natürlich. Nebst den klassischen Medien und Fachmagazinen vor allem auch Bücher – angefangen bei Klassikern wie «Utopia» von Thomas Morus oder «Der Zauberberg» von Thomas Mann über Bühnenstücke wie «Der Theatermacher» und «Heldenplatz» von Thomas Bernhard bis hin zu zeitgenössischer Literatur von Raphaela Edelbauer, Martin Mosebach oder Franzobel.
Kannst Du schlechte Bücher weglegen oder musst Du Bücher zu Ende lesen?
Ja, kann ich. Wenn ein Buch wirklich schlecht geschrieben ist, oder mich inhaltlich nicht überzeugt, dann möchte ich damit meine Zeit nicht verschwenden. Zumal es noch so viel zu lesen gibt.
Wo erfährst Du Dinge, von denen Du nicht gewusst hast, dass sie Dich interessieren?
Meist über soziale Medien, weil einem da auch Dinge zugespült werden, die man sonst nicht so auf dem Radar hatte, oder durch meinen Freundeskreis in den unterschiedlichen Bubbles im direkten Kontakt.
Wie lange gibt es noch gedruckte Tageszeitungen?
Hoffentlich noch ganz lange. Aber vielleicht bin ich da auch nur eine Träumerin.
Sind Fake News eine Gefahr – oder eine Chance für die Medien?
Beides. Für die Medien können Fake News durchaus eine Chance sein. Sie können gewissermassen die letzte Instanz dagegen sein und ihrer ureigenen Funktion als Korrektiv gerecht werden. Gleichzeitig sind Fake News je länger, je mehr eine ernsthafte Gefahr, seit KI im Spiel ist und vieles auf den ersten Blick nicht mehr als solches erkennbar ist. Hier braucht es in Zukunft klarere und verbindlichere Richtlinien, was den Einsatz von KI anbelangt, sowie eine konsequente Kennzeichnung von KI-generierten Bildern, Texten und anderen Inhalten. Die Branche, aber auch die Politik, sind gefordert, rasch Leitplanken zu setzen, bevor das Vertrauen in mediale Inhalte weiter erodiert.
Wie hältst Du es mit linearem (live) Radio und Fernsehen?
Beides hat nach wie vor seine Berechtigung, gerade für die ältere Generation. Ich selbst schaue aber fast kein lineares Fernsehen mehr und höre auch kaum noch Radio, höchstens Mal noch im Auto.
Hörst Du Podcasts? Hast Du einen Lieblingspodcast?
Ich höre sehr gerne Podcast und produzieren selbst auch einen («Geschüttelt, nicht gerührt – der Assistenz-Podcast von Miss Moneypenny»). Zu den Lieblingspodcast gehören der Politik-Podcast «Inside Austria» von «Spiegel» und «Standard», «Sternstunde Philosophie», «Das Literarische Quartett», «Über das Ende», «Klenk&Reiter», «Hotel Matze» sowie der Tamedia-Podcast «Apropos».
Was bedeutet es für die Medien (und die Gesellschaft), dass laut fög 56 % der 16- bis 29-Jährigen zu den News-Deprivierten gehören?
Dass man das durchaus ernst nehmen und sich damit auseinandersetzen muss. Wie kann man dem entgegenwirken? Denn Nicht-Information führt langfristig zu einem Nährboden für politische Entwicklungen, die wir alle nicht wollen.
Über 85 Prozent der Schweizer Medienschaffenden nutzen KI-Tools in ihrem Arbeitsalltag – wie viel KI verträgt der Journalismus? Lässt sich Journalismus gar automatisieren?
KI ist meiner Meinung nach eine gute Unterstützung, sie sollte aber nicht die Individualität und das, was einen Schreibenden ausmacht, übernehmen – pointiert gesagt: seine Seele. Denn Texte leben, wenn sie von einer individuellen Persönlichkeit verfasst sind, gerade von ihren spezifischen Macken und Eigenheiten. KI produziert zwar saubere Texte, letztlich aber eine Art Einheitsbrei, den man von aussen (noch) erkennt, wenn man etwas geübt ist. Wir hatten auch Korrespondenten, die auf einmal KI ins Spiel brachten und die Texte waren auf einen Schlag wie ausgewechselt. Das ist sehr schade.
Führt die Digitalisierung zum Tod der Medien oder im Gegenteil zur Befreiung des Journalismus?
Die heraufbeschworene These vom Tod der Medien ist mir zu plakativ. Medien haben immer wieder eine Zukunft gefunden. Zumal ich sehe, dass man durch die Digitalisierung Menschen erreichen kann, die vorher nicht erreichbar waren. Deshalb betrachte ich sie nicht als Bedrohung, sondern als Chance.
Brauchen wir in der Schweiz eine Medienförderung?
Ich finde hier die Aussage von Roger de Weck in seinem Buch «Das Prinzip Trotzdem» sehr passend und bin da absolut seiner Meinung: «Der Staat muss vor allem den Journalismus fördern, nicht Verlagskonglomerate.»
Schreibst Du manchmal noch von Hand?
Ja, wenn ich mir was wirklich einprägen und merken möchte – sei es beispielsweise für eine Moderation, oder natürlich bei persönlichen Nachrichten (Briefe, Postkarten etc.). Auch wenn alle immer finden, meine Schrift sei zwar schön, aber unleserlich.
Ist (oder war) Donald Trump gut oder schlecht für die Medien?
Schlecht, weil er sie für sich instrumentalisiert. Ich fände es ja ehrlich gesagt spannend, wenn man eine Woche lang überhaupt nichts über Trump in irgendeinem Medium weltweit lesen könnte. Das wäre wirklich toll.
Wem glaubst Du?
Grundsätzlich wohl noch zu vielen, weil ich nicht verbittert durch die Welt gehen möchte. Aber ganz konkret meinem näheren Umfeld und jenen Redaktionskolleginnen und -kollegen, die nach wie vor mit ihrer engagierten Arbeit dazu beitragen, die Welt transparenter zu machen.
Dein letztes Wort?
Nichts bleibt!
Christine Bachmann
Christine Bachmann absolvierte einen Bachelor in Journalism and Organisational Communication sowie einen Master in Arts Management, beides an der ZHAW. Als Chefredaktorin des Magazins «Miss Moneypenny» gibt sie der Assistenzbranche ein Gesicht. Zudem engagiert sie sich im Redaktionsteam des «Winterthurer Jahrbuchs» sowie als Präsidentin des Kellertheaters Winterthur und des Dramatischen Vereins Töss und ist ab und an als Chansonette unterwegs. missmoneypenny.ch / couplet.ch
Basel, 17. Juni 2026, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch
Bild: Aniela Lea Schafroth
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5 Kommentare zu "Christine Bachmann: «Die heraufbeschworene These vom Tod der Medien ist mir zu plakativ.»"
Nach dem Abstimmung-Nein braucht es von mir aus gesehen weder noch Medien, noch schon gar keine Förderung.
Die Medien haben allesamt ihren Auftrag nicht ernst genommen und sind zu Propaganda-Rohren des Nein-Lagers verkommen.
Kein Artikel welcher die Initiative positiv behandelt hätte. Keiner. Alle Chefredaktoren usw bliesen ins selbe Horn.
Das ist kein Journalismus mehr, das ist eine Kampagne.
Das macht die Demokratie kaputt. Medien sind zu Demokratiezerstörern geworden anstelle Förderer.
Das ist doch nicht normal. Wo ist die Ausgeglichenheit. So geht es nicht mehr weiter.
Selbst die „böse rechte“ NZZ welche den Einstellungsvertrag mit Dominik Feusi (rechtsbürgerlicher EU-Kritiker, Journalist) schon unterschrieben haben, nutzten einen Fehltritt Feusis als Vorwand, ihn doch nicht einzustellen. Denn alles was bei der NZZ nicht auf EU-Kurs ist, fliegt raus.
In den sozialen Medien kursierte schon früh irgendein Videöchen vom „Blick“ in dem den Jungen die „10 Mio Initiative“ erklärt werden sollte. Die ganz junge „Moderatorin“ verplapperte sich, in dem sie sagte: „NOCH sagt das Volk JA dazu“….. Noch….. – jetzt müssen wir die Meinung drehen – Order wohl vom Chef…..
Das sagt viel, das sagt alles.
So ein mieses Spiel wie die Medien spielen nicht mal die Maifa-Zokker im Hinterzimmer. Und ich kann ZDF schauen (Musk-Lüge) oder ARD (AfD-Balken-Ranking-Lüge), ich kann aber geradesogut ein Amateur-Filmchen irgendeines Dahergelaufenen im You-Tube schauen oder unsere Medien konsumieren = NICHTS STIMMT MEHR….
Dafür ist jeder Rappen zuviel.
Auf der Welt gäbe es so viel an Hilfe zu leisten und so könnte man die Mediengebühren/Steuern wirklich sinnvoll einsetzen. Pfui Pfui Pfui und nochmals Pfui.
Sie sind mir ein Demokrat. Medienfreiheit, aber nur wenn die Medien Ihre Meinung vertreten?
Und: Widersprechen Sie sich da nicht etwas? Wenn die Medien so wirksam sind, wie Sie behaupten, dann sind sie ja wirklich demokratierelevant – und dann sollten wir etwas dafür tun, dass diese Infrastruktur der Demokratie schweizerisch und unabhängig bleibt.
Sie sind enttäuscht, dass die SVP Initiative, die sie vemutlich befürwortet haben, von der Presse mehrheitllich abgelehnt worden ist. Die Schuldigen für diese Niederlage haben sie offenbar auch schon gefunden: Es ist die Presse, welche in ihrer Mehrheit von der SVP Initiative nichts gehalten hat. Nun, die Presse hat genauso wie sie und ich das Recht, eine Initiative gut oder schlecht zu finden. So etwas nennen wir Meinungsfreiheit und es ist gut, dass es diese gibt. Die Tatsache, dass die Initative deutlich abgelehnt wurde, ist meiner Menung nach nicht der mangelnde Support durch die Presse, sondern die Tatsache, dass die SVP einmal mehr versuchte, der Schweizer Bevölkerung alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen. Das ist ihr nicht gelungen und das ist gut so. Sie können sich aber trösten: Die nächste fremdenfeindliche Initiative der SVP lässt sicher nicht auf sich warten.
Antwort:
Diese Initiative ist und war nicht fremdenfeindlich. Migration ist gut, doch 100’000 Menschen mehr pro Jahr (rsp. 200’000 Menschen plus) ist ungesund und führt ins verderben. Seit 30 Jahren 1m2 Land pro Sekunde weg, 45’000 – 50’000 Wohnungen die jährlich zu bauen sind, das es auf Schiene, Strasse, Schulen, Spital, Wohnen deswegen klemmt ist hier nicht zu erwähnen. Zuwanderer bauen für Zuwanderer, Zuwanderer pflegen Zuwanderer, Zuwanderer lehren Zuwanderer und Zuwanderer verkaufen an Zuwanderer….
War viellicht die Uralt-Kamelle „Schwarzenbach“ (welche ich selbst nicht mehr erlebte) rassistisch, ist es im Heute bei solchen Schwindelzahlen das Gegenteil. Bewahren was wir lieben – 45% Ja-Sagende lassen sich sicher nicht ins „Rasissmus-Eck“ stellen.
Schade – die Medien hätten als Forum beide Seiten zu Worte kommen lassen können (es wäre ihre Chance zu mehr Akzeptanz gewesen, so verlieren sie weitere 45% Lesende), doch zusammen mit BR Jans, welcher sich Unerhörtes erlaubte, wurde das CH-Volk gnadenlos Angst-Kampagnen-Lügen-manipuliert.
Hr. M. Egloff, sie dürfen sich über die Zukunft freuen: Normalos und die SVP werden Schlappe um Schlappe einfahren und verlieren. Denn die Schweiz steuert dank den Linken und Superreichen auf den Abgrund zu wie D und F Beweis?
Wiederum die 10 Mio – Initative als Bsp:
Basel-Stadt (=ultra-links) nur 27 % JA (Schweizweit niedrigster Wert)
Arlesheim (=Reichste Gemeinde im Baselbiet, nur Villen, CEO’s, Grosskapitalisten) nur 37% Ja (tiefster Wert in BL)
Also: Ganz Links und ganz Reich gewinnen alles.
SO WÜRDEN JETZT AUCH DIE RAHMENVERTRÄGE ANGENOMMEN. Egloffsche Freude wird herrschen.
Weiteres Beispiel: Kanton Zug (nur Maseratis, Villen, Pools, Superreiche) hat die Initiative abgelehnt die anderen Zentralschweizer Kantone (Normalos) haben angenommen
Die SUPERREICHEN UND LINKS-GRÜNEN MACHEN ALLES KAPUTT
Und wir Normalos können nur noch zuschauen.
Doch geht die Rechnung auf: Links-Grün will aus Sozialität die ganze Welt in die Schweiz holen. Sie legte sich mit FDP und Co ins Lotterbett.
Doch musste ich schmunzeln: Die FDP denkt eine Woche nach der Abstimmung ganz laut über neue Bauzonen (Einzäunungen) in der Schweiz nach. Und zwar im grossen Stile. FDP-Präsidentin Susanne Vincenz.Stauzffacher im Tagi-Interview: „Man dachte, die Verdichtung würde alles (die Masseninvasion, der Siedlungsdruck) lösen. Das ist gescheitert“
Die Big-Player im Baugewerbe rühren schon den Mörtel an: Swiss-City vom Genfer- bis zum Bodensee. Anders sind diese Millionen, die kommen werden (uferlos gegen oben) nicht zu beherbergen. Und AKW’s sind auch noch super obendrauf. Auch „Die-Mitte“-Partei schwenkte um: NR-BL Elisabeth-Schneider-Schneiter, EU-Turbine (+in allen Wirtschaftsverbänden, Banken, Energie-Versorger im Verwaltungsrat) liebt (nach Anti-Atom-Doris-Zeit+Freundin) jetzt Atom plötzlich wieder. Sie weiss genau, wenn weitere Millionen Zuzüger aus den 30 EU-Ländern strömen, ist es ohne AKW’s nicht zu stemmen. Auch Hochbau, Tiefbau und Strassenbau brauchen uferlos Strom.
Wollen das DIE GRÜNEN (und SP) wirklich?
Diese Zweckgemeinschaft (links+Bürgerlich) gibt Krach. Egal.
Doch nicht egal: …..Und macht die Schweiz kaputt.
Replik auf Herrn Zweidlers Replik: Die von ihm so geliebten Medien – warum liest und hört er sie überhaupt noch? Einfach, um seine Vorurteile zu bestätigen? Einfach, um über sie herziehen zu können? Ich überlasse Herrn Zweidler gern den Nebelspalter, die Weltwoche, Inside Paradeplatz, Nius (Julian Reichelt), ich kann mit denen nichts anfangen. Sie sind keine Quellen für mich, sie transportieren in meinen Augen nur Meinungen. Diese Positionen ganz rechts (dr)aussen entsprechen Herrn Zweidlers Ansichten, das ist völlig in Ordnung. Aber zu behaupten, die Positionen der SVP würden nicht dargestellt, SVP-Politiker kämen in unseren Medien nicht zu Wort, ist schlicht unwahr. Vielleicht darf ich es einmal so formulieren: Was mich an Herrn Zweidlers Äusserungen in diesem Diskussionsforum stört, ist der missionarische Eifer, mit dem hier für irgendetwas „geweibelt“ wird, was mit dem eigentlichen Thema – in diesem Fall also mit Frau Bachmann – wenig bis gar nichts zu tun hat.