Nathalie Wappler: «Menschen vertrauen auch in Zukunft Menschen, nicht Maschinen.»

Publiziert am 31. Dezember 2025 von Matthias Zehnder

Das 366. Fragebogeninterview, heute mit Nathalie Wappler, Direktorin von Schweizer Radio und Fernsehen. Sie sagt, bei ihrem Berufseinstieg 1996 sei das Internet erst so richtig aufgekommen und habe den redaktionellen Alltag komplett auf den Kopf gestellt. «Seit dieser Zeit haben sich Medien und die mediale Nutzung immer wieder radikal verändert.» Trotzdem: «Auch früher war nicht alles so gut, wie wir es heute gern glauben möchten», findet sie. «Seit jeher sind wir als Medienschaffende mitten im Geschehen und müssen nach neuen Lösungen suchen für ein nach wie vor grosses Bedürfnis: Orientierung zu geben in einer immer komplexer werdenden Welt». Das ist deutlich schwieriger geworden: «Was wir unter Öffentlichkeit verstehen, hat sich sehr verändert.» Dieses Orientierung-geben immer wieder neu zu erfinden, bleibe deshalb Aufgabe der Medien und es gehöre «zur Aufgabe einer informierten Medienpolitik, die die Rahmenbedingungen für die Zukunft weise setzt.» Es besorge sie persönlich sehr, dass immer mehr junge Menschen gar keine journalistischen Medien mehr konsumieren: «Schliesslich leben wir hier in einer direkten Demokratie.» Die Schweiz sei deshalb «noch stärker als in andere Länder» auf eine gut informierte Gesellschaft angewiesen. Es gehöre zu einer wichtigen Verantwortung «von uns Medien», herauszufinden, wie man junge Menschen erreicht. «Wir müssen Wege finden, auch die jüngere Generation zu informieren – auf den Kanälen, auf denen sie sich bewegen. Und wie lautet das letzte Wort der abtretenden Fernsehdirektorin? Sie zitiert den österreichischen Neurologen und Psychiater Viktor Frankl: «Zwischen Reiz und Reaktion liegt der Raum der inneren Freiheit. Die Grösse dieses Raumes wird durch unsere eigene Haltung bestimmt.» Nathalie Wappler sagt dazu: «Nutzen wir diesen Raum!»

Welches Medium darf bei Dir zum Frühstück nie fehlen?

Radio – und zwar abwechslungsweise jeden Tag einen unterschiedlichen Sender von SRF. Wir wissen seit Langem: Radio ist vor allem ein Begleitmedium. In die optimale Begleitung der jeweiligen Hörerschaft haben wir in den letzten Jahren viel Aufwand gesteckt. Und das hört man. Die jeweiligen Zielgruppen werden entsprechend abgeholt. Das gefällt mir.

Wie hältst Du es mit Facebook und Instagram, X, Bluesky, Threads und Mastodon, LinkedIn, YouTube und TikTok?

Instagram und Facebook benutze ich vor allem privat, LinkedIn beruflich. Beides aber eher zurückhaltend, weil es schnell viel Zeit in Anspruch nimmt. Und mein Konto auf X habe ich gelöscht, weil dort leider keine Diskussion mehr möglich ist. Im Zweifelsfall gehe ich lieber spazieren und höre Bücher und Podcasts.

Wie hat sich Dein medialer Alltag seit Deinem Berufseinstieg verändert?

Bei meinem Berufseinstieg 1996 kam das Internet erst so richtig auf und veränderte den redaktionellen Alltag komplett. Seit dieser Zeit haben sich Medien und die mediale Nutzung immer wieder radikal verändert. Das begleiten zu dürfen war und ist ein Privileg.

Wenn Du an die Medien in der Schweiz denkst – war früher alles besser oder schlechter?

Man verklärt gern Vieles im Rückblick. Auch früher war nicht alles so gut, wie wir es heute gern glauben möchten. Seit jeher sind wir als Medienschaffende mitten im Geschehen und müssen nach neuen Lösungen suchen für ein nach wie vor grosses Bedürfnis: Orientierung geben in einer immer komplexer werdenden Welt durch vertrauenswürdige Medieninhalte. Was wir unter Öffentlichkeit verstehen, hat sich sehr verändert – das neu zu definieren, gehört mit zu unserer Aufgabe und zur Aufgabe einer informierten Medienpolitik, die die Rahmenbedingungen für die Zukunft weise setzt.

Haben geschriebene Worte noch Zukunft?

Unbedingt. Jede und jeder, der ein Gedicht zu zitieren weiss, weiss um die Kraft des geschriebenen und gesprochenen Wortes.

Was soll man heute unbedingt lesen?

«Das Lied des Propheten» von Paul Lynch.

Steuern Sie selbst, statt sich treiben zu lassen. KI-Vorträge für Menschen, die ihre Zukunft selber gestalten wollen.

Kannst Du schlechte Bücher weglegen oder musst Du Bücher zu Ende lesen?

Ich kann sie gut und schnell weglegen.

Wo erfährst Du Dinge, von denen Du nicht gewusst hast, dass sie Dich interessieren?

Auf allen Vektoren – online, im Radio, der Zeitung, dem Fernsehen – und immer wieder durch Empfehlungen von Freunden.

Wie lange gibt es noch gedruckte Tageszeitungen?

Länger, als wir denken.

Sind Fake News eine Gefahr – oder eine Chance für die Medien?

Solange man mit Fake News viel Geld verdient, sind sie eine Gefahr. Meiner Meinung nach spielt dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte eine zu kleine Rolle. Bei SRF planen wir deshalb Ende Januar eine Themenwoche, die sich mit genau diesen Fragen auseinandersetzt.

Wie hältst Du es mit linearem (live) Radio und Fernsehen?

Es sind immer noch viel mehr Menschen, als wir denken, die live Radio hören und Fernseh schauen. Das zeigt die Forschung eindrücklich. Deshalb müssen wir dem linearen Angebot trotz Digitalisierung auch Sorge tragen. Ich selbst schalte zwar gern linear ein, nutze aber gezielt auch häufig zeitversetzte Inhalte.

Hörst Du Podcasts? Hast Du einen Lieblingspodcast?

Ich höre gern das «Echo der Zeit» zeitversetzt, die «Sternstunde Philosophie» und «News Plus Hintergründe» von SRF gehören für mich zu meinem Wochenende dazu, darüber hinaus höre ich gern Features, Hörbücher und natürlich «Geschichten aus der Geschichte» von Richard Hemmer und Daniel Messner.

Was bedeutet es für die Medien (und die Gesellschaft), dass laut fög 56 % der 16- bis 29-Jährigen zu den News-Deprivierten gehören?

Mich persönlich besorgt das sehr. Schliesslich leben wir hier in einer direkten Demokratie. So sind wir in der Schweiz noch stärker als in anderen Ländern auf eine gut informierte Gesellschaft angewiesen. Es gehört zu einer wichtigen Verantwortung von uns Medien, darauf eine Antwort zu finden. Wir müssen Wege finden, auch die jüngere Generation zu informieren – auf den Kanälen, auf denen sie sich bewegen.

Tamedia-VR-Präsident Pietro Supino geht davon aus, dass in zehn Jahren zwischen einem Viertel und einem Drittel der Artikel im «Tages-Anzeiger» von Robotern geschrieben werden. Lässt sich Journalismus automatisieren?

Glücklicherweise nur teilweise: Neben den heute schon bekannten KI-Feldern werden bis in einem, fünf oder zehn Jahren neue dazukommen. Solche, an die wir heute noch gar nicht denken. Gleichzeitig werden Menschen auch in Zukunft Menschen vertrauen, nicht Maschinen. Das zeigen aktuelle Studien deutlich. Diesem Vertrauen müssen wir in Zeiten von KI mehr denn je Sorge tragen. Das heisst, Recherche, Einordnung oder publizistischer Dialog mit unserem Publikum übernehmen auch in Zukunft Journalistinnen und Journalisten.

Führt die Digitalisierung zum Tod der Medien oder im Gegenteil zur Befreiung des Journalismus?

Wir müssen uns fragen, welchen Journalismus diese neue Zeit braucht. Und ich bin sicher: es braucht ihn.

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Brauchen wir in der Schweiz eine Medienförderung?

Eine vielfältige Schweizer Medienlandschaft mit starken öffentlichen und privaten Anbietern ist für unsere Gesellschaft unglaublich wichtig. Deshalb stehen wir als SRG Vorschlägen zur Medienförderung grundsätzlich offen gegenüber.

Schreibst Du manchmal noch von Hand?

Ja, gerne, weil ich mir die Dinge dann besser merken kann.

Ist (oder war) Donald Trump gut oder schlecht für die Medien?

Er ist ein Prüfstein.

Wem glaubst Du?

Da halte ich es mit einem der wichtigsten Credos im Journalismus: Ich gehe mit Offenheit in Diskussionen, höre mir alle Argumente von allen Seiten an – und bilde mir so meine eigene Meinung.

Dein letztes Wort?

Zwischen Reiz und Reaktion liegt der Raum der inneren Freiheit. Die Grösse dieses Raumes wird durch unsere eigene Haltung bestimmt. (Viktor Frankl) Nutzen wir diesen Raum!


Nathalie Wappler
Nathalie Wappler studierte an der Universität Konstanz Geschichte, Politik und Germanistik. Auslandsstudien führten sie an die Universität von Bristol in Grossbritannien und an die Stanford-Universität in Kalifornien. Ihre berufliche Laufbahn startete sie als Redaktorin bei 3sat («Kulturzeit»), danach war sie bei ARD/WDR («Joachim Gauck») und ZDF («aspekte», «Maybrit Illner») tätig. Ab 2005 arbeitete sie beim Schweizer Fernsehen: zunächst als Redaktorin beim «Kulturplatz», 2008 wurde sie Redaktionsleiterin der «Sternstunden», 2011 übernahm sie die Abteilungsleitung Kultur. Als Kulturchefin führte sie Fernseh-, Radio- und Onlineredaktionen zusammen, modernisierte Radio SRF 2 Kultur und entwickelte neue Film- und Serienstrategien. 2016 wechselte Nathalie Wappler als Programmdirektorin zum MDR, wo sie in den Bereichen Kultur, Jugend, Bildung und Wissen das TV-, Radio- und Onlineprogramm sowie die Klangkörper verantwortete. Im März 2019 kehrte sie als Direktorin zum Schweizer Radio und Fernsehen zurück. Dieses Amt gibt sie im Frühjahr 2026 ab.
www.srf.ch


Basel, 31.12.2025, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

Bild: SRF: Gian Vaitl

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3 Kommentare zu "Nathalie Wappler: «Menschen vertrauen auch in Zukunft Menschen, nicht Maschinen.»"

  1. Die SRG steht Vorschlägen zur Medienförderung offen gegenüber…. JA DIE SRG WIRD JA SCHON TOTAL GEFÖRDERT – SIE LEBT VON GEBÜHREN, von unserem „Förder“-Geld, von unseren Zwangs-Abgaben. Dieses Geld ist nicht eigenerwirtschaftet, es ist die SRG-Forderung (an uns) zur Förderung. Sonst kommt das Betreibungsamt. Doch an dieser allg. Förderung stimmt vieles nicht: 76% der CH-Journalisten sind (nach eigenen Angaben) Links. Bei der SRG dürften es noch mehr sein (Studio Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften). Deshalb wird die SRG von Linken Kreisen und der SP so gehuldigt. Es ist ein Abkommen: Die SP schanzt so viel wie möglich öffentl. Gelder der SRG zu, dafür kommt die SP bei der SRG immer sehr gut weg. (Im Gegensatz zu den SRG-Kritischen Parteien wie der SVP – welche es bei der SRG zu spüren bekommt). Dies Vorneweg. Ich finde diese tendenziöse Schlagseite nicht gut. Ebenso schlecht wie wenn jetzt die SRG total Rechts wäre…
    Die SRG ist zwar UNABHÄNGIG, aber in ihrer IDEOLOGIE UND LINKSLASTIGKEIT total TENDENZIÖS. Deshalb bringt dieser „freie“ Journalismus absolut wenig…
    Zudem: Die Sparübungen sind ein Klacks. 600 Einzusparende Mitarbeitende auf das Milliardenunternehmen mit über 7130 Angestellten (2024) und dazu uferlosen vielen freien bezahlten Mitarbeitern sind nichts auf eine so Riesen-Belegschaft. Und in den letzten Jahren wurden immer SRG-Sparrunden gepredigt, der Personalbestand erhöhte sich jedoch kontinuierlich. Merkwürdig!
    Zudem: Über 1 Milliarde Jahresbudget – das meiste aus unser aller sauer verdienten SRG-SRF-Medien-Zwangs-Gebühren. Jeden Tag 3 Millionen verbraten, ob jemand zuschaut oder nicht. (siehe oben – das ist MEHR als Förderung, denn ob via Steuern, Gebühren, Abgaben – am Schluss fehlt es in meinem (unseren) Portemonnaies). Und anscheinend kann auf keinen Franken verzichtet werden (sonst fällt noch die Schweiz auseinander – dieser Alarmismus kommt nicht gut an) Weniger geht also nicht…. Aha:
    Der SRG-Boss Fr. Wille verdient über 500’000 Fr (d.h.45’000 Fr pro Monat; mehr als Bundesräte), die 8 Mitglieder der Geschäftsleitung rund 400’000 Fr, die SRG-Programmdirektoren mehr als 400’000 Fr (und davon gibt es mehrere), der Präsident J.P.China rund 160’000 Fr (für 50%-Pensum). Die höchsten Gehälter aller öffentlich-rechtlichen Anstalten in Europa, auch im Kaufkraftvergleich. Ein Rai-Direktor, ein ARD-Direktor verdient deutlich weniger trotzt deutlich grösserer Anstalt. Und wir zahlen übrigens (kaufkraftbereinigt) die höchsten Fernseh-Zwangs-Gebühren nicht -europa, sondern weltweit. Wahnsinn.
    Besonders frech und ein kapitaler Fehler der SRG: Die Abschaltung des UKW’s: Hunderttausende von Gebührenzahlern wurden brutal rausgeworfen. Seit Januar 25 können sie die SRG-Radiosender nicht mehr empfangen, für die sie trotzdem bezahlen müssen. Ein zentraler Teil des Service Public-Auftrag wurde bewusst verletzt (Die SRG zwangen hiermit die Hörenden, ihre gut funktionierenden UKW-Radios in Elektro-Schrott zu werfen (Millionen in Abfall!/Umweltschutz?) und zwangen Geld für neue DAB-Radios auszugeben um den Zwangs-Gebühr-Dudelfunk hören zu „dürfen“. Jetzt «wollen» sie plötzlich wieder auf UKW zurück, nachdem 1000de Autos umgerüstet wurden (z.B. Smart 900Fr DAB Umrüstung bei Autoelektriker in BL) Eine Entschuldigung gab es noch nicht. Der Service Public Sender hätte nicht der ERSTE, sondern der LETZTE sein sollen, der UKW abschaltete…
    Auch viele KMU’s + Firmen müssen Zwangs-Gebühren zahlen. Obwohl sie schon Zuhause ebenfalls Zwangs-Gebühren bezahlen müssen. Ich habe noch nie Dachdecker gesehen, die auf dem Dach während der Arbeit den «SRG-Literaturclub» sahen, ich beobachtete noch nie Arbeiter in einer Autowerkstatt wie sie den «SRG-Medien-Club» schauten – denn diese Leute müssen arbeiten… Absolut unverständlich.
    Weiter wird hysterisch über Mehrkosten von 60 Millionen Franken aufgrund der Teuerung von der SRG ausgerufen. Doch bei nur 0,1 Prozent Teuerung gibt es eine Solche aktuell schlicht nicht. Es wurde bewusst pessimistisch kalkuliert, um nicht zu sagen falsch kalkuliert.
    Dies mit den Bauten/Gebäuden der SRG, dem Ausbaustandard, ob gemietet oder Eigentum, den Lagen dieser Immobilien, den Designern und Architekten, der Materialien und Mobilien, den Fahrhaben und Gartenanlagen – lassen wir jetzt heute – es gäbe ein eigenen Artikel – nur so viel: ALLES VOM FEINSTEN UND TEUERSTEN. Auch deshalb und wegen viel mehr Beispielen sage ich zur anstehenden Initiative (auf Grund dieser wohl auch dieses Interview erschien) : ZUVIEL IST EINFACH ZUVIEL. Auch mit 200 Fr pro Haushalt und Firma (Tendenz steigend weil mehr Haushalte, wegen Bevölkerungswachstum und uferloser Zuwanderung immer mehr mehr mehr bis zum geht nicht mehr (genauer jährliche Zunahme von 40’000 Haushalten = werden zusätzliche Einnahmen in vielfacher Millionenhöhe generieren = wird bewusst von SRG ausgeklammert), kann man saubere Infos, Kultur und Sport liefern.
    Bling-Bling Shows und alte US-Film-Streifen aus den 60 ern, Glitzer und Lametta welcher über Sven Epiney regnet, Mona welche schon sämtliche Länder auf Zwangs-Kosten bereiste und Champagner für Nemo nach der Show sind keine Staatsaufgabe. Das können auch Private (besser)…..
    Zudem können auch die gefühlten 444 You-Tube Kanäle abgebaut werden, die 555 Radio-Programme, die unzähligen Text-Bild Seiten mit (gratis-) Info, welche den Verlegern das Leben schwer machen, da sie nie so viel gratis bieten können und deshalb (draussen in den Regionen) Personal abbauen müssen…
    Nie ein Thema bei der SRG ist, wie sich die SRG an den 112000 Geflüchteten aus der Ukraine gesundstösst. Diese gelten nämlich dank Schutzstatus S als in der Schweiz wohnhaft. Folglich sind sie Serafe-SRG-Zwangs-Gebühren pflichtig und haben ihre Rechungen pünktlich zu bezahlen. Wobei all diese Ukrainer weder den «Samschtigs-Jass» noch «SRF bi de Lüt» geniessen. In Wahrheit schauen oder hören sie keine Sekunde SRG. Und weil die Ukrainer zu 82 % Sozialhilfe beziehen, werden ihre Rechnungen subito an die Sozialämter der Gemeinden weitergereicht. Wobei die Schweizer Steuerzahlen die SRG-Kassen zum Klingeln bringen. Wetten, dass die SRG auch darum den Flüchtlingsleerlauf so tapfer unterstützt?
    Sorry, es wird zu lange. Aber bei der SRG stimmt vieles nicht. Sorry, jede Stunde Dudelfunk und Kichermoderation, jeder öde TV-Streifen ergibt bei mir ein immer dickeres JA ZUR
    «200 Fr SRG-SRF-Medien-Zwangs-Gebühr sind (mehr) als genug !!» Masshaltend, gerecht, zeitgemäss und immer noch MEHR als genug.

  2. Die SRG spiegelt mehrheitsbedingt und zugleich mehrheitswirksam eine Welt, die von Gier, Herrsch- und Vergnügungssucht sowie von Zerstörungswut geprägt ist. Wie beispielsweise auch die normale Politik, die normale Wirtschaft oder die normale Wissenschaft, ist beispielsweise – wie andere normale Medien – auch die SRG zugleich ein Teil dieser Welt, in der beispielsweise ohne (viel) Geld gar nichts geht. Allen diesen Normalen kann und wird es nicht gelingen, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf von Bewusstlosigkeit und Überfluss zu ziehen, in dem sie satt und zufrieden stecken. Werden wohl versiegende Geldströme diesen Supmpf trocken legen?

  3. Antwort:
    Die Geldströme versiegen nicht. Es ist auch keine „Halbierungs-Inititative“ sondern es würde etwas weniger als 1/3 wegfallen. Damit wäre die SRG immer noch (im Vergl. zu anderen tw. grösseren ausl. Anstalten, kaufkaufkraftbereinigt) mit hohem Geldsegen beschert (anstatt 3 Mio. tägl. „verbraten“ halt nur noch etwas mehr wie 1 1/2 Mio tägl. – ob jemand zuschaut oder nicht).
    Ich denke schon, dieser Mediendampfer („Sumpf“) würde wieder austariert, normalisiert und Masshalten würde zum geregelten anständigen Betrieb und Schaffen führen.

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