Die KI kann nicht schreiben, weil sie nicht küssen kann

Publiziert am 27. März 2026 von Matthias Zehnder

«Shy Girl» heisst ein Roman von Mia Ballard. Es ist ein Horror-Roman, der von einer verzweifelten jungen Frau handelt. Mittlerweile hat sich der Roman selbst zur Horror-Geschichte für seine Autorin entwickelt: Die Hachette Book Group hat das Buch diese Woche aus dem Handel zurückgezogen, weil die Autorin sich beim Schreiben zu sehr auf KI gestützt habe. In Grossbritannien war der Roman bereits im Handel, jetzt hätte er auch in den USA erscheinen sollen. Es ist meines Wissens der erste Fall dieser Art. Aufgeflogen ist der KI-Einsatz durch einen Beitrag auf Reddit. Die Frage ist, was das bedeutet. Ist der Fall «Shy Girl» der Beweis dafür, dass die KI nicht schreiben kann, oder hat Mia Ballard schlicht geschlampt? Kurz bevor Hachette das Buch zurückzog, veröffentlichte die amerikanische Journalistin Jasmine Sun im Magazin «The Atlantic» überzeugende Argumente für die erste Variante. Sie sagt sogar: Die neueren KI-Modelle schreiben schlechter, weil sie braver und nützlicher geworden sind. Der Titel ihres Textes lässt Autorinnen und Autoren auf der ganzen Welt neue Hoffnung schöpfen: «The Human Skill That Eludes AI» – «Die menschliche Fähigkeit, die der KI verwehrt bleibt». Schauen wir uns das genauer an. Kann es sein, dass die KI prinzipiell schlechter schreibt als Menschen? Warum ist das so? Und was bedeutet das für schreibende Menschen (wie mich)?

Dieses Gefühl kennen Sie sicher auch. Sie lesen einen Text auf LinkedIn, auf einer Website oder in einer Zeitung. Zunächst liest sich der Text ganz gut. Doch dann folgen Sätze, die seltsam monoton oder abgehackt wirken. Etwa: «‹Eine Gondel darf nicht abstürzen.› Ein Satz wie ein Naturgesetz. Gesagt vom Chef der Titlisbahnen, Norbert Patt – Stunden nachdem genau das geschah. Eine Gondel löst sich vom Seil. Eine 61-jährige Frau stirbt. Was nicht sein darf, passiert. Genau das ist das Problem. Der Satz ist mehr als ein Reflex. Er zeigt unser Selbstbild: die Schweiz als Land, in dem alles funktioniert. Sicher, kontrolliert, berechenbar.» Das klingt ja schon irgendwie gut. Aber wenn man sich die Sätze genauer anschaut, zerbröseln sie einem unter der Hand.

 

Das passiert mir in letzter Zeit häufiger beim Lesen. Es ist nicht so, dass da etwas Falsches stünde oder die Sätze fehlerhaft wären. Aber sie lösen nichts aus. Zum Beispiel diese Staccato-Sätze mit Negationen im Stil von: «Das ist keine Komplikation. Kein Problem. Kein Missstand. Es ist ein Auftrag.» Oder  Gedankenstrichsätze wie dieser: «Nicht die Hilfe steht zur Debatte – sondern die Verantwortung.» Da ist der Gedankenstrich schlicht fehl am Platz, ein Komma würde genügen. Mit dem Gedankenstrich wirkt der Satz aber irgendwie bedeutungsschwerer.

Gedankenlose Gedankenstriche

Staccato-Sprache, Hauptsatzhaufen, leere Metaphern und Gedankenstriche gehören zu den typischen Zeichen für KI-generierte Texte. Vor allem am Gedankenstrich scheint die KI einen Narren gefressen zu haben. Ein Gedankenstrich an Stelle eines Kommas ist sinnlos, und das nicht nur aus grammatikalischen Gründen. Der Gedankenstrich setzt nämlich etwas voraus, was die KI ganz sicher nicht hat: einen Gedanken.

Es gibt Textsorten, wo Gedanken eher störend wirken: Medikamentenbeipackzettel zum Beispiel, Ikea-Bauanleitungen, Schlagertexte, ganz normale Business-E-Mails und LinkedIn-Postings. Kein Wunder, sind solche Texte die angestammte Domäne der KI. Romane und Reden, Kommentare und Essays dagegen sollten schon den einen oder anderen Gedanken enthalten. Überlassen Autorinnen und Autoren ihre Tastatur einem Sprachmodell, fliegt das deshalb, wie bei «Shy Girl» dem Roman von Mia Ballard, eher früher als später auf.

Eine gnadenlose Analyse

Die Analyse von «Shy Girl» auf Reddit war gnadenlos. Der Autor des Beitrags gab sich als Buchlektor mit zwölf Jahren Berufserfahrung zu erkennen. Er hat im Text von Mia Ballard eine ganze Reihe spezifischer Merkmale gefunden, die für ihn eindeutig auf den Einsatz eines Large Language Models (LLM) wie ChatGPT hindeuten. Schauen wir uns seine Argumente etwas genauer an. Er hat im Buch fünf Merkmale gefunden, die typisch sind für KI-generierte Texte:

1. Emotionale Monotonie: Obwohl die Sprache oft überladen und überdramatisiert wirkt, fehlen echte emotionale Höhepunkte. Menschliche Autoren variieren die emotionale Intensität, den Rhythmus und schreiben nuanciert. Die KI dagegen schreibt auf einem konstanten emotionalen Level. Kunststück: Sie hat ja auch keine Emotionen.

2. Formelhafte Überladung: Die KI scheint der Sprache nicht zu vertrauen und überlädt sie deshalb mit Adjektiven und Vergleichen. Fast jedem Substantiv wird ein Adjektiv vorangestellt. Nahezu jede Handlung wird mit einem Vergleich, einer Metapher, versehen, oft mit Bezug auf das Wetter oder Licht und Dunkelheit.

3. Repetitive sprachliche Eigenheiten: Viele Sprachmodelle haben spezifische Ticks: Aufzählungen mit Dreiergruppen gehören dazu, die erwähnten Gedankenstriche und, besonders beliebt, Gegenüberstellungen. Das sind Sätze nach dem Muster «Dies ist nicht x – es ist y».

4. Syntax und unnatürliche Perfektion: Ein wichtiges Merkmal ist das Fehlen menschlicher Fehler. Unser Reddit-Analyst spricht von «grammatikalischer Glätte»: Die KI macht keine Fehler, nutzt aber auch keine komplexen oder gewagten Satzkonstruktionen wie Schachtelsätze. Anderes als Menschen bricht die KI zudem keine Regeln. Der Satzbau ist oft eher monoton, es herrschen Subjekt-Verb-Objekt-Strukturen vor. Die KI nutzt Gedankenstriche nicht für Einschübe, sondern trennt damit Hauptsätze voneinander.

5. Inhaltliche Indizien: KI-generierte Texte wirken oft theoretisch fundiert, aber seltsam generisch und unmenschlich analytisch. Anders gesagt: Sie zeugen nicht von echtem Erleben. Logisch: Die KI erlebt ja auch nichts.

Die KI beherrscht Textsorten, die zum blossen Transport von Daten oder Informationen eingesetzt werden. Besonders gut ist sie im Versprachlichen von Daten und sie schreibt mehr als nur ordentliche Zusammenfassungen. Die KI eignet sich damit perfekt als Navigatorin durch wissenschaftliche Studien und sie erklärt einem Datensätze und Programmcode in beliebiger Ausführlichkeit. Aber einen Roman schreiben, das kann sie offensichtlich nicht. Die KI kann Krebs heilen, findet neue Medikamente, fliegt die Menschen auf den Mond, scheitert aber an dem, was die Amerikaner «creative writing» nennen. Ich nenne es «Schreibenschreiben».

Keine Frage des Promptens

Viele KI-Apologeten werden dagegen Einspruch erheben und sagen, das sei nur eine Frage des Promptens. Ich bin mir da nicht ganz so sicher. Der KI fehlen nämlich drei Dinge, die eine gute Autorin oder einen guten Autor auszeichnen: die erwähnten Gedanken, Phantasie und Lebenserfahrung. Gedanken kann sie vielleicht kompensieren, indem sie Platon und Pink Floyd sampelt. Phantasie mag sie durch zufällige Funde in ihrem gigantischen Speicher simulieren. Aber Lebenserfahrung wird sie nie haben. Natürlich kann die KI auf Millionen von Texten zurückgreifen, in denen steht, was Glücksgefühle sind, wie Erdbeeren schmecken und was ein Kuss ist. Aber keine KI kennt dieses Glücksgefühl, das einen bei einem Kuss durchströmt, wenn die Zunge plötzlich nach Erdbeeren schmeckt.

Jetzt entgegnen Sie vielleicht, dass die KI, die wir heute nutzen, immer die schlechteste ist, die wir je genutzt haben, weil die Systeme so rasch besser werden. Das mag stimmen, wenn es um die Faltung von Proteinen oder das Steuern eines Autos geht. Wenn es um die Sprache geht, sieht es anders aus: Jasmine Sun schreibt in ihrem Artikel für «The Atlantic», dass neuere Sprachmodelle schlechter schreiben als die älteren Modelle. GPT-2 galt vor sieben Jahren unter Experten als kreativ, weil das System unerwartete und skurrile Antworten gab. Heutige Modelle sind diesen frühen KI-Maschinen zwar technologisch weit überlegen, schreiben aber hölzern, formelhaft und neigen zu einem unterwürfigen «Musterknaben-Ton».

Zu brav und zu blutleer

Das ist nachvollziehbar. Die aktuellen KI-Modelle sind in der Tat sicher, höflich und harmlos. Dafür schleifen ihnen die Herstellerfirmen im Post-Training alle Ecken und Kanten ab. Sie ziehen algorithmische Leitplanken ein, die verhindern, dass die Sprachmodelle Menschenfleisch als Zutat von Kochrezepten vorschlagen (wie das früher öfter mal der Fall war), oder dass sie vorgeben, sich in den Menschen am Computer verliebt zu haben. Das macht sie sicherer, aber die Leitplanken unterdrücken auch jene Unberechenbarkeit, die gute Literatur auszeichnet. Jasmine Sun schreibt, ein Modell, das gleichzeitig ein perfekter Mathematiker und ein braver Assistent sein müsse, verliere seine künstlerische Stimme.

Verschiedene Studien geben ihr recht: Es ist extrem schwierig, diese tief in den Modellen verankerten Muster zu übersteuern, um ein LLM dazu zu bringen, auf dem Niveau eines professionellen Autors eigenständig und kreativ zu schreiben. Das liegt nicht nur daran, dass die Sprachmodelle weder fühlen, schmecken oder riechen können, sie meiden auch Themen wie Biologie, Blut, Sex oder Tod. Ihre Texte haben deshalb kaum Fallhöhe und ihre Metaphern wirken oft unnatürlich. Weil sie grundsätzlich auf Wahrscheinlichkeit basieren, neigen sie zum Durchschnitt. Selbst wenn eine KI darauf programmiert wird, vielfältigere Antworten zu geben, ist die lexikalische Vielfalt geringer als bei Menschen und sie produzieren homogenere Texte. Das wirkt nicht nur langweiliger, es ist es auch.

Küssen aber kann die KI nie

Die Leitplanken lassen sich vielleicht lockern, küssen aber kann die KI nie. Es gibt deshalb einen einzigen, effektiven Weg, wie Sie mit Unterstützung von KI auch heute gute und kreative Texte schreiben können: Halten Sie die KI fern von Ihrer Tastatur. Lassen Sie die KI also gar nicht erst schreiben. Sie können sie als Recherchierhilfe einsetzen, als Datenbank für Figuren, als Diktierprogramm, aber schreiben Sie selbst. Exzellente Dienste leistet die KI, aber nach dem Schreiben als personalisierbarer Lektor.

Auch da müssen Sie die KI aber dazu erziehen, Ihnen ehrliches Feedback zu geben und nicht jedes Mal in Begeisterungsstürme auszubrechen, wenn Sie drei Zeilen zustande gebracht haben. Die Sprachmodelle sind darauf trainiert, Sie geradezu schmeichelnd zu umgarnen. Wenn es nur um die Korrektur oder das Text-Feedback geht, lässt sich das abstellen. Auch da gilt aber: Überlassen Sie Ihren Text nicht dem Automaten. Lassen Sie ihn nur Feedback geben, bleiben Sie selbst am Drücker: Entscheiden Sie selbst, welche Korrektur Sie übernehmen möchten und welche nicht.

Mein Denkwerkzeug für Sprachbilder

Schreiben wir also selbst. Aber oha: So manche Menschen reden selbst schon so, wie KI-Automaten schreiben. KI-Sprache ist mittlerweile stilbildend. So, wie die Instagram-Ästhetik das Aussehen von Menschen beeinflusst, färben die typischen Sprachmerkmale der KI auf schreibende Menschen ab. Wir müssen deshalb lernen, den Schatten der KI abzuschütteln und wieder zu schreiben, wie es Menschen tun. Mit manchmal schrägen, aber spannenden Vergleichen und Sprachbildern zum Beispiel.

Um Ihnen zu helfen, sich aus der braven Logik der KI-Modelle zu befreien, habe ich ein kleines Denkwerkzeug gebaut, das unkonventionelle Vergleiche produziert. Mein Wortbild-Generator basiert nicht auf KI, sondern auf dem Zufall. Das Prinzip ist einfach: Mein Wortbild-Generator kombiniert Begriffe aus verschiedenen Bedeutungsfeldern nach dem Muster «X» wie «Y». Also zum Beispiel: eine Milchkuh wie ein Sandwich.  Ich habe dafür Wortlisten hinterlegt, die in acht semantische Felder Domänen gegliedert sind: Natur, Körper, Architektur, Alltagsobjekte, Gefühle & Zustände, Tiere, Esswaren und Technik. Bei jedem Durchgang werden zwei verschiedene Domänen zufällig ausgewählt. So treffen immer unterschiedliche Bedeutungswelten aufeinander.

ein Knochen wie eine Dachrinne
Geheimratsecken wie ein Gletscher
ein Nasenloch wie ein Sumpf
eine Pupille wie ein Kandelaber
eine Weinflasche wie ein Scheunentor

Das Funktionsprinzip ist einfach: Maximale Distanz zwischen den Welten (Technik trifft Körper, Esswaren treffen Gefühle) schafft Spannung. Sinnliche Qualitäten der Begriffe, also Form, Textur, Gewicht oder Klang, überbrücken diese Spannung. Das führt beim Lesen zu einem Stolpern, das (hoffentlich) dazu anregt, wieder kreativer mit der Sprache umzugehen. Mein kleines Tool ist kein Schreibautomat, sondern soll eher als Schreibimpuls dienen, als Übung oder als Ausgangspunkt für eigene Bilder. Sie finden den Wortbild-Generator hier:

Eigentlich ist es ja keine Überraschung, dass die KI nicht schreiben kann. Ein guter Text ermöglicht es der Leserin, dem Leser, in die Seelenwelt des Schreibenden einzutauchen wie ein Pinguin ins Tauchbecken im Zoo. Eine KI hat aber kein Seelenleben. Das merkt man beim Lesen: Der gute Pinguin landet auf dem Betonboden. Bei all dem geleitplankten Businesssprech müssen wir uns nur wieder getrauen, in unsere eigene Gefühlskiste zu greifen und zu sagen, wie es sich anfühlt, die Liebste zu küssen, eine Erdbeere auf der Zunge zergehen zu lassen oder einem Pinguin über den Kopf zu streichen. Am besten, bevor er abtaucht.

Basel, 27.03.2026, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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Quellen:

Bild: Der norwegische Schachgrossmeister Magnus Carlsen küsst Ella Victoria Malone nach der Hochzeitszereminie in der Kapelle von Holmenkollen in Osloim Januar 2025. . (KEYSTONE/EPA/Amanda Pedersen Giske)

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herendethelesson (2026): Shy Girl by Mia Ballard. Does anyone else think this was written by ChatGPT?, in: r/horrorlit, 2026, https://www.reddit.com/r/horrorlit/comments/1q8so32/shy_girl_by_mia_ballard_does_anyone_else_think/ [27.03.2026].

Huang, Baixiang; Chen, Canyu; Shu, Kai (2024): Can Large Language Models Identify Authorship?, 2024, http://arxiv.org/abs/2403.08213 [27.03.2026].

Kosmyna, Nataliya; Hauptmann, Eugene; Yuan, Ye Tong; Situ, Jessica; Liao, Xian-Hao; Beresnitzky, Ashly Vivian; Braunstein, Iris; Maes, Pattie (2025): Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task, 2025, http://arxiv.org/abs/2506.08872 [27.03.2026].

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2 Kommentare zu "Die KI kann nicht schreiben, weil sie nicht küssen kann"

  1. Erstens: Die Romanautorin Mia Ballard hat mit KI geschummelt. Nicht sauber, nicht gut.
    Aber wir leben in einer Schummel-Welt…. Gerade jetzt wieder: Alena Buyx ist Vorsitzende der deutschen ETHIK-RAT. Sie war es auch, welche in der Corona-Zeit gegen Ungeimpfte austeilte, heftigst – und vorschlug diese mit «Einkaufsgutscheinen» und gratis «DUNOTS» zum Impfen zu bringen. Doch alles kommt ans Licht: Der berühmte Plagiats-Jäger Stefan Weber ist zur Zeit daran, aufzuzeigen das die ETHIK-DOKTORIN-PROFESSORIN bei ihrer Doktorarbeit an mehr wie 70 Stellen Passagen abschrieb und klaute…. Hindert das wohl endlich dann die Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunke diese ETHIK-WOMEN nicht weiterhin zu allem und jedem zu befragen? Ich glaube kaum….

    Zweitens: Ich behaupte alles was mit KI geschrieben wurde, sofort zu bemerken. Es gibt viele Spuren, aber dies ist es nicht: Ich merke es einfach. Allumfassend. Und hatte bis jetzt immer recht.

    Drittens: Ja – es gibt immer wie mehr Mitmenschen, welche z.B. eine Antwort an eine Amt über KI laufen lassen. Eine Anfrage an den Vermieter. Eine Bitte an die Schulleitung. In (leider renommierten) Kliniken (in der Region) gibt es (ältere) Ärzte, welche die Patientenberichte mit KI erstellen. (Selbst be-merkt). So was käme mir nie in den Sinn. Ich liebe auch holprige Texte, mit lokalen Ausdrücken, mit kurzen Sätze und vielen Punkten. Und auch mit Gedankenstriche – weil sie von (meinen) Gedanken herstammen.

    Keine Bange – KI lesen ist abturnend. KI bei Bezahltem (Zeitungen, Journalen) will niemand. Und die Schallplatte kommt zu neuen Rängen – trotz MP3, ApplePlay, Streaming und Watching. Jeder Buchstabe ist wie ein Freund zu mir – KI nicht.

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