21.0 Eine kurze Geschichte der Gegenwart

Für die Medien sind die Digitalisierung, das Internet und seine Auswirkungen oder die Globalisierungen meistens revolutionär oder historisch. Doch stimmt das wirklich?

Verändert sich gerade wirklich Wesentliches oder nehmen wir das nur so wahr? Hat es nicht in der Geschichte ähnlich grosse Umwälzungen gegeben? Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, untersucht in diesem Buch genau diese Frage. Er versteht seine Geschichte der Gegenwart als eine historische Bestandsaufnahme unserer Zeit. Er widmet sich in acht Kapiteln aktuellen Zeitphänomenen: der digitalen Revolution, der globalisierten Ökonomie, Klima-und Umweltfragen, der politisch-kulturellen Verarbeitung des technologisch-ökonomischen Wandels, einer Sozialstrukturanalyse, dem Verhältnis von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, der Geschichte der europäischen Integration und der internationalen Politik nach 1990. Das spannende an dem Buch ist, dass Rödder die aktuellen Fragen mit der Blickweite eines Historikers angeht und das vermeintlich Einmalige mit Ereignissen und Entwicklungen in der Geschichte vergleicht.

Andreas Rödder: 21.0 Eine kurze Geschichte der Gegenwart. C.H. Beck, 494 Seiten, 35.90 Franken; ISBN 978-3-406-68246-9

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783406682469

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Buchtipp zum Wochenkommentar vom 24.11.2017: Fünf Fragen, die sich nach dem Digitaltag stellen

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