Warum es Heimat nur in der Vergangenheit gibt

Bald ist 1. August – Zeit für ein paar Zeilen über Heimat. Immer mehr Menschen fühlen sich in ihrer Heimat gestört durch Zugewanderte, Fremde, Andere. Entsprechend kritisch werden die behandelt. Die sollen sich doch bitte anständig integrieren. Doch was ist mit uns selbst? Was ist, so kurz vor dem 1. August gefragt, mit uns Schweizern? Gab es diese Schweizer Heimat je, von der wir immer reden, – oder ist das alles vielmehr eine Frage der Gewöhnung? Gedanken über die anderen und uns und die Heimat aus Anlass des Schweizer Nationalfeiertags.

Das war ein Aufruhr! Der deutsche Fussballer Mesut Özil trat aus der deutschen Nationalmannschaft zurück und die deutsche Presse stand Kopf. Özil schrieb auf Twitter, er wolle den Rassismus in Deutschland nicht länger akzeptieren. In den Augen von DFB-Präsident Grindel sei er Deutscher, wenn wir gewinnen, aber ein Einwanderer, wenn wir verlieren.[1] Er fühle sich unerwünscht und werde deshalb nicht mehr länger für Deutschland spielen. Mesut Özil: Die Niederlage titelte der «Spiegel»[2] – und das nicht etwa im Sportteil, sondern im Politikbereich. Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger bezeichnet den Rücktritt des türkischstämmigen Mittelfeldspielers als Rückschlag für die Integrationsbemühungen in Deutschland über den Fußball hinaus.[3] Allerdings gab es auch andere Stimmen: FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß sagte über Özil zu «Sport Bild»: Er hat seit Jahren einen Dreck gespielt.[4] Er sei froh, dass der Spuk vorbei sei. Seinen letzten Zweikampf habe Özil vor der WM 2014 gewonnen. Schliesslich lobte auch noch Erdoğan Özil für seinen Rücktritt, die «Süddeutsche» war schockiert.[5]

Der «Fall Özil» entwickelte sich innert Stunden zur Diskussion über Integration und Rassismus in Deutschland. Es ist von Deutschtürken die Rede, die sich stark der Türkei zugehörig fühlen, weil sie in Deutschland diskriminiert werden, während die Türkei sich um sie bemüht.[6] Von Dankbarkeit ist die Rede – von der Dankbarkeit, die ein junger Deutschtürke bitte an den Tag legen soll, dass ihm die Chance gegeben wurde, in der DFB-Elf zu spielen.[7] Und immer wieder von Integration.

Wir und die anderen

Es ist die Perspektive, die wir alle kennen: Wir Einheimischen schauen auf die Zugewanderten und fordern, kritisieren, laden ein oder lehnen ab. In letzter Zeit wird wieder mehr abgelehnt. Von den vielen ausländischen Kindern in der Schule ist die Rede, von Quartieren mit vielen Zuwanderern. Auf der einen Seite stehen wir, die Hiesigen, die Schweizer, die Alteingesessenen – auf der anderen die Zugewanderten, die Fremden, die Andern. Wir und die Anderen. Und im Normalfall dreht sich die Debatte um die Anderen. In Deutschland um die Türken, in der Schweiz um Bosnier, Kroaten, Mazedonier und Serben, um Eritreer, Tamilen, Türken und Kurden. Aber was ist mit uns? Was ist mit dem «wir», wenn wir von «wir und den anderen» reden?

In der Schweiz ist dieses «wir» alles andere als eine homogene Gruppe. Die Schweiz hat vier Landessprachen, die sich manchmal nur mühsam zusammenraufen. Historisch ist die Schweiz geprägt von einem scharfen Religionskonflikt: dem Konflikt zwischen den Konfessionen. Der letzte Krieg auf Schweizer Boden, der Sonderbundskrieg, war ein Krieg zwischen Radikalen und Konservativen – aber eben auch ein konfessioneller Krieg zwischen katholischen und reformierten Kantonen. Nach dem Sonderbundskrieg verwies die Tagsatzung 250 Jesuiten des Landes und verbot in der ersten Verfassung von 1848 die Aufnahme von Jesuiten in der Schweiz. In der Verfassungsrevision von 1874 wurden die Regeln noch verschärft: Es kam zum berühmten Jesuiten- und Klosterverbot – ein Verbot, das erst mit einer Volksabstimmung 1973 (!) aus der Verfassung gestrichen wurde.[8]

Die ungeliebten Italiener

Sprachlich beschränkt sich die Schweiz längst nicht mehr nur auf vier Landessprachen. Die vier am häufigsten gesprochenen Sprachen in der Schweiz sind Deutsch/Schweizerdeutsch (62,8 %), Französisch (22,9 %), Italienisch (8,2 %) und Englisch (5,1 %), gefolgt von Portugiesisch (3,7 %), Albanisch (3,1 %), Serbisch-Kroatisch (2,4 %) und Spanisch (2,3 %).[9] Zum Vergleich: In Deutschland, das sich in den letzten Tagen so intensiv über den Fall Mesut Özil gebeugt hat, beträgt der Anteil von türkischstämmigen Menschen etwa 4 %.[10]

Viele dieser Menschen in der Schweiz, die Deutsch, Französisch oder Italienisch, Englisch, Portugiesisch oder Albanisch sprechen, sind längst eingebürgert, es sind Schweizer – und wir zählen sie längst zu uns. Dabei hätte Gianni von der Pizzeria oder Luca vom Pastamarkt in den 70er Jahren fast heim nach Italien reisen müssen: James Schwarzenbach hatte es verstanden, die antiitalienische Stimmung in der Bevölkerung zu instrumentalisieren und brachte seine Überfremdungsinitiative zur Abstimmung.[11] Die «Tschinggen» aus Süditalien galten damals als nicht integrierbar (Schwarzenbach nannte sie nicht assimilierbar). Obwohl die Wirtschaft die ausländischen Arbeitskräfte dringend brauchte, wollte Schwarzenbach die Italiener heimschicken. Am 7. Juni 1970 kam es zur Abstimmung – 46 % der Stimmbürger (die Stimmbürgerinnen hatten noch nichts zu sagen) sprachen sich für die Initiative aus, 54 % dagegen. Die Italiener durften bleiben.

Das Unschweizerische an der Rösti

Heute gehören Pizza und Pasta so selbstverständlich zur Schweiz wie Rösti und Polenta. Der Vergleich ist stimmig, weil auch Rösti und Polenta keine alt-eidgenössischen Gerichte sind: Kartoffeln und Mais wurden erst im 16. Jahrhundert nach der Entdeckung von Amerika in Europa eingeführt. Trotzdem haben wir das Gefühl, die Berner Rösti oder die Tessiner Polenta seien urschweizerisch. Wirklich urschweizerisch sind aber nur Hirsebrei und Körnergrütze. Kohl, Petersilie, Trauben, Zwetschgen und Pflaumen haben die Römer bei uns eingeführt, die Aubergine stammt aus Hinterindien, Zitrone und Tee aus China, Kaffee aus Äthiopien und aus Amerika haben wir neben der Kartoffel und dem Mais auch Tomate, Peperoni, Gartenbohne und den Kürbis übernommen.[12]

An Mais und Kartoffeln, an Pizza und Pasta, haben wir uns gewöhnt, deshalb empfinden wir Rösti und Polenta nicht mehr als fremd. Unseren Vorfahren ging das ganz anders. Ihnen waren Kartoffeln so fremd wie uns heute Wakame-Algen aus Japan. Nachdem Philipp II. 1565 Papst Pius IV. die Kartoffelpflanze als königliches Geschenk überreicht hatte, verbreitete sich die Pflanze zwar in ganz Europa – aber ihrer schönen Blumen wegen als Schmuck vor den Schlössern, nicht als Nahrungsmittel. Bauern verschmähten sie und wollten die Knolle lange nicht anbauen. Sie mussten in manchen Gegenden zum Anbau sogar gezwungen werden.[13]

Es ist eine Frage der Gewöhnung

Was hat sich seither verändert? Nicht die Kartoffel, oder wenigstens nicht sehr, sondern wir Schweizer. Wir haben uns schlicht an die Kartoffel gewöhnt. So, wie wir uns so sehr an Pasta gewöhnt haben, dass wir Tomatenspaghetti als Schweizer Gericht empfinden, im Gegensatz zu Falafel zum Beispiel. Oder Döner. Wir haben uns nicht nur an die Gerichte gewöhnt, sondern auch an die eingewanderten Menschen und schütteln heute über die italienerfeindlichen Sprüche von James Schwarzenbach den Kopf. Wie kann man nur Süditaliener als nicht integrierbar bezeichnen? Giorgio und Paolo in unserer Nachbarschaft sind doch bestens integriert.

So, wie Giorgio und Paolo, wird es auch Karim und Mesut aus der Türkei, Granit und Xherdan aus Albanien und Tesfay und Selassie aus Eritrea gehen. Ob sie in der Schweiz akzeptiert sind, hängt nicht nur davon ab, dass sie die Regeln und Gesetze der Schweiz akzeptieren und sich hier integrieren, sondern auch davon, dass wir uns an sie gewöhnen und sie akzeptieren. Oder, wie Isolde Charim in ihrem klugen Buch über die pluralisierte Gesellschaft schreibt: Homogene Gesellschaften gibt es nicht. Eine Gesellschaft wird dann als homogen empfunden, wenn die Unterschiede sekundär sind. Und sekundär sind die Unterschiede dann, wenn wir uns an sie gewöhnt haben – das heisst: wenn wir die anderen akzeptieren. Mit anderen Worten: Es liegt mindestens so sehr an uns wie an den anderen.

Lassen Sie mich den Gedanken, angesichts des 1. August, mit dem Wort Heimat formulieren: Heimat ist immer die Erinnerung an eine Vergangenheit. Schliesslich kann es uns in der Zukunft nicht wohl sein, bevor wir sie kennen. Eine Erinnerung aber funktioniert nur, wenn sie nicht gestört wird. Deshalb reagieren wir so allergisch auf Neues, wenn es um die Heimat geht. Wir vergessen dabei, dass auch das, was wir als Heimat lieben, für uns einmal neu war. Heimat ist Gewöhnung, ist Erinnerung an positive Vergangenheit. Das macht Heimat so konservativ. Doch es lässt sich drehen: Indem wir Heimat nicht als Erinnerung sehen, sondern als Ziel.

Basel, 27. Juli 2018, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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[1] Vgl. «Die Zeit», 22. Juli 2018, https://www.zeit.de/sport/2018-07/fussball-mesut-oezil-tritt-aus-nationalmannschaft-zurueck

[2] Vgl. «Der Spiegel», 23. Juli 2018, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mesut-oezil-die-niederlage-kolumne-a-1219715.html

[3] Vgl. «Die Zeit», 23. Juli 2018, https://www.zeit.de/sport/2018-07/mesut-oezil-reaktionen-ruecktritt

[4] Vgl. «Sport Bild», 23. Juli 2018, https://www.bild.de/sport/fussball/nationalmannschaft/hoeness-attacke-auf-oezil-er-hat-seinen-letzten-zweikampf-2014-gewonnen-56398712.bild.html

[5] Vgl. «Süddeutsche Zeitung», 24. Juli 2018, https://www.sueddeutsche.de/politik/oezil-erdogan-1.4067640

[6] Vgl. «Die Zeit», 23. Juli 2018, https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-07/studie-tuerkei-deutschland-diskriminierung-heimat

[7] Vgl. «Zeit Campus», 24. Juli 2018, https://www.zeit.de/campus/2018-07/mesut-oezil-deutschtuerken-fussball-kopftuch

[8] Vgl. Geschichte der Jesuiten in der Schweiz, http://www.jesuiten.ch/geschichte-der-provinz.html

[9] Vgl. Bundesamt für Statistik, https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/sprachen-religionen/sprachen.html

[10] Vgl. http://blog.initiativgruppe.de/2014/06/04/statistik-4-turkischstammige-in-deutschland/

[11] Vgl. NZZ 24.11.2014, https://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-geschichte/als-james-schwarzenbach-die-auslaenderpolitik-entdeckte-1.18430680

[12] Eine Übersicht über eingeführte Kulturpflanzen findet sich hier: https://www3.hhu.de/biodidaktik/Nahrung/de/pflanzen/gemuse/kultur.html

[13] Zur Geschichte der Kartoffel siehe hier: https://www.kartoffel.ch/schulen/zyklus-1/kartoffelkunde/die-geschichte/

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2 Kommentare zu Warum es Heimat nur in der Vergangenheit gibt

  1. Ueli Keller sagt:

    Wir und die andern: Das gilt für mich schon jahrzehntelang nicht. Als Enkel einer zugewanderten Grossmutter bin ich genuin ein Dreiviertelschweizer. Vor allem aber fühle ich mich als Weltbürger. Vielfalt ist ein Reichtum, den es als Chance zu nutzen gilt. National-patriotische und ideologisch-populistische Kräfte erlebe ich dabei oft als schwierige Herausforderung. Einfalt kann nicht zu Lösungen führen, die für alle nachhaltig zukunftsfähig sind. Für einen konstruktiven und kreativen Umgang mit Vielfalt braucht es transparent einen veränderungsfähigen Rahmen. Er gibt einerseits eine verlässliche Orientierung und bleibt anderseits dynamisch offen für Neues.

  2. Thomas Zweidler sagt:

    Hätte ich gewettet, ich hätte die Wette gewonnen. Es ist wieder um den 1. August (Schweizer Nationalfeiertag), und die in der Schweiz lebenden (selbsternannten) „Globalisten, Multikultis, linksliberalen und (ganz gut) Weltbürger“ spitzen wieder ihre Griffel um über dieses Thema zu philosophieren.
    Sei es Gülsha Adilji, eine ehemalige Moderatorin des eingegangenen (weil so erfolgreichen…) Jugendsender „Joiz“ ist selbstverständlich Weltenbürgerin. Martin Bucer, Buchschreiber des Elaborates „Multikulturelle Gesellschaft – Chancen und Gefahren“ (Hänssler Verlag) ist natürlich auch „Weltbürger“ und dies tönt in den Ohren unserer Szene-Gesellschaft zweifellos viel viel besser als Deutscher oder (in diesen Kreisen das allerletzte) „Schweizer“.
    Sandro Brotz (SRF-Moderator) lebt gut von den Schweizern, welche (via SRF-bald-Zwangsgebühr) seinen stattlichen Lohn (welcher er kürzlich offen legte und manchen Angestellten im Vergleich zum Eigenen hinterfragen liess) kassiert, aber selbstredend natürlich, natürlich ebenfalls nicht Halbitaliener, gar „Schweizer“ sondern sich (erraten Sie es?) = Weltenbürger nennt.
    Dass all diese „erhabenen-edel-besser-Menschen“ in ihren Texten, Kommentaren, Moderationen oft kein gutes Haar an der Schweiz lassen, ist nicht nur trendy und klar, sondern um „in“ zu sein, praktisch ein „muss“ – und im Extremfall geht es (wie an frisch gestrichenen Basler Hauswänden oft zu lesen) zur Einstellung des „Staaten abschaffen“, „Grenzen abschaffen“ und „Niederlassungsfreiheit für A.L.L.E.“ über.
    Auch dies kann ein Weg sein für unsere Welt. Ob es wohl der richtige sei, lässt mich beim folgenden Bericht einer deutschen Tageszeitung zweifeln. Gerade wieder diesen Donnerstag (26.7) spielten sich schauderhafte Szenen, denn hunderte Flüchtlinge sind am Donnerstag gewaltsam in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta gelangt. Zwischen 450 und 600 Migranten hätten am frühen Morgen die gut sechs Meter hohen doppelten Grenzzäune überwinden können, berichteten spanische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei.
    Die Migranten (alles junge, strake, gut genährte und brutalste Männer) hätten die Beamten unter anderem mit selbstgebauten FLAMMENWERFERN und mit BRANNTKALK, der beim Kontakt mit der Haut gefährliche Verätzungen verursache, attackiert. Es habe sich um den größten Ansturm der vergangenen Jahre auf die Enklave an der Straße von Gibraltar gehandelt.
    Die Flüchtlinge hatten mit Bolzenschneidern die Grenzzäune aufgeschnitten und die Beamten angegriffen.
    Dabei seien die Migranten so „brutal wie noch nie zuvor“ vorgegangen, wurde ein Polizeisprecher von der Nachrichtenagentur „Europa Press“ zitiert. Vier Beamte der Guardia Civil (Zivilgarde) und elf Migranten seien in ein Krankenhaus in Ceuta gebracht worden, hieß es. Die Bilder der Guardia Civil sprechen Bände. Die „Flüchtlinge“, welche wie gesagt alle von „sicheren Herkunftsländern“ in Afrika kamen, wären zu allem fähig gewesen. Die EU darf nun wieder ca. 600 junge Männer, gewaltbereit und mit der festen Absicht, das Schlaraffenleben auszunutzen und unsere Gesetze zu missbrauchen, ihr eigen zählen.
    Ihr Globaldenkenden, ihr Weltenbürger – demnach ist auch das 1. August und demzufolge mach das ehrlich, wirklich und ganz tief im Bauch den vielen einfachen Schweizer, welche alle noch ein Rest an Verstand besitzen, einfach nur A.N.G.S.T. (um die Schreibweise der Basler Sprayer- und Schmiererszene zu benutzen.)
    Deshalb: In Erinnerung das die Schweiz, oder korrekter die Eidgenossenschaft heuer ihren 727. Geburtstag feiern kann, wünsche ich in grosser Dankbarkeit, in tiefster bewahrender Wertehaltung, in starker Demokratieerhaltungsbereitschaft, in Eigenständigkeitsbewusstsein, oder kurz in gut schweizerischer Fest und Freudenstimmung allen ganz altmodisch einen schönen 1. August.

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