Rettet das Radio!

Alle reden von der NoBillag-Initiative – dabei aber meist nur über das Fernsehen. Vom Radio ist selten die Rede. Dabei wären die Konsequenzen einer Annahme der Initiative für das Radio katastrophal. Und zwar nicht nur für die Radiosender der SRG. Mit Werbung lassen sich höchstens Sender mit viel Musik und etwas Geplauder finanzieren. Aber nicht die Informationssendungen von Radio SRF – und schon gar nicht SRF2 Kultur. Darum: Rettet das Radio!

Diese Woche hat die Sendung «Rendez-vous» ihren 50. Geburtstag gefeiert mit einer Jubiläumssendung,[1] die live vor Publikum aus dem Theater «National» in Bern produziert wurde. Mit vielen historischen Tönen haben Ivana Pribakovic und ihr Team an die Geschichte des Mittagsmagazin von Radio DRS und SRF erinnert.

«Pip, pip, pip, pip, pip, Pyyp – 12 Uhr 30, Radio DRS – Mittagsjournal». So begann auch in meiner Kindheit das Mittagessen – unweigerlich gefolgt von einem lauten «Pschscht» meines Vaters. Wenn wir Kinder während des Essens zu laut wurden, folgte ein heftiges «losed jetzt!» und wenn einer der Männer im Radio (damals waren es, mindestens meiner Erinnerung nach, meistens Männer) eine besonders gravierende Nachricht verkündete, folgte als Kommentar zwischen Gehacktem und Hörnli ein lautes «Tzzz», begleitet von einem bedauernden Kopfschütteln. Ich weiss noch, wie ich als Primarschüler versucht habe, herauszufinden, wann man mit «Tzzz» und Kopfschütteln reagieren muss, damit ich meinen Vater, wenn er mal nicht da war, am Mittagstisch beim «Rendez-vous» vertreten konnte.

Der Zusammenbruch des Radios als Kollateralschaden

Es sind Erinnerungen an eine Zeit, in der das Radio und die warmen Stimmen von Roland Jeanneret und Daniel Schmidt zum Mittagessen in der Deutschschweiz gehörten, wie Aromat und Maggi, Fertigspinat und Adrio. Tempi passati. Daraus zu schliessen, dass auch die Zeit des Radios vorbei sei, wäre aber kreuzfalsch. Im Gegenteil. Das Radio ist einer der Gewinner von Digitalisierung und Internet in einer Gesellschaft, die immer mobiler ist. Doch dazu später. Vorerst schwebt das Radio in der Schweiz in Lebensgefahr.

Nicht ganz zufällig ist im Rahmen der NoBillag-Debatte fast nur vom Fernsehen die Rede: Die beinharten, kommerziellen Interessen, die hinter der SRG-Abschaffungsinitiative stehen, drehen sich vor allem um Pay-TV und die Vermarktung der Werbung in den grossen, deutschen Privatsendern, die in die Schweiz senden. Ein Millionengeschäft. Dass bei einer Annahme der Initiative das Radio in der Schweiz hops geht, ist ein Kollateralschaden, den die Initianten schulterzuckend in Kauf nehmen.

Was das Radio in der Schweiz kostet

Das Radio macht etwa einen Viertel des SRG-Aufwands aus: 2016 hat die SRG 28% des Gesamtaufwands von 1,7 Mrd. Franken ins Radio investiert.[2] Das sind rund 478,6 Mio. Fr. im Jahr. Einen auch nur annähernd so grossen Betrag mit Werbung erwirtschaften zu wollen, ist absolut illusorisch. Selbst der überoptimistische «Plan B» des Gewerbeverbands geht «nur» von Werbeeinnahmen von 80 Mio. Fr. aus – und auch das wären mehr als die Hälfte des gesamten Radiowerbemarkts in der Schweiz.

Nun kann man argumentieren, die SRG gebe halt viel Geld für Infrastruktur aus und habe hohe Overheadkosten, das gehe bestimmt viel billiger. Aber auch wenn man die reinen Sendungskosten (ohne Urheberrechtskosten) anschaut, bleibt Qualitätsradio eine teure Angelegenheit. SRF, RTS und RSI publizieren Zahlen zu den Kosten ihrer Radiosender.[3] So kostet allein SRF 1 zum Beispiel 11,1 Mio. Fr. im Jahr. Dabei fällt vor allem auf, wie teuer die Produktion der Nachrichten- und Informationssendungen ist, also jener Bereich, der bei der Diskussion über den Service Public als unbestritten gilt. In der Deutschschweiz gibt die SRG 27,6 Mio. Fr. im Jahr für Nachrichten und Informationssendungen aus, im Tessin sind es 12 Mio. Fr. und für rätoromanische Nachrichten gibt die SRG 3,9 Mio. Fr. aus. RTS gibt keine separaten Zahlen an, die Kosten dürften in der Romandie zwischen SRF und RTS liegen, also etwa 20 Mio. Fr. betragen. Damit kostet allein die Information in den vier Landessprachen rund 64 Mio. Fr. im Jahr. Anders als mit Gebühren lässt sich das nicht finanzieren.

Die Illusion Pay-Radio

NoBillag-Befürworter erklären immer wieder, dass die Menschen dann schon bereit wären, für ein «Echo der Zeit» etwas zu bezahlen. Schön und gut – bloss: Wie soll das gehen? So etwas wie «Pay-Radio» gibt es nicht. Radio ist per UKW und DAB frei empfangbar. Eine UKW-Sendung lässt sich nicht verschlüsseln wie ein Fernsehkanal auf dem Kabel. In den USA gibt es zahlungspflichtige Satelliten-Radios, dafür gibt es aber in Europa keine Infrastruktur. Man könnte zwar eine kostenpflichtige «Echo-App» lancieren – damit liesse sich aber nur ein kleiner Bruchteil der Kosten finanzieren.

Die einzigen Pay-Radio-Ansätze, die heute funktionieren, sind Angebote auf Spotify. So haben 2016 Jan Böhmermann und Olli Schulz ihre Sendung «Sanft und Sorgfältig» auf Radio Eins eingestellt und sind zu Spotify gewechselt.[4] Da gibt es seither den Podcast «Fest und Flauschig» – allerdings nur für Spotify-Abonnenten. Hätten «Echo» und Co. eine Zukunft auf Spotify? Technisch wäre das kein Problem – finanziell wäre es ein Desaster. Spotify schüttet pro Stream 0,006 bis 0,0084 Dollar an die Musiker aus.[5] Selbst wenn alle 700’000 «Echo»-Hörer sofort ein Spotify-Abo lösen würden und wenn sämtliche Hörer jeden Tag das Echo streamen würden, kämen dabei nur etwa 1,5 Millionen Dollar zusammen[6] – das reicht nie und nimmer dafür, eine Nachrichten-Redaktion zu finanzieren. Alle Rechnungen zeige immer wieder: Der kleine Schweizer Markt gibt einfach zu wenig her, deshalb benötigt es Radio- und TV-Gebühren.

Zusammenlegen von Sendern bringt nichts

Befürworter der NoBillag-Initiative argumentieren gerne mit der «grossen» Zahl der SRG-Radiosender. Auch Roger Schawinski, der in seinem neuen Buch[7] gebührenfinanziertes Radio und Fernsehen mit vielen sachlichen Argumenten verteidigt, plädiert für ein Zusammenlegen von SRF 1 und SRF 3. Er schreibt: Aus dem ehemals aufmüpfigen «Störsender» DRS 3 und dem früheren Schlager- und Ländlersender DRS 1 sind zwei «middle of the road»-Sender geworden, die sich in ihrem Musikangebot nicht mehr grundsätzlich unterscheiden. Eine Zusammenlegung würde eine Ersparnis von etwa 15 Millionen bringen.

NoBillag-Befürworter seien gewarnt: SRF 1 und SRF 3 würden auch dann nicht rentabel, wenn man sie zusammenlegen könnte, wenn die Nachrichtenproduktion allein schon weit über 20 Mio. Fr. kostet. Schawinski vergisst bei seinem Vorschlag zudem, dass SRF 1 und SRF 3 genau komplementär funktionieren. SRF 1 schalten die Hörer wegen der Wortbeiträge ein; die Musik muss auf dem Sender so programmiert werden, dass man ihretwegen nicht abschaltet. SRF 3 schalten die Hörer genau umgekehrt der Musik wegen ein; die Wortbeiträge müssen so kurz sein, dass die Hörer ihretwegen nicht abschalten. Beides zusammen geht nicht.

Nein, alles Drehen und Wenden hilft nichts: Ohne Gebühren gibt es das Schweizer Radio SRF nicht mehr – und das Radio RTS, RSI und RTR schon gar nicht. Es mag Nachfolgesender geben, die sich mit viel Werbung und viel Dudelfunk über Wasser halten können. Von Sendungen wie «Rendez-vous» oder «Echo der Zeit» müssten wir uns aber verabschieden. Sie sind ohne Gebühren nicht finanzierbar. Ganz zu schweigen von «Regionaljournal», «Wissenschaftsmagazin», «Perspektiven» – oder den verlässlichen, ausführlichen Nachrichten zu jeder vollen Stunde. Darum: Rettet das Radio! Bitte!

Basel, 12. Januar 2018, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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Quellen:

[1] Siehe hier: https://www.srf.ch/sendungen/rendez-vous/schnee-und-regen-im-wallis und als (etwas wackeliges) Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=Z6W8GYwlcxE&feature=youtu.be

[2] Siehe Geschäftsbericht S. 166: https://www.srgssr.ch/fileadmin/dam/documents/publikationen/geschaeftsbricht/SRG_GB_2016_de.pdf

[3] Die Zahlen finden sich hier:

SRF: https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/sendungskosten/sendungskosten-allgemein/radioprogramme

RTS: https://www.rts.ch/entreprise/l-offre-rts/couts-des-emissions/9021646-chaines-radio.html

RSI: https://www.rsi.ch/chi-siamo/canone-e-costi/Radio-9037012.html

RTR: https://www.rtr.ch/interpresa/interpresa-rtr/custs-d-emissiun/program-da-radio-2016

[4] Siehe http://www.spiegel.de/kultur/tv/jan-boehmermann-verhandelt-mit-spotify-ueber-sanft-und-sorgfaeltig-a-1089256.html

[5] Siehe https://www.techbook.de/entertainment/sound/so-wenig-verdienen-musiker-auf-spotify

[6] 700’000*0.006*365

[7] Roger Schawinski: No Billag? Die Gründe und die Folgen. Wörterseh Verlag, 176 Seiten, 12 Franken; ISBN 978-3-03763-094-5

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10 Kommentare zu Rettet das Radio!

  1. Als langjährige Radiohörerin kann ich diesen Gedanken nur zustimmen. SRF Kultur, ehemals DRS2 höre ich seit rund 30 Jahren mit sehr viel innerer Anteilnahme. Ich bin ein kulturell interessierter Mensch, Sendungen wie „Reflexe“ oder „Musik für einen Gast“ empfinde ich als bereichernd und inspirierend. Die Sendungen sind auch sehr gut moderiert, von z.T langjährigen Mitarbeitern, deren Stimmen mir mittlerweile schon sehr vertraut sind. Ich mag es auch, mich ganz auf das akkustische Moment einzulassen, welches so fern von Reizüberflutung ist. Die SRF Kultur Sendungen würden zugrunde gehen, wenn man sie mit Werbeeinlagen unterlegen würde. Ich hoffe, dass das jeder einigermassen wache Mitmensch erkennt.

  2. Andi sagt:

    Auch wenn es das Radio nicht retten würde: Einige SRF-Produktionen, wie z.B. das Echo der Zeit, gibt es schon auf Spotify.

  3. Thomas Zweidler sagt:

    Was mir am Wochenkommentar von M. Zehnder seit geraumer Zeit auffiel ist, dass er sich wandelte. Waren zum Jahreswechsel 2016/17 Themen wie Kultur, Literatur, Politik, ja sogar Philosophie, also VIELFALT, sein Programm – dominieren im Heute (2017/18) praktisch nur noch MEDIEN-INTERNE Themen. Dies bemerkt man auch an den Gästen, welche unter dem Wochenkommentar ihre Eintragungen, Bemerkungen und Anregungen hinterlassen. Waren es früher Fasnachtsobmänner aus Riehen, Geigenbauer aus Arlesheim und Anthroposophen aus Dornach, sind es heute auffallend viele (neue) Medienschaffende aus Zürich, PR-Chefs aus der Zentralschweiz und Blogger aus der Nordschweiz.
    Das diese Veranstaltung hier sich so entwickelt, finde ich schade, denn Vielfältigkeit schafft schlussendlich Lebensinteressantheit.
    Doch zur dieswöchigen (Medien-) Wochenschrift zurückzukehren:
    Ich habe erfahren, für alle welche es noch nicht wissen – BREAKING NEWS – Herr Dr. M. Zehnder Vorstandsmitglied der SRG (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) ist.
    Bei der „No-Billag-Initiative“, über die wir am 4. März dieses Jahres abstimmen dürfen, geht es um die Abschaffung der baldigen Zwangs-Gebühren, welche JEDER Bewohner (ob SRG-Nutzer oder nicht) und praktisch alle Unternehmer zu entrichten haben, und die mehrheitlich an die SRG fliessen. Herr Zehnder äusserte sich stets für die Beibehaltung dieser „Medien-Steuer“. Da er hiermit selbst am „Tropf“ der SRG hängt, welche nach Annahme der „No-Billag-Initiative“ verkleinert, redimensioniert umstrukturiert oder schlanker gestaltet werden müsste, wäre es angebracht, mit Weibeln für ein „No-Billag-Nein“ zurückhaltender zu sein. Sonst verkommt diese Plattform hier zu einer reinen (gekauften?) Werbeveranstaltung.
    Passend zum Thema zwei Botschaften aus den Leserbriefspalten Schweizer Tageszeitungen:
    1.)
    >Ich möchte Sie hören, wenn Ihnen die „BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG“ eine Abo-Rechnung schicken würde, weil sie einen Briefkasten besitzen und darum in der Lage wären (!) eine Zeitung zu empfangen.
    Die Billag ist eine klassische Umverteilung von unten nach oben. Unsolidarisch, aus der Zeit gefallen. Reif zur Abschaffung.Es ist unglaublich, wie die (verwöhnten) SRG-Journalisten die ganze Bevölkerung zwingt, ihnen Geld für ihre „Arbeit“ zu geben. Bis zu Mahnungen, Betreibungen, Pfändungen. Egal, ob man sie in Anspruch nimmt oder nicht.
    Das gibt es sonst in keiner anderen Branche.<
    Eindrücklich:
    Diese Leserbriefgedanken (sie sind nicht von mir, daher so kurz) könnten für Jede und Jeden Anstoss zum Nachdenken bilden; so dass für alle die richtige Abstimmungsantwort reifen möge.

    • Ach, Herr Zweidler, können Sie es sich für einen ganz kleinen Moment vorstellen, dass es umgekehrt ist? Dass ich die SRG und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Schweiz so wichtig finde, dass ich mich als Vorstandsmitglied für die Basler Gesellschaft engagiere? Und glauben Sie ernsthaft, das bringe mehr ein als das Amt im Vorstand eines Männerchors? Ein Teil der SRG ist schlicht zivilgesellschaftliches Engagement, für Kultur, dafür, dass das Studio in Basel bleibt, dafür, dass Basel für die SRG wichtig bleibt. Und unser aller Einsatz hat sich gelohnt: Ins Studio beim Bahnhof SBB kommen etwa 250 Mitarbeiter. Das sind unter anderem Arbeitsplätze für Basel. Ich schreibe über die NoBillag-Initiative, weil das eine extrem wichtige Abstimmung ist und weil das Thema mein wissenschaftliches Fachgebiet betrifft. That‘s it.

    • Thomas Kropf sagt:

      Sehr geehrter Herr Zweidler
      Zwei Präzisierungen zu Ihren Argumenten:
      1. Nicht „JEDER Bewohner“, wie Sie schreiben, muss künftig die neue Abgabe bezahlen, sondern jeder HAUSHALT.
      2. Es sind nicht „praktisch alle Unternehmer“, die künftig zu zahlen haben, sondern nur Unternehmen mit einem Umsatz, der höher liegt als 500’000 Franken. Nach Berechnungen des Bundes(http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/38718.pdf) werden demnach rund 75 Prozent der Unternehmen KEINE Abgaben bezahlen, da ihr Umsatz unter einer halben Million liegt.

      Beste Grüsse: Thomas Kropf (als Ergänzung: ich habe bis 2015 über 20 Jahre bei der SRG gearbeitet, war also auch „am Tropf“ des Unternehmens, wie Sie schreiben. Als „verwöhnter“ SRG-Angestellter habe ich dabei weniger verdient, als ich – ausgebildeter Gymnasiallehrer – verdient hätte, wenn ich Gymnasiallehrer geworden wäre.)

  4. Ueli Keller sagt:

    Ob TV oder Radio: No Billag scheint mir nicht die wirklich entscheidende Frage. Diese lautet schlicht und einfach: No Schweiz? Dass diese Frage vor allem von altbekannten Schweizermacher*innen mit Ja beantwortet wird, gehört zum alltäglichen Verwirrspiel einer Demokratie, die nicht mehr das halten kann, was sie einmal versprochen hat.

  5. Lorenz Egeler sagt:

    Anlässlich der Generalversammlung der Radio- und Fernsehgenossenschaft Basel von letzter Woche wurde das grosse Engagement für das Studio Basel durch die Anwesenden erfreulich demonstriert. Sozusagen einstimmig beschloss die GV, sich auch weiterhin ganz massiv, notabene wie seit 1938, für unser Radio einzusetzen. Die Genossenschaft konnte gar erreichen, grosse Teile der Fernsehabteilung Kultur vom Leutschenbach nach Basel zu ziehen. Was der Präsident Niggi Ulrich zwar erwähnte, was aber zu wenig betont wurde, war die Tatsache, dass eine Annahme der No-Billag Initiative eine Weiterführung oder gar Vergrösserung des Studio Basel absolut verunmöglichen würde. Es muss in den nächsten Wochen den Leuten, besonders den Baslern, klar gemacht werden, dass hier ein enormer Kulturverlust droht. Ich selbst konnte mich anlässlich der GV auch nicht zu einem entsprechenden Aufruf überwinden, möchte dies aber hier und in Gesprächen nachholen.

  6. Erich Geissmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Zweidler
    Könnten Sie sich vorstellen, Ihre vollständige Identität an dieser Stelle preiszugeben?
    Ich selber bin Pensionär ohne politisches Mandat und Leser der Kommentare von Matthias Zehnder.

  7. Gerda Schönholzer sagt:

    Vielen Dank Herr Zehnder, dass Sie sich auch für das Radio einsetzen. Daran denkt wohl kaum jemand, dass auch diese vielfältigen kulturellen und politischen Sendungen mit einem Ja zur NoBillag Initiative wegfallen würden.
    Was der Ghost-Writer von Herrn Zweidler von sich gibt, ist unglaublich. Ich bin weder ein PR Chef aus der Zentralschweiz, noch ein Medienschaffender aus Zürich und schon gar keine Bloggerin aus der Nordschweiz, sondern eine stinknormale Hausfrau ohne Parteizugehörigkeit.

  8. Wäre es denn – falls die Stimmberechtigten die Initiative annehmen sollten – denkbar, dass sich beispielsweise in der Deutschschweiz 300’000 Menschen finden, die mit einem Jahresbeitrag von 100 Franken wenigstens die Informationssendungen von Radio SRF weiterhin ermöglichen? Ich wäre dabei!

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