Wann wird Eigenverantwortung zur Worthülse?

Publiziert am 16. Januar 2026 von Matthias Zehnder

2026 will die Schweiz die Vorgaben für den Brandschutz vereinfachen. Das Ziel: Weniger Kontrollen, mehr Eigenverantwortung. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana, bei der am 1. Januar vierzig Menschen ums Leben gekommen und über hundert zum Teil schwer verletzt wurden, ist das Vorhaben aufgeschoben worden. Selten kam eine Gesetzesrevision zu einem so schlechten Zeitpunkt. Mir ist dabei vor allem das Wort «Eigenverantwortung» aufgefallen. Viele Schweizerinnen und Schweizer betrachten Eigenverantwortung als Grund für den Erfolg und die Stabilität des Landes. Die Idee ist, dass mündige Bürger keine Vorschriften durch den Staat brauchen, sondern selbst Verantwortung übernehmen. Das ist nachvollziehbar, wenn es um Gesundheit oder Altersvorsorge geht. Aber was heisst das beim Brandschutz? Was heisst Eigenverantwortung angesichts von vierzig gestorbenen Menschen? Wie kann jemand Verantwortung für sich selbst übernehmen, wenn so viele andere Menschen davon betroffen sind? Und etwas weiter gedacht: Wie kann ich angesichts von hyperkomplexen Technologien wie der KI Eigenverantwortung wahrnehmen, wenn ich nicht verstehe, was da abgeht? Ich frage mich deshalb: Wann wird Eigenverantwortung zur Worthülse?

Die Bilder und Berichte über die jungen Menschen, die an Neujahr in der Bar in Crans-Montana gestorben sind, brechen mir das Herz. Inzwischen ist weitgehend gesichert, was in der Bar «Le Constellation» am frühen Morgen des 1. Januar passiert ist: In der Kellerbar haben Sprühkerzen das Dämmungsmaterial an der tief hängenden Decke entzündet. Die Schaumstoffdecke geriet in Brand, das Feuer breitete sich rasch aus. Es dauerte etwa eine Minute, dann hatte sich die Kellerbar in ein Flammeninferno verwandelt. Die Haupttreppe war sehr eng und wurde für viele Gäste zur tödlichen Falle. Sprühkerzen in einem engen Raum, eine leicht entzündliche Schaumstoffdecke, zu enge Fluchtwege, zu viele Gäste – und eine grosse Frage: Wer trägt die Verantwortung?

 

2026 will die Schweiz ihre Brandschutzverordnung revidieren. Ziel der Überarbeitung: mehr Verhältnismässigkeit, Deregulierung und Eigenverantwortung. Im Kanton Thurgau zum Beispiel fordern bürgerliche Politiker schon länger, dass Unternehmen «vor unnötiger Bürokratie, überhöhten Baukosten und Überregulierung geschützt werden». Einer der Ostschweizer Politiker sagte gegenüber der NZZ nach der Brandkatastrophe: «Die tragischen Ereignisse von Neujahr dürfen nicht dazu führen, dass jetzt unhinterfragt überreguliert wird. Es gilt, dort zu regulieren, wo es Sinn ergibt, und dort auf Eigenverantwortung zu setzen, wo es sinnvoll ist.»

Eigenverantwortung als Monstranz

Da haben wir sie wieder, die Eigenverantwortung. Es ist ein Wort, das bürgerliche Politiker und Wirtschaftsvertreter in der Schweiz nicht selten wie eine Monstranz vor sich hertragen. Was damit gemeint ist, hat Olivier Kessler, Direktor des Liberalen Instituts, diese Woche in der «Weltwoche» ausgeführt. Er schreibt zu den Bildern aus dem Club, die (wie er sagt) «alkoholisierte Jugendliche» zeigen, die ausgelassen feiern, «mit Feuerwerken, unter einer brennenden Decke. In einem Kellerclub»: «So tragisch diese Bilder aus Crans-Montana auch sind, so sinnbildlich sind sie für die heutige Null-Risiko-Gesellschaft. Der Glaube an die positiven Effekte der staatlichen Regulierung ist auf ein derart absurdes Niveau angewachsen, dass die eigene Verantwortung in fast allen Lebenssituationen blind an Behördenvertreter outgesourct wird.»

Ich vermute, er meint damit die Eigenverantwortung der Jugendlichen. Denn er schreibt weiter: «Die vermeintliche Abnahme von Risiken durch den Staat zerstört das Verantwortungsgefühl und erhöht dadurch die Gefahren für den Einzelnen.» Ich interpretiere das so: Wer davon ausgeht, dass der Staat Sicherheitsregeln erlässt, wirft die Vorsicht über Bord. Etwa so, wie wenn jemand bei Grün über die Strasse geht, ohne links oder rechts zu schauen. Olivier Kessler schreibt weiter, es sei «höchste Zeit, sich vom kindlichen Irrglauben zu lösen, der Staat mache unser Leben sicherer.» Vielmehr sei es «Zeit, erwachsen zu werden und sich wieder auf unsere Erfolgspfeiler zurückzubesinnen: möglichst wenig Staat, möglichst viel Markt», schreibt Olivier Kessler. Nur dies bewahre uns davor, dass «das kritische Denken, die Eigenverantwortung, der wachsame Geist und damit auch die Zivilisation langsam erodieren.»

Freiheit erzeugt Verantwortung

Schauen wir uns das etwas genauer an. Ganz grundsätzlich meint Verantwortung, dass ich für die Folgen meines Handelns einzustehen habe. Verantwortung ist das Gegenstück zur Freiheit. Jean-Paul Sartre sagt deshalb: «Freiheit erzeugt Verantwortung». Weil der Mensch frei ist in seinen Entscheidungen und Handlungen, ist er auch verantwortlich für deren Konsequenzen. Sartre sagt, der Mensch sei zur Freiheit verurteilt und müsse die Verantwortung für sich ohne wenn und aber annehmen.

Eigenverantwortung ist so gesehen ein weisser Schimmel, also ein Pleonasmus. Weil ich frei bin in meinem Tun und Handeln, bin ich auch verantwortlich dafür. Das gilt natürlich auch für die Konsequenzen, die mein Handeln für mich selbst haben. Ein mündiger Mensch ist also immer ein eigenverantwortlicher Mensch. Er trägt die Verantwortung für sich selbst. Warum also wird die Eigenverantwortung in der Schweiz so betont?

Kein Schutz vor sich selbst

Als Erster hat der britische Philosoph John Stuart Mill die Sache mit der Eigenverantwortung aufs Tapet gebracht. Dabei geht es ihm weniger um den Einzelnen, als um die Kompetenzen des Staates. In seinem wichtigen Buch «On Liberty» aus dem Jahr 1859 schreibt er, der Staat dürfe nur eingreifen, um andere zu schützen, nicht aber, um Menschen vor sich selbst zu bewahren. Ein mündiger Mensch habe das Recht, über sein eigenes Leben zu entscheiden, auch wenn andere diese Entscheidungen für falsch halten.

John Stuart Mill formuliert damit den Kern der liberalen Überzeugung: Wer schlechte Entscheidungen trifft, soll mit den Folgen leben. Der Staat soll nicht eingreifen und die Menschen vor sich selbst schützen. Wer sich anstrengt, wird belohnt, wer Fehler macht, wird bestraft. Nicht vom Staat, sondern durch die Konsequenzen seiner Handlungen. John Stuart Mill formuliert damit 1859 den Kern der liberalen Überzeugung, auf dem der heutige Ruf nach Eigenverantwortung basiert. So beklagt sich NZZ-Chefredaktor Eric Gujer letzte Woche, dass unsere Gesellschaft die Gesundheit «zur Sache des Staates» mache. Er schreibt, der Staat solle «mit Verboten für Zucker und Fett richten, wozu seine Bürger offenkundig nicht mehr fähig sind: auf die eigene Ernährung zu achten.»

Das verschimmelte Joghurt

Das ist durchaus nachvollziehbar. Wenn wir von mündigen Bürgerinnen und Bürgern ausgehen, dann müssen wir ihnen Freiheit attestieren, auch die Freiheit, sich selbst zu schaden. Dabei stellen sich allerdings zwei grosse Fragen. Die erste Frage lautet: Wissen die Menschen, was sie tun? John Stuart Mill ging von einem mündigen Menschen aus, der informierte Entscheidungen trifft. Ein banales Beispiel: Bevor ich ein Joghurt auslöffle, schaue ich das Joghurt an und rieche daran. Wenn es streng riecht oder sich Schimmel auf der Oberfläche gebildet hat, esse ich es nicht. Egal, was das Ablaufdatum zeigt. Das ist eigenverantwortliches Handeln. Die Frage ist, was ich mache, wenn ich in ein Flugzeug steige. Wie kann ich da eigenverantwortlich handeln?

Eric Gujer schrieb in seinem Kommentar für die NZZ, die Kehrseite der Spassgesellschaft sei das «Verschwinden der Selbstverantwortung und eine schleichende Entmündigung». Er schrieb: «Es sind nicht nur die Angehörigen der Generation Handy, die ein irrationales Vertrauen darin setzen, dass Feuerpolizei und Bauämter eine Kellerbar penibel inspizieren.» Heisst das, die Menschen, die in den Flammen von Crans-Montana gestorben sind, haben ein «irrationales Vertrauen» in die Feuerpolizei und Bauämter gesetzt? Darf ich mich als Gast eines Restaurants nicht auf die Sicherheit des Gebäudes verlassen? Muss ich einen Zug, ein Taxi, ein Flugzeug inspizieren, bevor ich es nutze? Wie soll ich informierte Entscheidungen treffen, wenn ich keine Chance habe, die dafür nötigen Informationen zu beschaffen und zu verstehen?

Der besoffene Autofahrer

Die zweite grosse Frage lautet: Was ist, wenn eine Entscheidung nicht nur mich betrifft, sondern auch andere? Es mag ja eigenverantwortlich gehandelt sein, wenn ein Mensch sich sagt: Die Folgen sind mir egal, ich rauche. Ich bin mir bewusst, dass mich das töten wird, aber das nehme ich in Kauf. Das Problem dabei ist: Zigarettenrauch schadet nicht nur dem Rauchenden, sondern auch allen in seinem unmittelbaren Umfeld. In der Schweiz ist deshalb das Rauchen in Restaurants verboten. Ähnlich die Promillegrenze am Steuer: Sie können Saufen, so viel sie wollen. Aber am Steuer gilt eine Grenze von 0,5 Promille. Neulenker, Berufschauffeure und Fahrschüler dürfen gar nicht trinken. Warum greift der Staat da in die Freiheit des Einzelnen ein? Weil ein besoffener Autofahrer nicht nur sich selbst schadet, sondern eine grosse Gefahr ist für alle anderen Menschen auf der Strasse.

Unterstützen Sie unabhängiges Denken – mit einem einmaligen oder monatlichen Beitrag.

Genau dieser Fall trifft ein, wenn ein Barbesitzer, ein Taxifahrer oder eine Fluglinie die Vorschriften nicht einhält: Das Verhalten hat nicht nur für den Handelnden Konsequenzen, sondern auch für viele andere Menschen. Deshalb ist das Einhalten von Brandschutzvorschriften keine Frage von Eigenverantwortung. Auch wenn die Barbesitzer von Crans-Montana oder die möglicherweise zu nachlässigen Behörden zu ihrer Verantwortung stehen würden – das macht die Toten nicht lebendig und die Verletzten nicht gesund. Der Ruf nach Eigenverantwortung nach dieser Brandkatastrophe ist deshalb hohl und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Drei grosse Probleme

Das liegt nicht nur an den verheerenden Folgen des Brandes. Es liegt auch daran, dass wir in einer viel komplexeren Welt leben als John Stuart Mill. Seine Doktrin der Eigenverantwortung stösst deshalb heute auf drei grundsätzliche Probleme.

1. Die Information

Das Ideal von John Stuart Mill war ein mündiger Mensch, der informierte Entscheidungen trifft. Wir leben heute aber in einer extrem komplexen Welt. Wie kann ich da die Konsequenzen meiner Entscheidung überblicken? Wie mündig bin ich, wenn meine digitale Welt von Algorithmen kuratiert wird und ich extrem mächtigen KI-Diensten gegenüberstehe? Da, wo ich als Einzelner keine informierte Entscheidung treffen kann, bin ich darauf angewiesen, dass der Staat mir mit Regeln diese Entscheidung erleichtert oder abnimmt.

2. Das Machtgefälle

Das bringt uns gleich zum zweiten Punkt: Das Modell von John Stuart Mill funktioniert unter gleichgestellten Bürgerinnen und Bürgern. Wir leben heute aber in einer Welt mit riesigen Grössenunterschieden und einem entsprechenden Machtgefälle. Was heisst es, Eigenverantwortung gegenüber einem US-Tech-Konzern zu übernehmen? Wie kann ich gegenüber diesen riesigen Systemen Verantwortung für meine Daten übernehmen? Kann ich zum Beispiel «eigenverantwortlich» entscheiden, ob ich WhatsApp nutze, wenn mein gesamtes soziales Umfeld dort ist? Da, wo das Machtgefälle für einen Einzelnen zu gross ist, bin ich darauf angewiesen, dass der Staat oder ein Staatenbund den Konzernen Regeln entgegensetzt.

3. Die Auswirkungen

John Stuart Mill unterscheidet mit seinem «Harm Principle» zwischen Schaden für andere und für sich selbst. Was heisst das in Bezug auf die KI? Wie überblicke ich die Folgen meines Handelns für andere? Da, wo ich die Auswirkungen meines Handelns nicht verstehe und nicht überblicke, bin ich darauf angewiesen, dass Regeln und Gesetze dem Handeln Grenzen setzen.

Ich möchte keineswegs das Ideal des mündigen Menschen von John Stuart Mill über Bord werfen. Ich möchte daran erinnern, dass Freiheit und Verantwortung auf Voraussetzungen beruhen, die nicht immer gegeben sind. So muss ich wissen und verstehen, was mit mir geschieht. Ich brauche echte Wahlmöglichkeiten. Das setzt heute eine fundierte Bildung voraus, Medienkompetenz und die Fähigkeit zu kritischem Denken. Und die Macht der US-Konzerne muss so eingeschränkt sein, dass sie uns in der Schweiz, in Europa nicht ihre Bedingungen diktieren können.

Das Prinzip Verantwortung

John Stuart Mill hat sein Ideal der Eigenverantwortung in einer überschaubaren Welt entwickelt. Wir leben heute in einer extrem komplexen und vernetzten Welt. 1979, also 120 Jahre nach Mill, hat Hans Jonas für die moderne Welt eine Philosophie der Verantwortung entwickelt. Für Hans Jonas heisst Verantwortung nicht mehr primär rückblickend Rechenschaft für vergangenes Handeln abzulegen. Für Hans Jonas ist Verantwortung die Pflicht, für die zukünftigen Folgen des eigenen Handelns einzustehen. Hans Jonas entwickelt angesichts einer immer mächtigeren Technik eine Pflicht zur Selbstbegrenzung. Er betont deshalb nicht in erster Linie die Freiheit, sondern ruft zur Zurückhaltung auf.

Was bedeutet das? Die Brandkatastrophe von Crans-Montana zeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns auf die Einhaltung von Regeln verlassen können. Eigenverantwortung ist kein Ersatz für Regeln, sondern setzt sie voraus. Nur wer in einem verlässlichen Rahmen handelt, kann überhaupt Verantwortung übernehmen. Wo dieser Rahmen fehlt, wird der Ruf nach Eigenverantwortung zur bequemen Ausrede.

Genau dieser Rahmen fehlt bei der KI heute weitgehend. Die Dienste sind kaum reguliert, und kein KI-Anbieter übernimmt für die von seinem Dienst generierten Texte, Bilder oder Informationen echte Verantwortung.

Im Umgang mit der KI heisst Eigenverantwortung deshalb – im Sinn von Hans Jonas – Zurückhaltung: Nutzen Sie KI nur dort, wo Sie die Verantwortung für das Ergebnis tragen können. Also dort, wo Sie das Resultat beurteilen, einordnen und verantworten können. Sonst wird Eigenverantwortung tatsächlich zur Worthülse.

Basel, 16.01.2026, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Hier den Wochenkommentar abonnieren.

  • Hinweis auf den neuen Wochenkommentar
  • Ein aktueller Sachbuchtipp
  • Ein Roman-Tipp
  • Das neue Fragebogeninterview

Nur dank Ihrer Unterstützung ist der Wochenkommentar möglich. Herzlichen Dank dafür!

Lieber hören als lesen?


Quellen:

Bild: Blumen und Kerzen als Zeichen der Anteilnahme für die Opfer nach dem Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana am Sonntag, 4. Januar 2026.. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Aschwanden, Erich (2026): Trotz Crans-Montana fordern Politiker Lockerung beim Brandschutz und gehen Risiken ein, in: Neue Zürcher Zeitung, 2026, https://www.nzz.ch/schweiz/trotz-crans-montana-fordern-politiker-lockerungen-beim-brandschutz-und-nehmen-bewusst-hoehere-risiken-in-kauf-ld.1919770 [15.01.2026].
Enderli, Janine (2026): Details aus Ermittlungsakte: Das sagte Moretti über Helme, in: Blick, 2026, https://www.blick.ch/schweiz/jessica-sagte-ihr-sie-solle-den-helm-aufsetzen-neue-details-zur-feuer-hoelle-von-crans-montana-id21601738.html [16.01.2026].
Gujer, Eric (2026): Das Inferno von Crans-Montana zeigt, wie krank die Spassgesellschaft ist, in: Neue Zürcher Zeitung, 2026, https://www.nzz.ch/der-andere-blick/brandkatastrophe-in-der-schweiz-spassgesellschaft-und-staatsversagen-ld.1919322 [16.01.2026].
Jonas, Hans (2003): Das Prinzip Verantwortung: Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation, 1. Aufl. [Nachdruck], Frankfurt am Main 2003 Suhrkamp-Taschenbuch 1085.
Mill, John Stuart; Mill, John Stuart (2015): Freiheit, Fortschritt und die Aufgaben des Staates: Teilband III/2: Wirtschaft und Staat, hrsg. v. Michael Schefczyk, Christoph Schmidt-Petri, Hamburg 2015 Ausgewählte Werke / John Stuart Mill ; herausgegeben von Ulrike Ackermann und Hans Jörg Schmidt Band 3.
Rekonstruktion des Brandes: Wie die Bar in Crans-Montana in 68 Sekunden zur tödlichen Falle wurde, in: Basler Zeitung, 2026, https://www.tagesanzeiger.ch/crans-montana-rekonstruktion-der-toedlichen-brandkatastrophe-500287723390 [15.01.2026].
Symptom der Null-Risiko-Gesellschaft: Crans-Montana zeigt, warum mehr Staat unser Leben nicht sicherer macht, in: Die Weltwoche, 2026, https://weltwoche.ch/daily/symptom-der-null-risiko-gesellschaft-crans-montana-zeigt-warum-mehr-staat-unser-leben-nicht-sicherer-macht/ [15.01.2026].

Unterstützen Sie unabhängiges Denken – mit einem einmaligen oder monatlichen Beitrag.

15 Kommentare zu "Wann wird Eigenverantwortung zur Worthülse?"

  1. Die Welt, in der wir leben, nehme ich als immer noch mehr von Gier, Herrsch- und Vergnügungssucht sowie von Zerstörungswut geprägt wahr. Kollektiv organisierte Verantwortungslosigkeit – technokratisch optimiert mit KI – ist ein konstitutiver Teil dieser Welt voller Geschwätz und Geschwurbel von Eigenverantwortung.

  2. Eigenverantwortung – welch ein Wort…
    Schon im Kindergarten lernt man eigenverantwortlich zu schauen, bevor man die Strasse überquert. Regeln sind zwar da, aber sicher ist besser.
    Es zieht sich über das Berufsleben bis ins Alter, in dem man mehr und mehr auf die Gesundheit in eigener Verantwortung schauen sollte, denn die Götter in Weiss und die Pillen der Big-Pharma sind keine Lebensversicherung; und nicht mal die hält manchmal was sie verspricht.
    Der Trend geht heute ganz klar Richtung Eigenverantwortung ablegen. „Aber da steht doch“…. höre ich oft die Jungen beim Retournieren von Online-Bestellungen. Nicht jeder Glanz des Fotos ist Realität. Die ganzen Einverständnisse von Webseiten, das Akzeptieren, das Misstrauen – alles wird geregelt, weit sind eigene Verantwortung, Handschlag usw., welche «out» sind.
    In den USA heisst es nicht nur bei McDonalds dass der Kaffee im Becher heiss sei und beim Verschütten Brandwunden auf der Haut entstehen lässt. Oder auf der Toilettenbürste das rote Hinweisetikett, dass diese nicht zum Zähne putzen geeignet ist.
    Das Navi lotst jedes Jahr LKW-Fahrer auf Skipisten oder Wanderwege, weil das eigen-verantwortliche Denken zu 100% ans Gerät abgegeben wurde. Und Karten-Lesen (sowie neu Zifferblätter von Uhren lesen) können immer weniger – alles digital-fatal…. (Quelle der Ironie: Info aus der letzten gedruckten „20-Min-Gazette“ 23.12.25 – ab jetzt nur noch digital-«normal»)
    Ganze Länder können heute nicht mehr eigenverantwortlich lenken und handeln. Der Europäische Gerichtshof macht individuelle Lösungen für nationale Entscheide der jeweiligen Länder gleich oder ganz zunichte. Die EU diktiert den Dänen und Schweden ein lascheres Einwanderungsgesetzt, obwohl sich alle souverän und eigenverantwortlich (inkl. Sozialdemokraten) ob den desaströsen Auswirkungen nach Jahren der Masseninvasion in ihre Ländern für striktere Massnahmen einig waren (was wieder zeigt, dass die EU mit ihrem undurchsichtigen und schwer durchschaubaren System, mit ihren Kommissionen, welche nie direkt und mit fehlender direkten Legitimation gewählt wurden, sondern vom Europäischen Rat vorgeschlagen werden sowie die Stimmrechte welche Mehrheitsentscheidungen infrage stellt, was zu Kritik an der fehlenden Ermächtigung führt – alles gepaart mit einer undurchsichtigen und nicht ausreichend kontrollierbaren Bürokratie, eine immer grösser werden demokratieferne Krake über Europa wird, welche die Menschen immer zahlloser dagegen auflehnen lässt).
    Früher passte man auf sein Bargeld, dass sauer verdiente, auf. Stolz und wertschätzend. Heute verliert man das Plastikgeld und wenn das Konto dann geplündert ist, schiebt man dem Kreditinstitut die Schuld zu. Nicht mal mehr einen PIN-Code ist man gewillt schützend zu tippen. Kontaktlos ist doch voll easy – oder eben doch nicht….
    Die Tragödie im Wallis ist ein sehr trauriges Ereignis. Die Schweiz kontrolliert – doch eben nicht mit Verstand. Da zu streng, dort zu lasch. Das hat nichts mit dem Schweizer Föderalismus zu tun, welcher hochzuhalten ist, denn auch unter den schlafenden aktuell mehr als 140’000 Beamten-Augen (x2) der Brüsseler Käseglockenadministration läuft es sicher nicht runder. Zu viele starben bei ähnlichen Tragödien in Italien, aber auch in Tanzlokalen in Tschechien, Frankreich – eigentlich überall. Ein Beispiel vom Kanton Basel-Landschaft zeigt auf, wie oft sogar im selben Kanton mit 2 Ellen gemessen wird: In einer Denner-Satellit-Verkaufsfiliale wurde nach einer Sicherheits/Sauberkeitskontrolle dem Schweizer Franchisenehmer angelastet, dass der Ventilator seines fensterlosen WC’s nach Löschen des Lichtes 30 Sekunden zu wenig lange nachläuft, klagte mir eine Verkaufsmitarbeitende sehr wirklichkeitsnah. Ein Elektro-Handwerker musste diesen „Schaden“ beheben. Das gleiche Amt schliesst aber beide Augen, wenn in einem arab. Wurst/Imbiss/Dönerbetrieb der Fleischsaft von der Kühltheke auf den Fussboden tropft und dort schon Bakterienherde bildet – ist mir glaubhaft zu Ohren gekommen. Willkür, Oberflächlichkeit, Angst….?
    Im Wallis, und leider gerade im Wallis, wird es nicht anders gewesen sein.
    Gerade noch die Kurve bekommen hat der heutige Wochenkommentar beim Thema Information. Kein Wort zur SRG (und der bevorstehenden Initiative). Gut so. Denn diese schlimme Tragödie soll nicht im weitesten für Abstimmungsproagenda benutzt werden.
    Trotzdem gibt mir die Aussage: «Da, wo ich als Einzelner keine informierte Entscheidung treffen kann, bin ich darauf angewiesen, dass der STAAT mir mit Regeln diese Entscheidung erleichtert oder abnimmt» mehr und sehr zu denken.
    Die kürzere Vergangenheit zeigt das Gegenteil: Die „staatsnahe“ Info-Sprudel-Quelle SRG-SRF hat nicht über die RKI-Files berichtet (Quelle SRG Deutschschweiz 21.8.24) – denn dort hiess es: „Im März 2024 wurden die geschwärzten Corona-Protokolle des Robert Koch Instituts publiziert. SRF verzichtete damals auf eine Berichterstattung – zu Unrecht, wie die Ombudsstelle feststellt.“ In die düstere SRG-Corona-Zeit passt auch das Bild, wie die SRG über die ungeimpften Mitmenschen berichtete. Oft triefte aus jeder Sendeminute die Ablehnung spürbar raus. Es wurde gespalten – klingt es bei mir nach. Auf eine Entschuldigung warte ich noch heute – empfinde ich. Doch Tempi-Passati. Die SRG tut sich auch schwer über die Ereignisse im Iran zu berichten, es passt irgendwie nicht ins Bild, dass da das eigene Volk gegen die Religions-Herrscher aufsteht und Richtung „böser Westen“ (gar finstere USA) und Freiheit strebt – fasse ich die Botschaften auf.
    Ganz wenig Worte über die Gründe des ewig dauernden Stromausfalles in Berlin, immer wieder hiess es „Stromausfall“ – anstatt linksextremistischer Terroranschlag – nichts anderes war es…
    In Giessen (D) verteidigte man laut SRG «die Demokratie», eine «bunte, queere Gruppe gegen den Parteitag der jungen AfD habe sich zusammengetan»… In Real waren es die schwersten Auseinandersetzungen mit Sachbeschädigungen, Vandalismus, Blockaden, Abseilungen, vielen verletzten Polizisten welche dieses Bundesland je sah…. (Sprecher Gewerkschaft der Polizei). Wie hätte die SRG berichtet, wären es «Rechte» gewesen?
    Ich habe diese Berichterstattungs-Spielchen so satt. Für die ich auch noch gezwungen werde, zu bezahlen, sonst kommt das Betreibungsamt. ICH HABE DAS VERTRAUEN VERLOREN.
    Was wäre nicht alles aufgedeckt geworden, gäbe es nicht einen «Inside Paradeplatz» vom tapferen Einzelkämpfer Lukas Hässig, welche Bankenfilz und Mauschelei aufdeckt/e und gerade jetzt das Gerichtsverfahren mit der ehem. «Crédit Suisse» wieder neu aufgerollt bekommt (CS-Juristen-Ziel: Riesenstrafe und Vernichtung von L. Hässig und seine Aufdeck-Stimme «auszuschalten»). Bei aktuellen Ereignisse in der Schweiz informiert oft «TeleZüri» schneller, sachlicher, wendiger wie das träge, oft lückenhafte SRF – fiel mir auf.
    Dass Alt-Nationalrat Bruno Zuppiger (SVP) nicht Bundesrat wurde und einen tiefen Fall erlebte ist einer Erbschafts-Affäre zuzuschreiben. Recherchiert und informiert hatte damals darüber „Die Weltwoche“. Und was hat Roger Schawinski (der für seine privaten Sender noch nie einen Franken Subvention bekam wie er selbst sagte) nicht alles aufgedeckt und zu Tage gebracht?
    Ich empfinde ein breites Stöbern in alle Medien (insbesondere auch Private, staatsunabhängige wie „Online Reports“, „Regio TV Plus“ oder alternative wie „Zeitpunkt“, „Das Blatt“) trägt zum Grund- und Vogelschau-Wissen bei. Der STAAT wird mit seinem wenden, drehen und biegen immer unglaubwürdiger. Bei mir und vielen. Und «dass der STAAT mir mit Regeln diese Entscheidung erleichtert oder abnimmt» will ich nicht.
    Die «Jungen» wollen dies schon längst nicht mehr. Und sind nicht weniger informiert. Sondern oft besser. Herrlich und humorvoll bringt dies die junge Comedienne Maira Zieff rüber, welche sich Slam-Poetisch bühnenreif mit den deutschen GEZ-Gebühren (=Pendant zu den Schweizer SERAFE-Gebühren) „auseinandersetzt“. Danke für ihr so heftiges, realitätsnahes Aufwecken uns aller hier: Denn schon in der Bibel steht, trotz all der Trauer auf Erden (VS) sollen die Menschen ein bisschen fröhlich sein….

    1. Sie schreiben: Kein Wort zur SRG (und der bevorstehenden Initiative). Gut so. Denn diese schlimme Tragödie soll nicht im weitesten für Abstimmungsproagenda benutzt werden.
      Und holen dann zur nächsten Anti-SRG-Beschimpfung aus. Schämen Sie sich. Sie nutzen meine Gedanken jede Woche, um hier Anti-SRG-Propaganda abzuladen, ohne sich auch nur ein bisschen mit meinen Überlegungen auseinanderzusetzen.
      Wenn Sie schon die SRG aufs Tapet bringen, dann machen Sie es bitte fundiert, ohne dieses ständige Gerüchte und Gerede und Gejammere. Natürlich macht eine SRG Fehler, aber es gibt kein Medienhaus, das über Ombudsstelle und UBI sich selber so systematisch der Kritik aussetzt.
      Und dann noch die Generalfrage: Wenn Ihre so geliebte Halbierungsinitiative angenommen wird – was passiert dann? Inwiefern haben wir dann eine bessere Schweiz, bessere Medien, besser informierte Menschen?
      1) Der Medienmarkt der Schweiz wird etwa 750 Millionen Franken kleiner sein. Diese Gebühren werden durch nichts anderes ersetzt werden. Was bringt uns das?
      2) Wir werden viel weniger Schweizer Inhalte haben. Weniger Schweizer Film, weniger Schweizer Musik, weniger Schweizer Informationen. Eine Leerstelle wird es nicht geben, weil das mit Inhalten aus dem Ausland gefüllt wird. Was bringt uns das?
      3) Die Übermacht der US-Konzerne Google, Facebook, OpenAI etc. wird noch grösser, die Verlage (die sich gegen die Initiative aussprechen) und die Privat-TV-Sender (die sich ebenfalls gegen die Initiative aussprechen) werden genau gleich zu kämpfen haben wie vorher. Was bringt uns das?
      Bevor Sie das nächste mal wieder über irgendeinen Fehler jammern, beantworten Sie doch bitte mal diese Fragen. Und hören Sie auf, meine Kommentare für Ihre Propaganda zu missbrauchen.

      1. Sehr geehrter Herr M. Zehnder
        Meine „Tour d’Horizon“ ausgehend vom Stichwort „Eigenverantwortung“ hat mich selbst überrascht. Es gibt über alles viel zu beichten, doch muss ich mich mehr begrenzen. Ich werde mich bis zur Abstimmung, welche schon bald ist, zurückhalten. Und darüber hinaus… Ich hoffe, sie nehmen meine Einsicht an.
        Denn: Die „200 Fr Initiative“ wird wohl eh nicht durchkommen. Zu gross ist der Einfluss der Gegner, zu gross auch ihr Budget. Es formieren sich Gruppen, Gesellschaften, Kollektive, Kunst, Sport welche ihre Pfründe wegschwimmen sehen. Professoren (heute in der „BZ“) tun sich zusammen, und nächsten Mittwoch wird BR Rösti gegen die Initiative sprechen (gegen seine Überzeugung, aber das nennt man BR-Kollegialitäts-Prinzip). Zudem stimmen die immer mehr werdenden 800’000 Auslandschweizer ab, welche am Heimatfunk und an Heimatinternetsignalen hängen, aber selbst nichts dazu berappen müssen. Klar kommen von Bali, Thailand, von Kanada, Brasilien, aber auch von Deutschland und France viele „JA’s“ dazu.
        Ich habe mich damit schon abgefunden. Eines ist aber klar: Gäbe es in der CH ein Ausländerstimmrecht, würde die Sache subtito drehen. Denn die arbeitende ausländische Bevölkerung bei uns nehme ich immer wie mehr als eingemittet, geerdet, bodenständig und realistisch wahr (in allem des täglichen Lebens) – im Gegensatz zu den flatterhaften und spleenigen „Ur“Schweizern mit (zu) viel Money…..

        1. Ich weiss nicht, woher Sie diese Theorie haben. Ich habe drei konkrete Fragen gestellt: Inwiefern macht diese Initiative die Schweiz besser? Wenn wir die SRG halbieren, haben wir danach weniger Schweizer Medien, weniger Schweizer Kultur und mehr ausländische Sender und Inhalte in der Schweiz. Wollen Sie das?

  3. Zwischen während Jahren nicht durchgeführten obligatorischen Kontrollen und unsinnigen Brand Vorschriften gibt es einen substatiellen Unterschied. Schade, dass Sie die Brandkatastrophe im für Schweizer Verhältnisse eher exotischen Wallis zum Anlass nehmen um generell nach mehr Staat zu rufen. Politik halt….

    1. Und wo liegt genau der Widerspruch? Ich rufe keineswegs nach mehr Staat. Ich sage nur: Eigenverantwortung hat Grenzen. Deshalb braucht es, wie sie richtig sagen, zum Beispiel Kontrollen. Ich habe keine Ahnung von Brandschutzvorschriften. Sicher ist: Man kann nicht die Jugendlichen für ihren eigenen Tod verantwortlich machen. So wenig, wie Flugpassagiere eigenverantwortlich fliegen können. Eigenverantwortung wird da zur schalen Worthülse, wo es gar nicht möglich ist, sie zu übernehmen.

  4. Es ist unsäglich, wie Th. Zweidler und U. Keller diese Platform für ihr eigenes Geschwätz missbrauchen. Ich bewundere Mathias Zehnder für seine Geduld, immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass sich Kommentare eigentlich auf die entsprechende Kolumne beziehen sollten und diese nicht „Stichwortgeber“ zum Breitschlagen der ewig gleichen persönlichen Einstellungen …
    Ich schlage vor, die Komentarfunktion hier abzuschalten… .
    Wer möchte kann ja mit Herrn Zehnder via Email persönlichen Kontakt aufnehmen ohne die anderen Leser dieser Kolummne dauernd zu belästigen.
    PS: Das ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, sondern Schutz vor ideologischer Berieselung. Es steht ja den beiden Herren frei, eine eigene Platform zu machen, ich cwerde dann gerne zweimal dort vorbeischauen….

    1. Vielleicht schaffe ich es mich kürzer zu halten. Doch das Thema Eigenverantwortung schlug einen Bogen über Strassenregeln, Gesundheitsvorsorge, Kaffeebecher, WC-Bürsten bis eben hin zu „Information“ (dem Letzteren)…. So ist diese Welt….
      Dabei hätte ich mich kürzer halten können, es gibt nur eine Essenz hier und heute:
      „Da, wo ICH (als Einzelner) keine informierte Entscheidung treffen kann, bin ich darauf angewiesen, dass der STAAT mir mit Regeln diese ENTSCHEIDUNG erleichtert oder ABNIMMT.“
      Das schaudert mich.

      1. „Da, wo ICH (als Einzelner) keine informierte Entscheidung treffen kann, bin ich darauf angewiesen, dass der STAAT mir mit Regeln diese ENTSCHEIDUNG erleichtert oder ABNIMMT.“
        Herr Zweidler – sind Sie Flugingenieur und inspizieren ein Flugzeug, bevor Sie fliegen?
        Sind Sie Lebensmitteltechnologe und analysieren eine Konserve, bevor Sie sie essen?
        Sind Sie Bauingenieur, und untersuchen eine Kellerbar, bevor Sie darin feiern?

        Vielleicht konnte John Stuart Mill noch einigermassen abschätzen, was er so tut den lieben langen Tag. Wir nutzen dermassen komplizierte Technik, dass wir die Verantwortung dafür als Einzelne nicht übernehmen könnten. Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit der Eigenverantwortung von Unternehmen: Eigenverantwortung gilt immer nur für sich selbst, nicht für andere.

    2. Sehr geehrter Herr Sutter,
      danke für Ihren Einsatz für die jeweiligen Kommentare eine gewisse, sachbezogene Ordnung anzumahnen.
      Der in der letzten Zeit einer chronisch grassierenden Nichtbeachtung zu begegnen, braucht man ja nicht diese gerade zu streichen.
      Jeder kann zu jeder Zeit diese bekannten, nicht sachbezogenen Kommentare nicht lesen, d.h. negieren!
      Es wäre doch schade um die oft anderen, lesenswerten Beiträge.
      Passitivität wäre sicher nicht angebracht, noch mehr nicht gewünscht!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.