Die Sache mit der Wahrheit

Heute müssen wir über die Wahrheit sprechen. Denn die Wahrheit scheint langsam aber sicher über Bord zu gehen. Immer häufiger kommt es nicht darauf an, was wahr ist, sondern welche Sicht sich durchsetzt. Sind wir tatsächlich im postfaktischen Zeitalter angekommen? Oder setzen sich bloss Einzelinteressen schamloser durch? So oder so haben wir in unserer Demokratie ein Problem, wenn wir keinen Boden aus Fakten mehr haben, auf dem wir diskutieren können, wenn also die Wahrheit nur noch Verhandlungssache ist.

Diese Woche hatte Barack Obama wieder einmal einen grossen Auftritt: Er war der erste Gast in David Lettermans neuer Show «My Next Guest Needs No Introduction» auf Netflix.[1] Obama sagt in dem Gespräch mit dem bärtigen Ex-Late-Night-Talker: One of the biggest challenges we have to our democracy is the degree to wich we don’t share a common baseline of facts. Obama sagt also, eine der grössten Herausforderungen für unsere Demokratie sei das Ausmass, in dem wir uns nicht mehr auf eine gemeinsame Faktenbasis einigen könnten.

Dann zitiert Obama Daniel Patrick Moynihan (1927 – 2003), langjähriger, demokratischer Senator des Bundesstaates New York. In einer heftigen Diskussion im Senat rief ihm einer seiner Opponenten zu: Well, Senator Moynihan, that’s just your opinion. And I have mine. Senator, das ist einfach ihre Meinung. Und ich habe meine. Moynihan antwortete: Sir, you are entitled to your own opinion, but you are not entitled to your own facts. Sie dürfen Ihre eigene Meinung haben, aber nicht Ihre eigenen Fakten.[2]

Die eigenen Fakten

Dabei sind doch Fakten, ist doch die Wahrheit eine simple Angelegenheit: Wahrheit ist, so steht es im Duden, die Übereinstimmung einer Aussage mit der Sache, über die sie gemacht wird.[3] Ist die Aussage richtig, dann ist sie wahr. Wahrheit ist ein hohes Gut. Politiker, die beim Lügen ertappt werden, müssen mit harten Konsequenzen rechnen. Gegen Bill Clinton etwa wurde nicht deshalb ein Amtsenthebungsverfahren angestrengt, weil er eine Affäre mit Monica Lewinsky gehabt hatte, sondern weil er über die Affäre gelogen hatte. Doch diese Zeiten sind vorbei. Lüge und Wahrheit scheinen in der Politik keine Rolle mehr zu spielen.

So richtig angefangen damit hat es genau vor einem Jahr: Am 20. Januar 2017 ist Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika eingeschworen worden. Im Rahmen der Inaugurationsfeier an der Westfront des Kapitols nahm John Roberts, der Vorsitzende des Obersten Gerichtshof, Trump den Präsidenten-Eid ab. Schon Stunden danach brach eine Kontroverse darüber los, wie viele Menschen an der Feierlichkeit teilgenommen hatten. Trump behauptete, es sei die grösste Menschenmenge gewesen, die je an einer Inauguration teilgenommen habe. Eineinhalb Millionen Menschen hätten ihm in Washington zugejubelt. Dabei konnte jeder im TV sehen: Es waren viel weniger.

Alternative Fakten

Pressesprecher Sean Spicer versuchte, die Zahl, die sein Boss in die Welt gesetzt hatte, mit Nutzungszahlen der Metro von Washington zu untermauern. Auch die erwiesen sich als falsch.[4] Berühmt wurde eine Twitternachricht der «New York Times»: Die Zeitung veröffentlichte Fotos der Inauguration von Obama und Trump, die jeweils 45 Minuten vor der Vereidigung aufgenommen wurden.[5] Die Bilder bewiesen: Trump hatte (sehr) deutlich weniger Zuschauer als Barack Obama vier Jahre zuvor. Darauf angesprochen, erklärte Trump-Sprecherin Kellyanne Conway, die Sicht von Trump und die Behauptungen von Sean Spicer, das seien «alternative Fakten». Dieser Ausdruck ist diese Woche zum Unwort des Jahres 2017 gewählt worden.[6]

Die Jury begründet die Wahl damit, dass der Ausdruck seither auch hierzulande zum Synonym und Sinnbild für eine der besorgniserregendsten Tendenzen im öffentlichen Sprachgebrauch geworden sei: «Alternative Fakten» stehe für die sich ausbreitende Praxis, den Austausch von Argumenten auf Faktenbasis durch nicht belegbare Behauptungen zu ersetzen. Donald Trump schert es nicht, ob eine Behauptung stimmt. Seit seiner Amtseinsetzung hat Politifact rund 500 Aussagen von Trump überprüft und 69 Prozent davon als mehrheitlich falsch, falsch oder kompletten Blödsinn bewertet.[7] Doch Trumps Wähler kümmert das nicht und Trump selbst schlägt bloss noch härter zurück. Er hat diese Woche «Fake News Awards» vergeben und damit jene Medien abgestraft, deren Berichte ihm nicht passen.[8]

Wann wird eine Behauptung zur Lüge?

In der Politik geht es häufig um die Zukunft, etwa um die Konsequenzen, die ein politischer Entscheid haben wird. Nun sind Prognosen bekanntlich dann besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen. Die Frage ist: Wann ist eine Prognose so daneben, dass sie als bewusste Lüge eingestuft werden muss? Und wer behaftet die Politiker darauf? Eindrückliches Beispiel diesbezüglich ist Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands und FDP-Nationalrat. Er behauptete vor der Abstimmung über das neue RTVG 2015, dass die Radio- und Fernsehgebühr bei einer Annahme der Vorlage auf 1000 Franken steigen werde.[9] Ein Vorwurf, der völlig aus der Luft gegriffen war und seither auch widerlegt wurde: Der Bundesrat hat, wie versprochen, die Gebühr nach der Abstimmung gesenkt. Hat Bigler 2015 gelogen? Oder bloss übertrieben?

Das Spiel wiederholt sich jetzt, vor der Abstimmung über die NoBillag-Initiative: Bigler behauptet, die SRG könne auch ohne Gebühren problemlos weiterbestehen. Er hat einen «Plan B» präsentiert, wie die SRG mit Abo-Beiträgen, Pay-TV und Werbung eine Milliarde Franken im Jahr einnehmen könne. Alle Experten sagen: völlig illusorisch. Bigler bleibt bei seiner Behauptung. Ist das mutig? Dreist? Gefährlich? Oder die SVP, welche diese Woche ihre Begrenzungsinitiative lanciert hat und die Personenfreizügigkeit mit der EU aufkünden will. Sie nimmt in Kauf, dass die bilateralen Verträge dabei bachab gehen können. Die seien für die Schweiz nicht lebenswichtig, sagt SVP-Nationalrat Thomas Matter.[10] Wer behaftet Bigler und Matter auf ihre Aussagen?

Wirkungslose Wahrheit

Donald Trump wurde in den USA mit einer ganzen Reihe von Faktenchecks eingedeckt, die beweisen, dass er am Laufband lügt. Effekt: Null. Nach jeder Arena-Sendung in der Schweiz gibt es Faktenchecks, welche die Aussagen der Politiker überprüfen. Effekt: Kaum feststellbar. Ist das jetzt das postfaktische Zeitalter? Das Problem ist wohl, dass man Argumente der Vernunft nur verteidigen kann, indem man auf die Vernunft zurückgreift – was absolut wirkungslos ist in einer Auseinandersetzung, die keinerlei Interesse an der Vernunft hat. Denn weder in den USA, noch in der Schweiz geht es um Vernunft. Es geht um Macht und Einfluss, um Geld und Interessen – oder um das persönliche Ego wie bei Trump.

Gerade deshalb braucht eine demokratische Gesellschaft wie die Schweiz Medien, die ausserhalb von Interessen angesiedelt sind. Die sachlichen Standards folgen und nicht Partikulärinteressen. Die allein den Konsumenten verpflichtet sind und nicht versteckten Anliegen der Eigner folgen. Gerade deshalb braucht es einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der politischen und kommerziellen Einzelinteressen entzogen ist. Das ist unbequem für jene, die sich gewohnt sind, unliebsame Meinungen mit Geld aus der Welt schaffen zu können. Aber es ist definitiv im Interesse der Empfänger. Bloss: Das ist auch nur ein Argument der Vernunft. Und hat es bekanntlich schwer in einer Auseinandersetzung, die keinerlei Interesse an der Vernunft hat. Ich glaube trotzdem an die Macht der Vernunft. Auch wenn das manchmal unvernünftig scheint.

Basel, 19. Januar 2018, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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[1] Vgl. https://www.netflix.com/title/80209096

[2] Zitiert nach Obama in My Next Guest needs No Introduction

[3] Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Wahrheit

[4] Vgl. https://www.factcheck.org/2017/01/the-facts-on-crowd-size/

[5] Vgl. https://twitter.com/nytimes/status/822548522633400321

[6] Vgl. http://www.unwortdesjahres.net/

[7] Vgl. http://www.politifact.com/personalities/donald-trump/

[8] Vgl. http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-vergibt-fake-news-awards-a-1188476.html

[9] Vgl. https://www.watson.ch/Schweiz/Medien/924350445-SRG-Gegner-Bigler–%C2%ABIch-muss-den-Vorwurf-der-Schummelkampagne-vehement-zur%C3%BCckweisen%C2%BB

[10] Vgl. https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/der-showdown-steht-an/story/17565038

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8 Kommentare zu Die Sache mit der Wahrheit

  1. Ueli Keller sagt:

    Meine langjährige und oft sehr schwierige Erfahrung ist, dass wer das Geld und/oder die Macht, auch die Wahrheit hat. Sei es in einer Firma oder Verwaltung der Chef, oder in der Politik die Mehrheit. Und am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Uni Bern wurde mir nahegelegt: Wenn Sie Karriere machen wollen, dürfen Sie nicht offensichtlich lügen, aber auch keine Forschungsergebnisse sagen, die den Mächtigen nicht in den Kram passen könnten. Gelogen habe ich nie bewusst und Karriere gemacht auch nicht.

  2. Thomas Zweidler sagt:

    Wieder nur die Begrenzungsinitiative (Dosierungsinitiative) der SVP (Hr. Matter) oder die No-Billag-Befürworter (Hr. Bigler) oder der aktuelle US-Präsident (Hr. Trump) mussten als Lügenbeispiele herhalten.
    Ist eine Bevölkerungsbegrenzung für einen gegebenen Raum (=CH) nicht richtig? Ist eine ZWANGSgebühr für einen Verein (SRG), dessen Präsi allein mehr als 500´000 Fr (2016) erhält, das Wahre? Oder ist der beschleunigte und bestätigte US-Wirtschaftsaufschwung ein falsches Märchen?
    Einseitig werden in gewohnter Manier rechtsstehende Exponenten abgearbeitet. Welch Wahrheitszerrbild! Denn auch Linke „Gutmenschen“, auf deren sämtlichen Lügengeschichten ich jetzt hier der Länge wegen verzichte, gibt es zuhauf. SP-Wessels und seine Elsass-Hinterzimmermillionen, Ultra-links-Uni-Frau Franziska Schuzbach und ihr zurechtgebogenes Weltbild, SPD-Gas-Gerd Schröder mit seinen illegalen Gazprom-Privat-Deals, die knappest gewählte BL-CVP-NR Schneider-Schneiter deren Vita von Widersprüchen nur so strotzt…
    Die „Ware“ Wahrheit ist eine fragile Fracht und schützenswert, aber bitte unisono. Bei Blogs, bei Rechts, bei Links.
    Es dabei exakt zu nehmen, ist eine Kunst – Wahrlich!

    • Lieber Herr Zweidler, da haben Sie recht, es gäbe sicher entsprechende Beispiele auch von links. Bloss ist diese Woche die Begrenzungsinitiative eingereicht worden, Trumps Amtseid hat sich gejährt und die NoBillag-Diskussion läuft.
      Der wesentliche Punkt dabei ist nicht, ob man die Zuwanderung in die Schweiz abwürgen will oder ob man eine RTV-Gebühr (über die wir notabene erst gerade abgestimmt haben) ablehnt. Da darf natürlich jeder Politiker seine Meinung vertreten. Was mich staubig macht, ist das Ausblenden der Konsequenzen. Natürlich dürfen Sie gegen Zuwanderung und für ein Aufkünden der Bilateralen sein – aber seien Sie bitte ehrlich, wenn es darum geht, den Preis dafür zu nennen. Auch die offenen Grenzen haben ihren Preis, zum Beispiel das Wachsen der Städte. Wenn Sie beide Preise offen legen, können wir diskutieren, was besser ist für Sie, für mich, für die Schweiz. Natürlich dürfen Sie gegen eine Radio- und Fernsehgebühr sein, aber bitte verschweigen Sie nicht, dass dann die SRG verschwindet, es kein «Echo der Zeit» mehr geben wird und auch keine «Tagesschau» und kein «10vor10» im heutigen Sinn.
      Kurz: Ich wünsche mir weniger Fünfer-und-Weggli-Versprechungen und mehr Transparenz bezüglich des Preises, den wir bezahlen, wenn wir einen Entscheid fällen.
      Übrigens: Der «Wochenkommentar» ist ein privates Medium und deshalb nicht zur Ausgewogenheit verpflichtet. Ich habe eine klare Meinung und trage die auch gerne vor, ich versuche das so zu machen, dass die Argumente dafür sachlich nachvollziehbar sind und vielleicht etwas zu denken geben. Das einzige Medium in der Schweiz, das per Gesetz zur Ausgewogenheit verpflichtet ist, das sogar mit der Stoppuhr misst, wieviel Redezeit Befürworter und Gegner einer Initiative im Abstimmungskampf haben, das ist, Sie ahnen es: die SRG.

  3. Esther R. Suter sagt:

    Vielleicht schon mal erwähnt, die Idee des Brexit, die unüberprüft aufgegriffen wurde, nachdem sie (xy) lanciert hatte (und selbst nicht daran glaubte. Was für eine ‚Wirklichkeit‘ wird da kreiert?
    Tatsächlich scheint es am einfachsten, die Wahrheit zu benennen, ohne Macht oder Geld, indem man/frau eine unabhängige Position einnimmt, in diesem Sinn nicht erpressbar ist und genau abwägt, wo und wie Wahrheit genannt werden soll.
    Vielleicht lassen sich Vernunftargumente mit Erfahrungswerten, mit Weisheit, mit innerer Überzeugungskraft (weil authentisch) verbinden, was über Logik hinausgeht. Ich stosse gelegentlich in Artikeln auf diese Art Argumentation, die von einer andern Ebene als der reinen Behauptung her kommt. Ich möchte nicht darauf verzichten Ansprüche zu stellen, auch an die ‚Vernunft‘ von andern.
    Vielen Dank für Ihre Anregungen zum Überlegen und Nachdenken!

  4. Lorenz Egeler sagt:

    Was in der Zukunft sein wird kann nie mit Wahrheit in Verbindung gebracht werden, denn die Zukunft ist noch nicht Fakt. Über die Zukunft können auch keine Lügen verbreitet werden, denn niemand kennt sie. Prognosen sind Wünsche und diese sind individuell und gerade unter Politikern eben sehr unterschiedlich. Wenn uns Politiker das Blaue vom Himmel versprechen, vor den Wahlen zum Beispiel, hat das nur den Zweck, die eigenen Wahlchancen zu verbessern und möglichst viele dumme Wähler zu beeinflussen. Leider glauben wir allzu oft diesen Zukunftsversprechen, denn wir wünschen Sie uns heran, wir glauben gerne an eine rosige Zukunft und das Blaue vom Himmel und damit hat man uns im Sack.

  5. Gerda Schönholzer sagt:

    Allenthalben wird gelogen, was das Zeug hält. Papier, sagt man, ist geduldig. Seit es das Internet gibt, ist alles noch schlimmer geworden. Jeder und Jede kann behaupten, was er will, ob es nun stimmt oder nicht. Nur das selbstständige Denken, das Überprüfen der Fakten, der Sachverhalte, bleibt dabei auf der Strecke. Das ist vielen zu mühsam. Lieber plappern sie nach, was ihnen vorgesetzt wird, kommt es nun von links oder rechts. Zu viele glauben Herrn Trump, dem unzählige Psychiater attestieren, dass er zwar kein Psychopath, aber dennoch geistig stark gestört und somit brandgefährlich ist. Wir können nur hoffen, dass er demnächst abgesetzt wird, bevor er noch grössere Schäden anrichtet. Relative Fakten gibt es nicht, kann es gar nicht geben, denn dies ist ein Widerspruch in sich. Die Erde ist rund, das ist eine Tatsache. Trotzdem gibt es Spinner, die dies nicht glauben wollen. Was ist Wahrheit? Das, was sich beweisen lässt? Früher glaubte man an Dinge, die sich später als falsch erwiesen. Heute glaubt man Sachen, die sich auch einmal als falsch erweisen werden. Fakten sind Tatsachen, die sich nicht widerlegen lassen. Nun zu Herrn Zweidler (wieder einmal). Er diffamiert am laufenden Band Menschen, mit Vorliebe Politikerinnen, die ihm nicht genehm sind. Sicher gehören sie nicht
    seiner Partei an. Zugegeben, wir alle machen Fehler, sollten sie uns aber eingestehen können. Das Ausblenden der zu erwartenden Konsequenzen sagt viel über einen Charakter aus.

  6. Markus Ehrsam sagt:

    Die Sache mit der Wahrheit ist ja auch eine Frage des Vertrauens. Es ist mir ja seltenst möglich alle Fakten zu überprüfen. Es gibt aber gewisse Parameter welche den Wahrheitsgehalt kennzeichnen. Zum Beispiel einer unaufgeregten Sprache, kein Rechts-Links- Schema oder abegriffene Unworte wie „Gutmenschen“ meidet und so weiter. So eben wie ich es immer wieder in den Betrachtungen von Herrn Zehnder erlebe.

    • Ueli Keller sagt:

      Die Idee, Wahrheit und Vertrauen zu verbinden, gefällt mir gut. Im Roman «Das Glück des Zauberers» von Sten Nadolny habe ich gestern gelesen, dass im Hebräischen das Wort für Wahrheit und Treue identisch sei. Meine Frage: Wahrheit = Treue zu andern, zu sich selbst und zu Sachen?!

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