Die Macht der falschen Bilder

Bilder prägen das Denken. Auch falsche Bilder. Zum Beispiel die Bilder, die wir Schweizer uns von Europa und dem Verhältnis der Schweiz zu Europa machen. Sie sind geprägt vom Insel-Erlebnis der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Wir fühlen uns als Gallisches Dorf – und merken nicht, wie die Welt an uns vorüberzieht. Deshalb: Lassen Sie uns neue Bilder für die Schweiz und Europa entwickeln, Bilder, die der wirtschaftlichen und kulturellen Realität entsprechen. Die Schweiz kann sich nicht länger verhalten, als sei sie der Blinddarm Europas. Wir könnten das warm schlagende Herz des Kontinents sein.

In der Schweiz ist von Europa etwa so Rede, wie man von der Möglichkeit redet, dass es bald regnen könnte. Im Moment sind es drei Themen, die den Europa-Diskurs prägen. Da ist erstens die Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie. Der Nationalrat hat sich diese Woche auf eine Umsetzung geeinigt und das bringt die Schweizer Schützen in Wallung.[1] Zweitens kämpft die Schweiz (vor allem mit sich selbst) um ein Rahmenabkommen mit der EU. Laut neusten Berichten stehen die EU und die Schweiz nur noch Zentimeter vor einem historischen Deal.[2] Und drittens berichten die Medien natürlich über den Fortgang der Brexit-Verhandlungen. Überraschend daran ist eigentlich nur, dass die Schweizer Medien überrascht sind, wie hart die EU mit Grossbritannien verhandelt.[3]

So viel zur Sachlage. Nun werden in der Schweiz Europathemen aber schon lange nicht mehr sachlich verhandelt. Es ist von fremden Richtern die Rede, von Vögten in Brüssel, die EU wird dämonisiert, man könnte meinen, Europa sei insgesamt und überhaupt eine grosse Gefahr für die Schweiz. Auffallend ist dabei, wie stark sich dieses Bild von Europa in den Köpfen vieler Schweizerinnen und Schweizer von der Realität unterscheidet. So schauen die Schweizer zum Beispiel mehrheitlich Fernsehsender ihrer Nachbarländer: Die Fernsehsender aus Deutschland und Österreich haben in der Schweiz einen Marktanteil von weit über 60 %. SRF 1, SRF 2 und SRF info hatten im ersten Halbjahr 2018 zusammen einen Marktanteil von 32,6 %.[4]. Wenn alles, was aus Europa kommt, wirklich des Teufels wäre, dann würden die Schweizer wohl kaum so häufig Fernsehsender aus Deutschland und Österreich einschalten. Warum also halten wir so wenig von Europa, wenn wir im Alltag das Gegenteil beweisen?

Alte Bilder stehen uns im Weg

Ich glaube, dass das sehr viel mit dem Europa-Bild in den Köpfen der Schweizerinnen und Schweizer zu tun hat. Dabei sind wohl ein Bild und eine Erfahrung besonders prägend: Es ist das Bild, wie sich die Schweiz im Zweiten Weltkrieg präsentiert hat. Die Schweiz als unberührte Insel, umspült vom bösen, braunen Meer der nationalsozialistischen Achsenmächte. Im «Putzger», dem Historischen Atlas, den wir alle in den Geschichtsstunden im Gymnasium benutzt haben, sah das so aus:

Aus: Putzger. Historischer Atlas zur Welt- und Schweizer Geschichte. Neuberarbeitung 1981. Verlag Sauerländer: Aarau 1981; S.115

Dieses Bild der Schweiz als Insel in Europa hat sich tief in den Köpfen der Schweizer eingebrannt. Das Bild erzählt eine Geschichte von Tapferkeit und Wehrhaftigkeit. Die unbefleckte Schweiz ragt heraus aus dem schmutzig-braunen Meer der Nazis. Dass sich das alles etwas anders zugetragen hat, ändert nichts an dem Bild, das die Schweizerinnen und Schweizer in den Köpfen haben. Etwas überhöht erinnert es an die Geschichte von Asterix und Obelix und ihrem kleinen Dorf: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Aus: R. Goscinny, A. Uderzo: Le fils d’Astérix. Les Édition Albert René: Paris 1983

Bis heute sehen sich viele Schweizerinnen und Schweizer in der Rolle der guten Gallier, die sich gegen die «Römer» aus Brüssel sperren. Eigensinn à la Obelix ist doch sympathisch. Und das kleine, gallische Dorf wehrt sich schliesslich bis heute erfolgreich gegen die Römer. Die Schweizer blenden dabei allerdings aus, dass die Gallier einen Panoramix (auf deutsch: Miraculix) in ihren Reihen wissen, der ihnen immer, wenn es brenzlig wird, einen Zaubertrank brauen kann. Das Bankgeheimnis und der Schweizer Franken waren lange eine Art Zaubertrank für die Schweiz, aber diese Zeiten sind vorbei.

Auch wenn die Schweiz politisch abseits steht, ist sie wirtschaftlich und kulturell längst fest mit Europa verwachsen. Das hat aber nichts am Selbstbild vieler Schweizer geändert. Im Gegenteil: Seit Grossbritannien sich zum Brexit entschieden hat, sehen sich auch die Schweizer als Insel in Europa, ja als unabhängig von Europa. Ich glaube, viele Schweizerinnen und Schweizer stellen sich vor, dass die Schweiz sich zu Europa verhält wie Madagaskar zu Afrika: Eine Insel, die vor der Küste liegt und über Jahrhunderte unberührt war.

Aus: Eduard Imhof: Schweizerischer Mittelschulatlas. Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektionen: Genf und Zürich 1976

So, wie Madagaskar von Elefantenvögeln und Riesenlemuren bevölkert wurde, wird die Schweiz von Sennen und Bauern bevölkert und irgendwie ist es die heilige Aufgabe der Schweizerinnen und Schweizer, sie vor dem bösen europäischen Kontinent zu bewahren, damit die Schweiz eine glückliche Insel bleibt.

Doch die Schweiz ist alles andere als eine Insel. Es gibt, vielleicht abgesehen von Luxemburg, kaum ein Land auf dem Kontinent, das so stark mit Europa verflochten ist wie die Schweiz. Das gilt für die Kultur, es gilt natürlich für die Wirtschaft aber es gilt auch für die Armee und die Sicherheitspolitik. In einer Zeit, in der die schärfsten Bedrohungen von Terrorismus und von Cyberattacken ausgehen, kann die Schweiz gar nicht anders, als eng mit den Nachbarländern zusammenzuarbeiten.

Die Schweiz muss ihre Uhren nach Brüssel richten

Bestes Beispiel für die enge Verflechtung der Schweiz mit Europa ist die Sommerzeit. Als Europa 1977 die Einführung der Sommerzeit beschloss, zog die Schweiz nach. Dagegen wehrten sich aber die Bauern. Sie ergriffen das Referendum gegen das so genannte Zeitgesetz. Am 24. Juni 1978 lehnten die Stimmbürger das Gesetz an der Urne ab: 52.1 % sprachen sich gegen die Einführung der Sommerzeit aus.[5] So wurde die Schweiz 1980 zur Zeitinsel mitten in Europa: Im Sommer hinkte die Schweiz eine Stunde hinter Europa her. Wer die Landesgrenze überquerte, musste die Uhren um eine Stunde verstellen. Ein unhaltbarer Zustand. Das Parlament verabschiedete deshalb 1980 erneut ein Zeitgesetz, das die Einführung der Sommerzeit verfügte. Am 1. Januar 1981 trat das Gesetz in Kraft, seither gilt in der Schweiz die Sommerzeit, obwohl die Stimmbevölkerung sich dagegen ausgesprochen hatte. Wenn die EU entscheidet, die Sommerzeit wieder abzuschaffen, wird sich dasselbe noch einmal abspielen: Die Schweiz muss ihre Uhren nach Brüssel richten. Es ist dies der beste Beweis für die Macht des Faktischen: Die Schweiz ist so eng mit Europa verzahnt, dass nicht einmal eine Volksabstimmung dagegen ankommt. Auf der Landkarte sieht das so aus:

Aus: Weltkarte von Médecins Sans Frontières, Genf 2010

Die Karte zeigt: Die Schweiz ist eingebettet mitten in Europa – und das Land so klein, dass sein Name von einem Ende zum anderen reicht. Es wäre sinnvoll und wichtig, dass sich die Schweiz von den alten, überkommenen Europa-Bildern löst, dass die Schweizerinnen und Schweizer ihr Verhältnis zu Europa nicht mehr sehen wie das des gallischen Dorfes zu den Römern oder das der neutralen Schweiz im Zweiten Weltkrieg zu den Achsenmächten. Die Schweiz könnte das Herz von Europa sein, benimmt sich aber wie der Blinddarm Europas. Das ist schade. Oder in einem anderen Bild ausgedrückt: Die Schweiz benimmt sich so, als würde sie auf dem grossen Dampfer Europa im Rettungsboot sitzen, das aussen an der Reling befestigt ist. Das Rettungsboot gibt den Insassen das Gefühl, sie könnten, wenn der Kurs der MS Europa ihnen nicht mehr passt, das Boot zu Wasser lassen und selbst rudern. Um sich diese fiktive Möglichkeit zu erhalten, weigern sie sich, vom eigenen Boot herunterzukommen und auf der MS Europa mit Hand anzulegen. Sie tuckern deshalb zwar mit, haben auf der MS Europa aber nichts zu sagen.

Anders gesagt: Wir lesen Europa heute in der Schweiz fast ausschliesslich politisch und vergessen dabei, dass das Leben der Menschen vor allem aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft besteht. Unsere Politiker hüten eifersüchtig die politische Eigenständigkeit der Schweiz und vergessen dabei, dass im täglichen Leben der Menschen längst viele Aspekte eine grosse Rolle spielen, auf die die Schweiz nicht den geringsten Einfluss hat. Ich denke da natürlich ans Internet und an die grossen Tech-Firmen. Die EU hat eine Grösse, die Google und Apple noch etwas Respekt einflösst. Die Schweiz ist für globale Konzerne eine Quantité négligeable. Nicht nur die Schweiz übrigens, auch andere, einzelne Länder wie etwa Spanien. Als die spanischen Verlage von Google für die Textausschnitte in Google News Geld verlangen wollten, schaltete Google den Dienst für Spanien einfach ab.

Das warm schlagende Herz Europas

Die Schweiz also weigert sich, von ihrem Rettungsboot herunterzukommen, für den Fall, dass die grosse MS Europa untergehen oder einen unerwünschten Kurs einschlagen sollte, und verspielt damit jede Möglichkeit, auf den Kurs der MS Europa Einfluss zu nehmen. Wenn das kleine Rettungsboot aufs Wasser gelassen würde, könnten die Schweizer zwar selber dahin rudern, wo sie wollten, aber so ein Rettungsbötchen ist für die grossen Wellen des Ozeans eine Quantité négligeable. Deshalb: Lassen Sie uns vom Rettungsboot herunter kommen, lassen Sie uns neue Bilder für die Schweiz und Europa zeichnen, auf dass die Schweiz nicht mehr Blinddarm Europas sei, sondern das warm schlagende Herz dieses grossen, alten Kontinents.

Basel, 21. September 2018, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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[1] Vgl. «NZZ», 17.9.2018: Der Nationalrat will Schengen wegen der Schützen nicht aufs Spiel setzen. https://www.nzz.ch/schweiz/nationalrat-stimmt-kompromissvorschlag-beim-eu-waffenrecht-zu-ld.1420797

[2] Vgl. «Tages-Anzeiger», 20.9.2018: Junckers letztes Aufgebot weibelt für EU-Deal. https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/junckers-letztes-aufgebot-weibelt-im-bundeshaus-fuer-eudeal/story/12002587

[3] Vgl. «NZZ», 20.9.2018: Die EU-Partner halten den Druck auf London hoch. https://www.nzz.ch/international/die-eu-partner-halten-druck-auf-london-hoch-ld.1421855

[4] Vgl. Mediapulse: Marktanteile TV Deutsche Schweiz – 1. Semester 2018, https://www.mediapulse.ch/fileadmin/user_upload/TV/Publikationen/Semesterzahlen/2018_1._Semester/MA_DS_2018_1.pdf

[5] Vgl. Vorlage Nr. 283: https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/va/19780528/det283.html

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9 Kommentare zu Die Macht der falschen Bilder

  1. Gerd Haisch sagt:

    Chapeau, Herr Zehnder!

  2. Thomas Zweidler sagt:

    „….Lassen Sie uns vom Rettungsboot herunter kommen, lassen Sie uns neue Bilder für die Schweiz und Europa zeichnen, auf dass die Schweiz nicht mehr Blinddarm Europas sei, sondern das warm schlagende Herz dieses grossen, alten Kontinents…“
    * * *
    …Welch schmeichelnde, freundliche, artige, bewundernde, galante, höfliche, lobpreisende, ritterliche, gar unterwürfige schöne Worte!
    Gewiss: Schöne Worte sind nicht immer wahr; wobei wahre Worte auch nicht immer schön sind.
    Jedoch: Bemühe dich nicht um viele schöne Worte, wenn du mit einer kleinen Geste mehr sagen kannst.
    Und diese heisst in diesem unserem Falle: Arbeitsmarkt, Lohnabwärtsspirale, Brüssleler EU-Käseglockenregierung (alle unter einen Hut), soziale Ungerechtigkeit durch innereuropäische EU-Wanderarbeiterei (Lohndumping, brutal), Einheitsbrei, immer mehr Verkehr ohne Grenzkontrollen (Milch aus Holland wird in Spanien zu Käse verarbeitet und in Ungarn gereift), Werteverrohung, Verantwortungslosigkeit der Landesregierungen gegenüber den Landesbürgern, Umweltignoranz, keine Selbstbestimmung, keine Abstimmungsurnengänge, Verluderung durch Kriminalität (No-go-Aeras in praktisch allen europ. Städten), fremde Richter und Übernahme von Fremdem recht, und g e r a d e dadurch/deshalb Neuentzündung und Entfachung von schlimmem Nationalismus (1/4 Europas wählt Ultrarechts – Quelle Ringer-Presse von letzthin), Unzufriedenheit und vor allem Unterordnung dem höchsten und heiligsten –
    der W i r t s c h a f t.
    Dieser aktuelle Wochenkommentar schliesst mit den heldenmütig verzierten, gefühlsselig feierlichen Worten: „…dieses grossen, alten Kontinents.“
    Wahrlich eine alte Betrachtung eines grossen Kontinents. Denn das war einmal – so beginnen die Märchen – . Das „Jetzt“ hingegen ist kein Märchen, wie ein Blick in die Zeitung dem offenen Geist jeden Tag aufs Neue beweist.

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar, Sie haben natürlich recht: In Europa läuft nicht alles rund. Aber die Frage, die sich dabei stellt, ist doch: Wollen wir uns weiter auf unserem Rettungsboot verkriechen und so tun, als könnten wir völlig unabhängig von Europa entscheiden? Das Sommerzeit-Beispiel zeigt, dass wir das nicht können, und zwar ganz egal, wie unabhängig die Schweiz ist. Der Grund ist nicht die böse EU, sondern die Verbundenheit der Welt. Wir könnten es uns auch dann nicht leisten, eine eigene Zeitzone zu haben, wenn es die EU nicht gäbe und alle Staaten um uns herum unabhängig wären. Wenn diese Staaten sich darauf einigen würden, die Sommerzeit abzuschaffen, müsste die Schweiz mittun. Dasselbe gilt für viele andere Regelungen und Regeln. Der Grund dafür ist nicht Brüssel und ist nicht die EU, sondern die Verzahntheit der Welt. Deshalb stellt sich aus meiner Sicht die Frage, wie lange wir noch schmollend in den Bergen sitzen wollen und ob es nicht Zeit wäre, in irgendeiner konstruktiven Form mitzuentscheiden und dazu beizutragen, aus Europa eine bessere Welt zu machen. Dieselbe Frage mit genau denselben Argumenten stellte sich übrigens 1984 den alten Orten in der Eidgenossenschaft. Mit bekanntem Ausgang.

  3. Ueli Keller sagt:

    Die Bilder einer Schweiz als Insel in Europa oder im Rettungsboot – nebenbei bemerkt: wo es keinen Platz für andere hat – entsprechen einer Schweiz, die sich isoliert im Luxus bis zum ultimativen Stillstand im Kreise drehen möchte. Die Schweiz als das Herz Europas: Ist dieses Bild nicht vielleicht eine Schuhnummer zu gross? Wie wäre es mit dem Bild der progressiven Schweizer Art, mit Vielfalt zu arbeiten und zu leben, als Hefe im Teig, oder als Lab im Käse der Welt?

    • Da haben Sie natürlich recht, auch wenn ich Herzen nicht mit Schuhnummern messen würde 😉 Die Schweiz wäre aber insofern in der Lage, zum Herzen Europas zu werden, als wir hier sehr viel Erfahrung haben mit dem Austarieren von Interessen in einem Staatenbund/Bundesstaat. Europa täte diesbezüglich etwas mehr Schweiz gut – und der Schweiz etwas mehr Europa. Wichtig scheint mir, dass die Schweizerinnen und Schweizer begreifen, dass die Schweiz keine abgekoppelte Insel ist, sondern die allermeisten Entscheide, welche in der EU gefällt werden (und dabei geht es weniger um die grossen, politischen Entscheide, als um Produktenormen, Absprachen oder eben die Sommerzeit) so oder so übernehmen müssen, weil wir viel zu sehr verknüpft und verzahnt sind mit unserer Umgebung, als dass wir einen anderen Weg einschlagen könnten. Statt sich in der Schmollecke darüber zu beklagen, wäre es sinnvoller, auf die eine oder andere Art und Weise mitzutun.

  4. André Enk sagt:

    So blumig habe ich vielleicht die EU vor 30 Jahren gesehen, wie Sie heute als EUROPA Bild beschreiben. Vor allem die Ausgrenzung von Russland passt aber gar nicht schön in dieses heile Weltbild.

    Europa und EU sind nicht dasselbe VON ALEXANDER KISSLER am 24. März 2017
    Angeblich feiert Europa gerade seinen 60. Geburtstag. Oder ist es doch die EU? Die Bundesregierung ebnet den Unterschied ein, wie eine Broschüre zeigt. Ganze Regierungen haben sich dem Kampf für die Wahrheit verschrieben. Manchmal aber machen dieselben Regierungen mit beim Geschichtenerfindungswettbewerb, ob aus Nachlässigkeit oder absichtlich. Beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung drängt sich der Eindruck auf, dass es absichtlich geschieht.
    Link:
    https://www.cicero.de/innenpolitik/broschuere-der-bundesregierung-europa-und-eu-sind-nicht-dasselbe

    Liste der Länder der Europäischen Union
    Link:
    https://www.europakarte.org/europakarte-eu/
    Zur Europäischen Union (EU) zählen momentan 28 Länder (Stand Juli 2013). 27 EU-Länder liegen vollständig auf dem Europäischen Kontinent. Die Republik Zypern (südlicher Teil der Mittelmeerinsel Zypern) hingegen liegt geographisch gesehen auf dem Asiatischen Kontinent, wird aber in vielerlei Hinsicht zu Europa gezählt und die Mitgliedschaft in der Europäischen Union demonstriert diese politische und kulturelle Verbindung zu Europa.

    Die Europakarte
    Link:
    https://www.europakarte.org/
    In Europa leben heute rund 743 Millionen Menschen in über 50 Ländern. Gemessen an der weltweiten Landfläche von 149,6 Mio km² beträgt der Anteil Europas mit 10,5 Mio km² nur 7% und damit ist der europäische Kontinent eines der dichter besiedelten Gebiete der Erde.

  5. Thomas Zweidler sagt:

    Ultrakurz-Zusatz-Nachschlag: zu EU (und der Schweiz): „Lehren für die Schweiz“ vom renommierten Verleger und legendären Cheferedaktor der Basler Zeitung Markus Somm: Lesenswerter Link:
    https://bazonline.ch/ausland/europa/angst-panik-schrecken/story/29782054
    Mein (persönl.) Resumee: Die andere Sicht richtig auf den Punkt gebracht.
    Und (für einmal) Teleblocher = Der Druck der EU auf die Schweiz (Folge 577).
    Mein (persönl.) Resumee: Stimme der Vernunft (im Ozean des Wahnsinns).
    Sehenswerter Link: teleblocher.ch

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