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Barfi.ch: Sendeschluss trotz Publikumserfolg

Das Basler Newsportal barfi.ch macht dicht. Trotz beachtlichem Publikumserfolg ist es Besitzer Christian Heeb nicht gelungen, das Angebot finanziell auf gesunde Beine zu stellen. Der Erfolg im Nutzermarkt liess sich nicht auf den Werbemarkt übertragen. Daraus lassen sich einige Lehren ziehen. Eine kleine Analyse.

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Es ist offiziell: «es ist offiziell» ist die dümmste Floskel. Ever.

Sie kennen die Einleitung sicher: «Jetzt ist es offiziell», melden Zeitungen gerne, um der folgenden Nachricht mehr Gewicht (und mehr Glaubwürdigkeit) zu verleihen. Jetzt ist es offiziell: Ab Mitte April buhlen 22 Männer um die Basler Bachelorette Adela Smajic meldet zum Beispiel die bzBasel. Die Aargauer Zeitung schreibt: Jetzt offiziell: Nancy Holten ist Schweizerin Das deutsche Nachrichtenmagazin Focus freut sich: Jetzt ist es offiziell: „Ghost“ wird das neue Musical in Hamburg und Nau.ch meldet erleichtert: Jetzt ists offiziell: Bachelor Joel und Ludmilla sind kein Paar Ich meine, es ist offiziell: «Es ist offiziell» ist die dümmste Floskel, die ein Medium verwenden kann und ich sage Ihnen auch, warum das so ist.

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Warum Aufmerksamkeit der BaZ (und anderen Zeitungen) nichts bringt

Die Schweizer Zeitungen erreichen auf Papier laut Wemf insgesamt 329’000 Leserinnen und Leser weniger als noch vor einem Jahr. Zu den Verliererinnen gehört auch die Basler Zeitung: Sie weist zum ersten Mal weniger als 100’000 Leser aus. Hansi Voigt findet deshalb, dass Blochers BaZ-Experiment gescheitert sei. Was zu einem Wutausbruch von BaZ-Verwaltungsratspräsident Rolf Bollmann in der eigenen Zeitung führte. Fakt ist: Zeitungen haben massiv an Bedeutung verloren. Natürlich. Das Internet. Der Strukturwandel. Aber die Zeitungen sind auch selber schuld daran. Denn die Zeitungen meinen, es gehe um Aufmerksamkeit. Doch eigentlich geht es um Vertrauen.

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Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte.

So stellen wir uns Verleger(innen) vor – von solchen Zeitungen träumen wir: Dies ist die atemberaubende Geschichte von Katherine Graham, die nach dem Selbstmord ihres Mannes mit 46 unverhofft Verlegerin der «Washington Post» wurde. Niemand traute ihr zu, die Hauptstadt-Zeitung erfolgreich zu steuern.

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Gibt es in 20 Jahren noch gedruckte Zeitungen?

Es ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: Warum arbeitest Du für eine gedruckte Zeitung? Sind Zeitungen nicht am Aussterben? Gibt es in zehn, zwanzig Jahren noch gedruckte Zeitungen? Will sagen: Braucht es sie noch vor lauter Internet und Mobile?

Ich glaube: Ja. Und das sage ich als Internet-Aficionado.

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