Schlagwort-Archive: Aufklärung

Fünf Denkanstösse an Stelle eines Wochenkommentars

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Herbstpause. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Denkanstösse – also fünf höchst anregende Sachbücher. Es sind Bücher, nach deren Lektüre sie die Welt anders sehen werden. Das erste Buch zum Beispiel handelt davon, wie Sie sich angesichts der Digitalisierung neu erfinden müssen (wenn Sie weiterhin im Berufsleben stehen möchten). Das zweite Buch handelt von Migration in der Natur. Das dritte dreht sich um die Finanzkrise und das vierte um die Finanzen des Vatikans. Beide Bücher sind im Wortsinn fürchterlich spannend. Mein letzter Denkanstoss schliesslich handelt von der Philosophie der Aufklärung. Es ist ein Buch, das Microsoft-Gründer Bill Gates als sein absolutes Lieblingsbuch bezeichnet.

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Über die angemessene Reaktion des Rechtsstaates auf die Anschläge von Paris

Die Fahrt von Paris nach Basel dauert mit dem TGV gerade mal drei Stunden. Luftlinie sind es nur etwas mehr als 400 Kilometer. Die Strecke Basel-Paris ist damit etwa gleich weit wie Basel–Düsseldorf. Hannover zum Beispiel, wo diese Woche das Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden hätte stattfinden sollen, ist 150 Kilometer weiter weg. Kein Zweifel: Mit den Anschlägen von Paris ist der Terror vor unserer Haustüre angekommen.

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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!

«Gutmensch», das ist heute ein Schimpfwort. Es wird in der Debatte um Ausländer und Flüchtlinge meist von rechts gegen links angewendet und ist in der Regel böse gemeint. Ein Gutmensch, das ist nach dieser Lesart ein Mensch, der es gut meint, aber nicht gut macht: ein naiver Weltverbesserer, einer, der auf andere reinfallt, auf Flüchtlinge zum Beispiel, die doch in Wirklichkeit (wenigstens der Wirklichkeit derer, welche die Gutmenschen kritisieren) «Wirtschaftsflüchtlinge» seien. Ein Gutmensch ist ein Biedermann, der die Brandstifter ins eigene Haus lasst und ihnen noch Bier serviert. Ein sentimentaler Weichling, der von der harten Realität einer darwinistischen Welt übermannt wird. Ein Ahnungsloser, ein Träumer, kurz: ein Schwächling.

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