Archiv der Kategorie: Medium

Tamedia übernimmt die BaZ. Was das für Basel bedeutet

Alt-SVP-Bundesrat Christoph Blocher beendet sein Basel-Abenteuer und verkauft die «Basler Zeitung» an Tamedia. Im Gegenzug übernimmt Blocher von Tamedia deren Beteiligung am «Tagblatt der Stadt Zürich», sowie die Gratiszeitungen «Furttaler» und «Rümlanger»und in der Romandie die Beteiligungen an «GHI» und «Lausanne Cités». Markus Somm wird die «BaZ» nach der Übernahme noch sechs Monate als Chefredaktor führen und dann nach einem Sabbatical als Autor für Tamedia schreiben. Siehe hier.

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Als Feuilletongast auf SRF2 Kultur

Ich war heute als Feuilletongast zu Gast bei Caroline Lüchinger-Thommen auf SRF 2 Kultur. Hier der Link auf das Gespräch:
https://twitter.com/twitter/statuses/976049432344104960

Und der Link auf die ganze Sendung.
https://www.srf.ch/…/blick-in-die-feuilletons-mit-matthias-…

Der Feuilletongast muss immer einen Artikel mitnehmen und empfehlen. Ich habe diesen Text von Adrienne Fichter empfohlen:

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Bitte, liebe Medien…

Bitte, liebe Medien, hört auf mit all diesen Push-Meldungen zum Mordprozess Rupperswil. Ihr macht den Prozess zur Zirkusveranstaltung und entwürdigt den Prozess – und Euch selbst.

Basel, 15. März 2018, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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Mein Kommentar zur NoBillag-Abstimmung: Die «Aber» der schlechten Demokraten

Das Verdikt könnte eindeutiger nicht sein: 71,6% der Schweizer Stimmbürger stellen sich hinter die SRG. Nur gerade 28,4% der Stimmbürger wollen die Rundfunkgebühren abschaffen. Das ist, mit Verlaub, sensationell. Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich in aller Deutlichkeit für das System des gebührenfinanzierten Rundfunks ausgesprochen. Die NoBillag-Promotoren haben eine überdeutliche Abfuhr erhalten. Klar, dass die rechtsbürgerlichen SRG-Gegner jetzt die Niederlage eingestehen, ihre Knie vor dem Stimmvolk beugen und die Klappe halten. Just kidding: Es ist die grosse Zeit der Aber-Kommentare: Das Volk hat die NoBillag-Initiative abgelehnt, aber…

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Plädoyer gegen NoBillag

Die Hochschule der Künste Bern hat am Dienstag, 27.2.2018, zu einem letzten Podiumsgespräch zur NoBillag-Initiative eingeladen. Auf dem Podium habe ich mit dem Satiriker und Kolumnisten Andreas Thiel über die Initiative und den Medienmarkt gestritten. Die Moderation besorgte Thomas Strässle, Leiter des Y Instituts an der HKB.

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Die NZZ fordert, die SRG müsse abspecken. Eine Widerrede.

Es zeichnet sich ab, dass das Schweizer Volk die NoBillag-Initiative ablehnt. Die NZZ schiesst sich bereits warm für den Kampf nach der Abstimmung und behauptet: Die SRG müsse abspecken. Michael Schoenenberger begründet diese Forderung in einem Kommentar mit sieben Behauptungen. Bei genauerer Betrachtung lösen sich jedoch die Vorwürfe der NZZ in Luft auf. Eine Widerrede.

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Endlich Ehrlichkeit der Initianten: NoBillag=NoSRG

Das NoBillag-Komitee hat heute einen eigenen «Plan B» für die SRG nach einer Annahme der Initiative vorgelegt. Sie behaupten, es wäre möglich, die SRG mit Abogebühren, Pay-TV, Werbung und Unterstützungsgeldern am Leben zu erhalten. Sie beweisen damit aber nur, dass NoBillag zu einem beispiellosen, medialen Kahlschlag führen würde. Selbst wenn der Plan klappen würde, hätte die SRG nämlich nur noch ein Drittel der Mittel zur Verfügung. Die Initianten geben damit zum ersten Mal zu, dass die NoBillag-Initiative eine NoSRG-Initiative ist. Und das wäre der beste Fall. Denn: Der Plan ist untauglich. Eine kleine Analyse.

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Köppel zeigt unfreiwillig, wie düster eine Zukunft ohne SRG wäre

Die «Weltwoche» hat am Montag ein eigenes Videoformat lanciert: «Weltwoche Daily» heisst der Videopodcast, den Roger Köppel in der erste Ausgabe unbescheiden als «neues Nachrichtenformat der Weltwoche» und als «Ausbalancierung der Dauerberieselung durch unser zwangsgebührenfinanziertes Fernsehen und Radio» bezeichnet. Was bietet die erste Ausgabe? Was ist davon zu halten? Bietet die «Weltwoche» der SRG die Stirn – oder ist das bloss ein weiterer Videopodcast? Eine kleine Analyse.

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Über den Irrtum, Luxemburg sei ein Vorbild für die Schweiz

In der Sendung «Medienclub» auf SRF hat NoBillag-Befürworter Giuseppe Scaglione Luxemburg als Vorbild für die Schweiz ins Spiel gebracht. Luxemburg sei ein kleines, mehrsprachiges Land, das trotzdem ohne öffentlichen Rundfunk auskomme. Also könne das auch die Schweiz, die Argumente «klein» und «mehrsprachig» würden nicht für eine Rundfunkgebühr sprechen. Stimmt das? Wie funktioniert das Mediensystem in Luxemburg? Taugt es als Vorbild für die Schweiz? Schauen wir genauer hin: Fünf Irrtümer zu Luxemburg, zwei Folgerungen und ein Fazit.

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Märchenstunde mit NoBillag-Initianten im «Medienclub»

Im Medienclub auf SRF haben Initianten/Befürworter und Gegner der NoBillag-Initiative miteinander darüber diskutiert, wie die Schweiz nach einer Annahme der NoBillag-Initiative aussehen würde. Dabei fällt auf, dass die Befürworter die ökonomischen Folgen der Initiative kleinreden und die Freiheit von Medien und Markt als alleinseeligmachendes Ziel verkünden. Ich habe mir die Sendung genauer angesehen. Sie finden hier die sieben dreistesten Behauptungen der Befürworter, nüchtern analysiert.

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