Smarte Maschinen. Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert

Ulrich Eberls Buch über intelligente Maschinen beginnt wie ein Science Fiction-Roman mit einer erzählten Szene in der Zukunft. Obwohl Roboterspezialist Eberl rasch von der Fiktion in der Zukunft in die Realität der Gegenwart zurückkehrt, ist man bei vielem, was er schreibt, nicht ganz sicher, ob es nicht doch Science Fiction sei.

Eberl erklärt, warum wir gerade heute an einer Zeitenwende stehen, wie Roboter lernen und wie sie sich weiterentwickeln werden. Er schreibt nüchtern, gut verständlich und untermauert mit vielen Zitaten und Studien. Und trotzdem tönt immer wieder phantastisch, wenn er beschreibt, wie Computer und Roboter von Menschen (und voneinander) lernen. Eberl zeigt, wo die Robotik heute steht und wo sie künftig eingesetzt werden wird. Er beschreibt den Einsatz von Robotern in der Industrie, im Dienstleistungswesen – und in der Armee. Und er beschreibt, was den Menschen noch bleibt. Je nach Standpunkt ist das Buch superinteressant – oder superbeängstigend. So oder so aber auf jeden Fall lesenswert.

Ulrich Eberl: Smarte Maschinen. Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert. Hanser, 408 Seiten, 32.50 Franken; ISBN 978-3-446-44870-4

Das Buch gibts hier

Buchtipp zum Wochenkommentar vom 9. Juni 2017: Fair Work statt nur Fair Trade

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