Buchtipp

Leonardo – Der Mann, der alles wissen wollte

Publiziert am 24. April 2019 von Matthias Zehnder

Er gilt manchen bis heute als grösster Künstler aller Zeiten, obwohl er kaum zwei Dutzend Werke hinterliess: Leonardo da Vinci. Der Historiker Bernd Roeck trägt in diesem Buch neu zusammen, was man heute über Leonardo weiss. Er lässt seine Leser einem Mann begegnen, der, wie er schreibt, sich gepflegt kleidete, von Sex viel und von Liebe noch mehr verstand, der gerne Wein trank, Schnurren erzählte und Zoten zum besten gab – dem, wie man so sagt, nichts Menschliches fremd war. Roecks Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem Gelehrten, dem Erfinder und Künstler Leonardo da Vinci, er lässt seine Leserinnen und Leser auch am Alltag Leonardos teilhaben. Er zeigt, wie Leonardo ass, wie er lebte, reiste, liebte und natürlich wie er malte. Er zeichnet damit ein äusserst lebendiges Bild des universalen Geists der Renaissance, der tatsächlich und wörtlich alles wissen wollte. Vor allem aber schafft es Roeck, den Staub der Geschichte vom Werk Leonardos wegzublasen und uns einen lebendigen Menschen zu zeigen. Einen Menschen, der wohl Männer liebte, gerne ass und trank und mit der gleichen Leidenschaft einen Flugapparat ersann und einen Bratenwender. Kurz: Das Buch erschliesst uns das Werk Leonardos und den Menschen Leonardo neu.

Bernd Roeck: Leonardo – Der Mann, der alles wissen wollte. Biographie. C.H. Beck, 429 Seiten, 40.90 Franken; ISBN 978-3-406-73509-7

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783406735097

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Buchtipp zum Wochenkommentar vom 19. April 2019: Müssen Künstler gute Menschen sein?

Eine Übersicht über sämtliche Buchtipps samt Link auf den zugehörigen Wochenkommentar finden Sie hier:

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