Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte.

So stellen wir uns Verleger(innen) vor – von solchen Zeitungen träumen wir: Dies ist die atemberaubende Geschichte von Katherine Graham, die nach dem Selbstmord ihres Mannes mit 46 unverhofft Verlegerin der «Washington Post» wurde. Niemand traute ihr zu, die Hauptstadt-Zeitung erfolgreich zu steuern.

Doch sie schlug alle Bedenken (und alle Kaufofferten) in den Wind und blieb stur die Verlegerin der «Post». Sie wuchs in ihre Rolle hinein – und über sich selbst hinaus: 1971 stimmte sie der Veröffentlichung der geheimen «Pentagon Papers» über den Vietnam-Krieg zu. 1972 steht sie hinter Bob Woodward und Carl Bernstein – und sorgt so für die Enthüllung der «Watergate»-Affäre und den Sturz von Präsident Nixon. Steven Spielberg hat die Geschichte von Katherine Graham mit Tom Hanks und Meryl Streep verfilmt: «Die Verlegerin» (Originaltitel «The Post») ist jetzt im Kino. Wie immer zeigt der Film nur einen Bruchteil der Geschichte. Wer sich wirklich für Katherine Graham und die Story der «Washington Post» interessiert, muss schon zum Buch greifen. Das heisst: Nein, lesen Sie das Buch lieber nicht. Es weckt in Ihnen ein Verlangen nach Verlegern und Journalisten, denen die Wahrheit wichtiger ist als das Geschäft. Und dieser Wunsch lässt sich hierzulande derzeit eher schwierig stillen…

Katherine Graham: Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte. Rowohlt, 704 Seiten, ISBN 978-3-499-63414-7

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783499634147

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Buchtipp zum Wochenkommentar vom 23.3.2018: Angeklickt und reingefallen: atemlos durch den Tag

Eine Übersicht über sämtliche Buchtipps samt Link auf den zugehörigen Wochenkommentar finden Sie hier:

https://www.matthiaszehnder.ch/category/buchtipp/

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2 Kommentare zu Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte.

  1. Thomas Zweidler sagt:

    Das es auch anders geht, besser geht, beweist stets aufs Neue der Sonderfall Schweiz. Einzeln gehen, neutral gehen, aber stets im gut-nachbarschaftlichen Kontakt. Deshalb sitzen wir heute in einem der reichsten und erfolgreichsten Ländern auf Erden. Ein Bravo an unsere Väter und Mütter, an unsere Vorgänger/innen in Politik und Wirtschaft.
    Mit der „Orangenschnitzstory“ will M. Zehnder seinen persönlichen Kampf gegen die zwei anstehenden SVP Initiativen einläuten….
    1.) Gegen die Volksinitiative „Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)“. Sie verlangt, dass in der Schweiz Schweizer Recht gilt. Und dies geht weiter als das (zwingende) Völkerrecht und die Menschenrechte! Eine der wichtigsten Fragen unseres Jahrhunderts. Ich hoffe, und da bin ich ganz zuversichtlich, dass der Schweizer Souverän richtig entscheidet und mit einem JA zur Schweiz steht und sie damit (mehr als) stärkt.
    2.) Die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungs-Initiative)». Diese verlangt, dass die Zuwanderung in der Verfassung durch die Beseitigung der Personenfreizügigkeit wieder eigenständig geregelt wird. Damit wird die exorbitante Einwanderung endlich begrenzt und eine massvolle Zuwanderung ermöglicht.
    Es gilt zu Retten, was noch zu retten ist. Überfüllte Züge, volle Strassen und milchiger Himmel durch 1000 Starts und Landungen an unseren Landesflughäfen sind Alltag. Auch die überbaute und kaputte Landschaft ist nicht mehr zu retten. Doch können wir verhindern, das vielleicht im Jahre 2070 die letzten Eigenheimbesitzer gezwungen werden, ihre selbstgewählte Wohnform zu verlassen um zwangsweise in Wohnblöcke umgesiedelt zu werden. Schuhschachteln, Blöcke, vertikales Wohnen allüberall. Es dürfen nur noch Bauern (immer weniger) und Bahnwärter (fast ausgestorben) im eigenen Haus leben. Die restliche Bevölkerung lebt in Hühnerbatteriehaltung. Heute schon träumen Grüne und SP´ler von der 12 Millionen Schweiz, von der 15 Millionen Schweiz, welche problemlos zu realisieren sei (z.B. Daniel Wiener, Basel)
    Unsere Kinder und Kindeskinder werden sich wohlfühlen in dieser, Ihrer Zukunft und uns danken….. — und denken, an diese Initiative und die (weitsichtige) SVP.

  2. Iain Campbell sagt:

    1) Ein Ja zur Schweiz ist ein Nein zur Selbsbestimmunginitiativ. Ich hoffe, dass Thomas Zweidler es so meint, weil sonst gehört er im Irrenanstalt – und dies würde uns noch mehr Kosten aufbürden.
    2) Glaubt er wirklich, dass (u.a) „überfüllte Züge, volle Strassen und milchiger Himmel durch 1000 Starts und Landungen an unseren Landesflughäfen“ … sowie … „die überbaute und kaputte Landschaft“ mit Einwanderung und nicht mit Schweizern zu tun ist? Falls er so glaubt, siehe Irrenanstalt oben.

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