Buchtipp

Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte.

Publiziert am 27. März 2018 von Matthias Zehnder

So stellen wir uns Verleger(innen) vor – von solchen Zeitungen träumen wir: Dies ist die atemberaubende Geschichte von Katherine Graham, die nach dem Selbstmord ihres Mannes mit 46 unverhofft Verlegerin der «Washington Post» wurde. Niemand traute ihr zu, die Hauptstadt-Zeitung erfolgreich zu steuern.

Doch sie schlug alle Bedenken (und alle Kaufofferten) in den Wind und blieb stur die Verlegerin der «Post». Sie wuchs in ihre Rolle hinein – und über sich selbst hinaus: 1971 stimmte sie der Veröffentlichung der geheimen «Pentagon Papers» über den Vietnam-Krieg zu. 1972 steht sie hinter Bob Woodward und Carl Bernstein – und sorgt so für die Enthüllung der «Watergate»-Affäre und den Sturz von Präsident Nixon. Steven Spielberg hat die Geschichte von Katherine Graham mit Tom Hanks und Meryl Streep verfilmt: «Die Verlegerin» (Originaltitel «The Post») ist jetzt im Kino. Wie immer zeigt der Film nur einen Bruchteil der Geschichte. Wer sich wirklich für Katherine Graham und die Story der «Washington Post» interessiert, muss schon zum Buch greifen. Das heisst: Nein, lesen Sie das Buch lieber nicht. Es weckt in Ihnen ein Verlangen nach Verlegern und Journalisten, denen die Wahrheit wichtiger ist als das Geschäft. Und dieser Wunsch lässt sich hierzulande derzeit eher schwierig stillen…

Katherine Graham: Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte. Rowohlt, 704 Seiten, ISBN 978-3-499-63414-7

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783499634147

Wenn Sie das Buch lieber digital für Ihren Amazon Kindle beziehen möchten, klicken Sie hier: https://amzn.to/2Igw0ua

Buchtipp zum Wochenkommentar vom 23.3.2018: Angeklickt und reingefallen: atemlos durch den Tag

Eine Übersicht über sämtliche Buchtipps samt Link auf den zugehörigen Wochenkommentar finden Sie hier:

https://www.matthiaszehnder.ch/category/buchtipp/