Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung.

Ich habe schon viele Bücher über Ernährung gelesen und mich, zumindest temporär, auch schon so mancher Diät angeschlossen, vom Veganismus bis zur Paleo-Ernährung. Dieses Buch des deutschen Wissenschaftsjournalisten Bas Kast ist mit Abstand das Beste, was ich je über Ernährung gelesen habe. Kast fasst die Ergebnisse von über 1000 wissenschaftlichen Studien zu Ernährung zusammen.

Der Ernaehrungskompass von Bas Kast

Bas Kast geht es darum, herauszufinden, welche Ernährung wissenschaftlich abgestützt zu einem gesunden, langen Leben führt. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt der Ernährungs- und Altersforschung. Er fügt das, was man in den vergangenen Jahrzehnten in Labors, Kliniken, Experimenten und bei der Beobachtung besonders langlebiger Völker über eine gesunde Ernährung herausgefunden hat, zu einem Gesamtbild zusammen. Im Kern geht es um die Prinzipien einer Kost, die das Risiko für die grossen Alterskrankheiten unserer Zeit senkt und den Alterungsprozess als solchen aufhält. Einige Ergebnisse sind verblüffend. Zum Beispiel jene Forschungsergebnisse, die belegen, dass tierische Eiweisse nicht gut sind für die Gesundheit. Milch etwa kann deshalb krank machen. Oder dass Kohlenhydrate nicht einfach schlecht sind (Fett übrigens auch nicht), sondern dass es stark darauf ankommt, um welche Kohlenhydrate es geht – und wie man sie zu sich nimmt. Bas Kast verkündet in seinem Buch keine neue Ernährungsreligion, sondern führt sehr gut lesbar durch die Forschungsergebnisse. Besonders verblüffend: Das Buch verdirbt einem nicht etwa den Appetit, sondern macht Lust auf gesundes Essen. Fazit: Unbedingt lesen!

Bas Kast: Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung. Mit den 12 wichtigsten Regeln der gesunden Ernährung. C. Bertelsmann, 320 Seiten, 28.90 Franken; ISBN 978-3-570-10319-7

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783570103197

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Buchtipp zum Wochenkommentar vom 16.3.2018: Achtung: Der Erhalt von Arbeitsplätzen kann Ihrer Gesundheit schaden

Eine Übersicht über sämtliche Buchtipps samt Link auf den zugehörigen Wochenkommentar finden Sie hier: https://www.matthiaszehnder.ch/category/buchtipp/

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Ein Kommentar zu Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung.

  1. Thomas Zweidler sagt:

    Offenbar sind Sie auf gesunde Ernährung bedacht. Neu-salopp gesagt, Sie sind auf dem Ernährungstrip… (Kommentar: „Der Erhalt von Arbeitsplätzen kann Ihrer Gesundheit schaden“, in dem es um zuviel Zucker usw, und jetzt Gesundheitsapostel Bas Kast… etc. etc.)
    Dazu kann ich Ihnen und Ihren Lesern nur Raten: Von all den Büchern und Ernährungstipps wird man auch nicht Gesünder. Ein Vegiteller, den man mit Frust (über Vegi) isst, schadet mehr wie ein Wurstsalat mit Genuss. Schokolade einnehmen mit bitteren Ernährungsbücher dazu schadet mehr wie Pralinengenuss an der Sonne.
    Unser Körper ist kein 1:1 System. Jeder Mensch reagiert anders. Ist anders. Und isst anders. War dem einen gut tut, schadet dem andern.
    Mein Tipp: Gesundheitsuntersuchung. Individuell. Bei Arzt. Und nicht pauschale Gesundheitssendungen am TV. Nachher ist man kranker als davor.
    Individuelle Gesundheitsuntersuchungen gibt es nur beim eigenen individuellen Arzt. Als Mann mache ich meinen Geschlechtsgenossen Mut (alles ab dem 40. Lebensjahr von Nöten):
    1 x jährlich Urologe (PSA-Werte, Prostata-Untersuchung), 1 x jährlich Darmuntersuchung, 1 x jährlich Herzarzt: Grosses Blutbild, welches nur er machen kann (Blutdruck, Cholestrin uvm.) und dazu Profi-EKG mit Ultraschall und Laufband. 1 x jährlich Augenarzt (Augendruck!) 1 x jährlich Hautarzt (Ganzer Körper nach kritischen Stellen absuchen) und bei Bedarf Lugenarzt oder u.a auch Ohrenarzt. C´est tout! Dann ist man dabei und dazu (ich kann nur für Männer sprechen, sorry) sicher gut aufgestellt.
    Sie sehen, das Geld für allgemeingehaltene Bücher ohne Gewähr lieber in die Selbstbehalte seiner Krankenkasse benutzen. Dort ist das hart Erarbeitete wirklich gut investiert.
    So – war wir alle hoffen wollen – auf dass es noch viele Wochenkommentare geben kann.

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