Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie

Etwa vor 150 Jahren, als Karl Marx in der British Library in London fieberhaft an seinem Hauptwerk arbeitete, versuchte der englische Mathematiker Charles Babbage einen programmierbaren Rechenautomaten zu bauen, die «Analytical Engine». Er scheiterte zwar an der Umsetzung, erdachte sich aber eine komplexe Maschine, die tatsächlich in der Lage gewesen wäre, beliebige Rechnungen durchzuführen.

Mittlerweile gibt es solche Maschinen – wir nennen sie Computer. Sie haben die Welt, wie sie Karl Marx kannte, stark verändert. Heute geht es nicht mehr einfach um Kapital, heute geht es um einen digitalen Kapitalismus, in dem Daten die Rohstoffe sind. Der digitale Kapitalismus wirkt freundlich: Es werden nicht mehr Arbeiter ausgebeutet – sondern User. Timo Daum beschreibt und kritisiert den digitalen Kapitalismus in diesem Buch. Er ist sich sicher: Der Kapitalismus wird nicht einfach überwunden. Er ändert nur sein Antlitz. Ein spannendes Buch, das Marx und das Internet im gleichen Zug in neues Licht rückt.

Timo Daum: Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie. Edition Nautilus, 272 Seiten, 26.50 Franken; ISBN 978-3-96054-058-8

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783960540588

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Buchtipp zum Wochenkommentar vom 11. Mai 2018: Warum wir eine starke SRG im Internet brauchen

Eine Übersicht über sämtliche Buchtipps samt Link auf den zugehörigen Wochenkommentar finden Sie hier:

https://www.matthiaszehnder.ch/category/buchtipp/

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