Monatsarchive: Oktober 2018

Die Schweiz spricht – ich auch

Immer mehr Menschen bewegen sich nur noch in ihrer eigenen Bubble und haben kaum mehr mit Andersdenkenden Kontakt. Das Projekt «Die Schweiz spricht» will das ändern und Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen für ein Gespräch zusammenbringen. Hinter der Initiative steht «Die Zeit» gemeinsam mit fünf Schweizer Medienhäusern: Schweizer Radio und Fernsehen SRF und Radio Télévision Suisse RTS der SRG, «Tages-Anzeiger», «Bund», «Berner Zeitung», «Le Matin Dimanche», «24heures» und «Tribune de Genève» von Tamedia, die «Republik», «Watson» und die Wochenzeitung «WoZ». Informationen dazu gibt es hier.

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Wir klicken uns zu Tode

Im Schnitt sind wir heute über drei Stunden am Tag online und schauen 84 mal pro Tag aufs Handy. Das viele Surfen und Klicken ist beste Unterhaltung – und schlimmste Zerstreuung: Es lenkt vom Eigentlichen ab. Von der Arbeit, vom Denken, vom Empfinden – kurz: vom Leben. Die Krux dabei: Ohne Handy und Internet geht es nicht. So sehen wir uns in der Situation von Alkoholikern, die lernen müssen, massvoll zu trinken. Und das am Gratisbuffet. Ein Schlüssel gegen die Handysucht: Wir müssen uns wieder in Langeweile üben, denn die Langeweile ist das Tor zur Phantasie.

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Bücherfreaks auf Youtube: Die Booktuber kommen

Die 70. Frankfurter Buchmesse war trotz Krisenstimmung in der Buchbranche ein Erfolg. Denn das gute alte Buch lebt – gerade auch in den neuen Medien. Besonders beliebt bei vielen lesenden Jugendlichen sind Booktuber: Meist junge Menschen sprechen in Youtube-Videos über neue Bücher und über ihre Leseerlebnisse. Mein Medientipp von dieser Woche bietet deshalb Links zu den interessantesten Booktubes auf deutsch, französisch und englisch.

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Fünf Lebensbilder an Stelle eines Wochenkommentars

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Herbstferien. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Biografien – also fünf höchst anregende Lebensbilder. Alle fünf handeln von Jahrhundertfiguren. Nun ja, zumindest die ersten vier. Das erste Buch hat mir eine alte Liebe neu erklärt, das vierte Buch eine alte Liebe von Helmut Schmidt neu erschlossen. Das fünfte schliesslich ist ganz einfach hervorragend geschrieben und wunderbar unterhaltsam.

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Fünf Denkanstösse an Stelle eines Wochenkommentars

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Herbstpause. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Denkanstösse – also fünf höchst anregende Sachbücher. Es sind Bücher, nach deren Lektüre sie die Welt anders sehen werden. Das erste Buch zum Beispiel handelt davon, wie Sie sich angesichts der Digitalisierung neu erfinden müssen (wenn Sie weiterhin im Berufsleben stehen möchten). Das zweite Buch handelt von Migration in der Natur. Das dritte dreht sich um die Finanzkrise und das vierte um die Finanzen des Vatikans. Beide Bücher sind im Wortsinn fürchterlich spannend. Mein letzter Denkanstoss schliesslich handelt von der Philosophie der Aufklärung. Es ist ein Buch, das Microsoft-Gründer Bill Gates als sein absolutes Lieblingsbuch bezeichnet.

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Human + Machine: Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit

Als James Watt 1769 die Dampfmaschine erfand, löste er damit die Industrialisierung aus: Vor etwa 200 Jahren entstanden die ersten grossen Fabriken. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leitete Henry Ford eine erste Neuausrichtung der Industrie ein: Er zerlegte die Herstellung eines Autos so in Arbeitsschritte, dass man sie mit einem Fließband ausführen konnte. Henry Ford brachte also die Standardisierung in die Industrie ein.

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