Monatsarchive: Februar 2018

Wie wir auf Roboter reagieren sollten

Sie fahren Ski, sie putzen die Stube, sie bauen Autos, sie ersetzen die Kassierer im Supermarkt: Die Roboter sind da. Wie sollen wir darauf reagieren? Sollen wir lachen über die Tollpatschigkeit der Blechmänner – oder sollen wir uns davor fürchten, dass die Roboter uns alle Arbeit wegnehmen? Weder noch. Es gibt vor allem eine richtige Reaktion. Wenigstens im Moment.

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Zurück an die Arbeit! Wie aus Business-Theatern wieder echte Unternehmen werden.

In den meisten Unternehmen wird viel zu wenig gearbeitet! Das schreibt Lars Vollmer in seinem Buch über die Arbeit. Allerdings meint er nicht, dass wir noch mehr Zeit in der Firma verbringen sollten, sondern dass die Firmen mit dem Businesstheater aufhören müssen und ihre Mitarbeiter endlich arbeiten lassen sollen.

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Warum wir einen neuen Arbeitsbegriff brauchen

Über hundert Jahre nach der Industrialisierung definieren wir Arbeit immer noch als Mühsal und messen sie in Zeit. Dabei ist längst klar: Arbeit hat sich verändert. Zeit ist eine schlechte Messgrösse. Und Mühsal? Bitte nicht. Was wir brauchen, ist mehr Sinn in der Arbeit. Dann spielt die Arbeitszeit keine Rolle mehr. Doch die Politiker bleiben im 19. Jahrhundert stecken.

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Heinrich Böll

Heinrich Böll war für viele Deutsche ein Stachel im Fleisch: Er lehnte die deutsche Nachkriegsordnung ab, blieb Zeit seines Lebens sozialkritisch und hellwach – und er war 1972 der erste Literaturnobelpreisträger der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Was die Schweiz im Innersten zusammenhält

Was ist es, das die Schweiz im Innersten zusammenhält? Ist es die Eisenbahn, das Telefon, der Cervelat? Wilhelm Tell, Winkelried oder Betty Bossi? Alles falsch: Es ist ein austariertes System des Ausgleichs von Interessen. Vom Finanzausgleich zwischen den Kantonen über die faire Verteilung von wichtigen Institutionen über das Land bis zum Gebührenausgleich innerhalb der SRG: Die Schweiz ist auf Solidarität gebaut. Noch. Aber die Rechte rüttelt daran und der Zeitgeist hilft dabei.

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Die NZZ fordert, die SRG müsse abspecken. Eine Widerrede.

Es zeichnet sich ab, dass das Schweizer Volk die NoBillag-Initiative ablehnt. Die NZZ schiesst sich bereits warm für den Kampf nach der Abstimmung und behauptet: Die SRG müsse abspecken. Michael Schoenenberger begründet diese Forderung in einem Kommentar mit sieben Behauptungen. Bei genauerer Betrachtung lösen sich jedoch die Vorwürfe der NZZ in Luft auf. Eine Widerrede.

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Erwachsenensprache. Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur.

Je aggressiver die neoliberale Politik und Wirtschaft, desto zartfühlender wird die Sprache der Politik. Das ist, kurz gesagt, die These von Robert Pfaller, Professor für Kulturwissenschaften und Kulturtheorie an der Kunstuniversität Linz. Klagen über Political Correctness hört man meist von Rechts. Pfaller geht es um etwas anderes: Ihm geht es um die Sprache der Mächtigen.

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Nach der Annahme der NoBillag-Initiative. Eine Fiktion.

Heute erzähle ich Ihnen eine Geschichte. Es ist ein Rückblick aus dem Jahr 2019 darauf, was geschah, nachdem im Frühling 2018 das Schweizer Volk die NoBillag-Initiative angenommen hatte. Denn was nach der Annahme dieser Initiative passierte, damit hatten weder die beiden Lager, noch die Experten gerechnet. Aber lesen Sie selbst.[1]

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«10vor10» über Onlinewerbung und die Rolle von Facebook und Google

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