Monatsarchive: Dezember 2017

Hört endlich auf zu hoffen!

Von Hoffnung ist zum Jahreswechsel besonders häufig die Rede: Was erhoffen Sie sich vom Neuen Jahr? Haben Sie Hoffnung auf Besserung? Hoffnung auf Frieden, auf Freude oder bloss auf ein paar Kilo weniger? Hoffnung ist populär. Doch wer nur hofft, ist hoffnungslos verloren. Hoffnung verführt dazu, die Hände in den Schoss zu legen und darauf zu warten, dass die Welt sich bessert. Deshalb: Hört endlich auf zu hoffen!

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Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.

Ich liebe Erich Kästner. Marcel Reich-Ranicki schrieb über ihn: «Erich Kästner ist ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker.» Kästner wollte nie aufhören zu glauben, dass die Menschen besser werden, «wenn man sie oft genug beschimpft, bittet, beleidigt und auslacht.»

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Mein Fragebogen 2017

Ideologie ist, wenn die Antwort feststeht, bevor eine Frage gestellt wurde. Ich glaube deshalb, dass es heute zu viele Antworten gibt und zu wenige Fragen. Wichtiger, als Antworten zu geben, scheint es mir, Fragen zu stellen, das Denken in Bewegung zu setzen – also zu denken zu geben. Zum Ausklang des Jahres habe ich deshalb wieder einen Fragebogen mit 25 Fragen zusammengestellt. Sie kreisen um das Thema Wissen und Glauben. Denken Sie gut…

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Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen.

Vielen Leserinnen und Lesern ist Axel Hacke bekannt als Autor von lustigen bis wunderlichen Büchern wie Der weisse Neger Wumbaba oder Der kleine König Dezember. Jetzt hat Hacke ein wunderbares Buch über den Anstand geschrieben.

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Der bürgerliche Brandstifter

Nach dem grossen Sturm rund um seinen Leitartikel am Samstag in der NZZ «Die Schweiz braucht keine Staatsmedien» hat NZZ-Chefredaktor Eric Gujer heute im Branchendienst Persoenlich.com nachgelegt in einem Interview. Unter dem Titel «Freie Medien benötigen die Freiheit von Staatseinfluss» hält Persoenlich.com-Chef Matthias Ackeret Gujer das Mikrofon hin. Und Gujer setzt sein gefährliches Spiel fort.

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Viel Echo auf die Gujer-Replik

Meine Replik in zehn Punkten auf den Leitartikel von Eric Gujer am letzten Samstag in der NZZ hat gewaltiges Echo ausgelöst. Hier ein paar Beispiele:

Watson-Gründer Hansi Voigt gratuliert per Twitter zu zehn Auswärtstoren (Danke, Hansi):

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Replik auf Eric Gujers Kommentar in der NZZ: «Die Schweiz braucht keine Staatsmedien»

NZZ-Chefredaktor Eric Gujer greift in der NZZ zum verbalen Zweihänder und drischt polemisch auf die SRG ein. Ich habe seinen Kommentar in zehn Vorwürfe zerlegt, die ich im Folgenden beantworte. Die Vorwürfe sind verkürzte, wörtliche Zitate aus seinem Kommentar, der Wortlaut findet sich hier: https://www.nzz.ch/meinung/die-schweiz-braucht-keine-staatsmedien-ld.1339261

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Ein kleines Plädoyer für den Anstand

Wir müssen uns nichts vormachen: Anstand ist veraltet. Das Wort riecht nach Konfirmandenanzug und Mottenkugeln und macht einen so vergessenen Eindruck wie die Gideon-Bibel in der Nachttischschublade eines Hotelzimmers. Und doch ist es, wenn wir das Jahr 2017 Revue passieren lassen, genau das, was uns heute fehlt: Anstand. Innere Haltung. Zurückhaltung. Ein Plädoyer für den Anstand.

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Warum sich Schweizer Zeitungen Mäntel zulegen

Die Zeitungen von Tamedia haben einen, die AZ-Blätter und die NZZ-Regionalzeitungen werden sich künftig einen teilen und BaZ und Südostschweiz sollen an einem stricken: einem gemeinsamen Mantel. Das bezeichnet Seiten, die in einer Zentralredaktion für eine ganze Reihe von Regionaltiteln hergestellt werden. Aus der Gemeinschaftsküche kommen meistens Ausland, Inland, Wirtschaft, Wissen, Kultur und Sport, ergänzt werden die Mantelseiten um lokale und regionale Inhalte, die oft auch Wirtschaft, Kultur und Sport umfassen. Für den Leser ist das Resultat durchzogen: Er kriegt in seiner Regionalzeitung zwar eine bessere Auslandsberichterstattung als dies eine normale Regionalzeitung anbieten kann, dafür werden regionale Aspekte in Wirtschaft, Kultur und Sport vernachlässigt.

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Stand Up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Diskussion über Feminismus und Sexismus verirrt sich sehr rasch in einem Dickicht aus Ungenauigkeiten und Vorurteilen. Dieses Buch räumt damit auf erfrischende Art und Weise auf. Es führt zuerst in die Grundlagen des Feminismus ein und wehrt sich dabei (erfolgreich) gegen die klassischen Vorurteile, die dem Feminismus heute entgegenschlagen.

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