Getestet: Der neue iMac
Wenn man mir einen neuen iMac ins Haus liefert, muss ich mich gewaltig beherrschen. Zum einen, dass ich nicht meine ganze Arbeitszeit vor dem neuen Gerät verbringe, sondern mich brav wieder an meinen ollen PC setze, zum zweiten, dass ich da nicht in Lobeshymnen ausbreche, sondern kritisch bleibe und zum dritten, dass ich das Gerät rechtzeitig wieder an Apple zurückschicke. Das ist der schlimmste Teil des Tests: Die wollen die Geräte immer wieder zurück haben. Um Punkt eins und zwei zu erfüllen, spreche ich nicht vom Tempo, mit dem der iMac aufstartet oder vom riesigen Bildschirm, der Videos in fantastischer Klarheit abspielt. Konzentrieren wir uns auf die Mängel. Der Bildschirm hat eine schwarze Glasoberfläche, die zuweilen sehr stark spiegelt. So lange Sie Texte schreiben oder Tabellen kalkulieren, macht das nicht weiter viel, schauen Sie sich dagegen einen Film an, sehen Sie nicht nur Gwyneth Paltrow, sondern immer mal wieder sich selbst. Und das ist, vor allem im Vergleich, nicht immer erfreulich. zweiter Maluspunkt: Die Tastatur. Die Bauweise des ganzen Computers erinnert ja an ein Notebook. Die Tastatur ist schlimmer: Sie ist so dünn und die Tasten haben einen so kurzen Hub, dass ich mich geradezu nach der harten Tastatur meines Notebooks zurücksehnte. Klar ist auch eine Tastatur Geschmacksache. Wir Schreiber kommen damit aber kaum zurecht. Weitere Maluspunkte habe ich noch nicht gefunden und ich habe auch keine Zeit mehr, zu suchen, ich muss den iMac verpacken und zurückschicken. Vielleicht ist das der Grund, warum ich das gute Stück nicht länger behalten darf?
Gerät: 24″ iMac
Spezifikationen: iMac mit 24 Zoll grossem Bildschirm, 2,4 GHz schnellem Intel Core 2 Duo-Prozessor, 1 GB grossem Arbeitsspeicher und 320 GB grosser Festplatte.
Preis: 2499 Franken
Quelle: www.applestore.ch
jetzt kommentieren? 01. Oktober 2007



