Neue Schuhe können noch so gut sein, am Anfang drücken sie. Zumindest im Kopf: Ich jedenfalls habe immer Mühe, mich an neue Schuhe zu gewöhnen. Oder an neue Hosen. Die alten Hosen sind vielleicht schon etwas ausgebeult, aber doch so bequem. Mit dem neuen iPod ging es mir ähnlich. Ich trage meinen grünen iPod Nano immer an einem Tragband um den Hals – an Stelle einer Krawatte.
Getestet: Der neue iPod Nano als RTF-Datei
mehr lesen…
27. September 2007
“Die NZZ-Gruppe und ihre Onlineauftritte” war das Thema meines Vortrags am diesjährigen Meeting der NZZ-Gruppe. Mein AUftrag war es, die Websites der NZZ-Gruppe, von www.nzz.ch über www.tagblatt.ch und www.zisch.ch bis zu www.zol.ch und www.radiopilatus.ch kritisch unter die Lupe zu nehmen. Das Qualifizieren von Websites ist ein Thema, mit dem ich mich seit langem beschäftige. Ich habe deshalb ganz allgemein mit der Beantwortung der Frage: “Was macht eine Website gut?” begonnen. Schlechte Beispiele liessen sich dabei quer durch die ganze NZZ-Gruppe einflechten. Was macht eine Website gut? Es sind fünf Faktoren:
- Die Idee: Kern und Angelpunkt einer Website ist eine Idee. Eine Mission. Ein Ziel. Amazon, Google, SBB etc. sind in erster Linie starke Ideen. Ideen sind kurz. Amerikaner machen dazu den Lifttest. Formulieren Sie Ihre Mission in Form eines SMS. 160 Zeichen müssen genügen. Sonst ist die Idee zu unscharf.
- Spitze: Eine Website muss hervorragend sein. Ganz wörtlich. Investieren Sie nicht in die Breite, sondern in die Höhe. Oder die Tiefe. Lieber etwas mehr über etwas weniger, als umgekehrt.
- Service: Gute Websites leben von Services. Ein Service kann im wörtlichen Sinn eine interaktive Applikation sein, muss aber nicht. Ein Service schafft sofort abschöpfbaren Nutzen. Service ist, wenn etwas passiert, was mir etwas bringt. Für welche Angebote Ihrer Website könnten Sie Geld verlangen? Und warum? Verlangen Sie kein Geld, aber bauen Sie Websites so auf, wie wenn der Nutzer dafür viel Geld bezahlen würde. Er bezahlt nämlich. Mit seiner Zeit.
- Das Tempo: Websites müssen nicht schnell sein. Sie müssen immer schneller sein. Der paradoxe Effekt von Breitbandanschlüssen. Tempo bezieht sich auch auf die Technik. Vor allem aber auf die Grafik und das Konzept.
- Der Nutzen: Das wichtigste bleibt der Nutzen. Warum soll ich Ihre Website besuchen? Warum ich? Warum jetzt? Was habe ich davon? Warum soll ich Ihre Website bookmarken? Warum soll ich sie weiterempfehlen? Der Nutzen muss ins Auge springen.
Der Vortrag fand auf der “Gotthard” auf dem Vierwaldstättersee statt. Für musikalische Begleitung sorgte (absolut phantastisch) Eliana Burki: Sie jazzte mit dem Alphorn. Das ergab ein leicht absurdes Bild: 50 Anzugträger, die um eine miniberockte 22jährige Dame mit Alphorn standen und über Websites nachdachten, während im Hintergrund das Rütli an den Fenstern vorbeizog.
25. September 2007
Wer Texte schreibt oder mit Tabellen hantiert, nutzt Programme von Microsoft dazu. Wenigstens war das bisher so. Jetzt hat Apple mit dem Programmpaket iWork einen vollwertigen Konkurrenten zum Officepaket von Microsoft herausgebraucht.
Ernsthafter Konkurrent für Word und Co als RTF-Datei
mehr lesen…
09. September 2007