Vorträge/Moderationen

Ich halte regelmässig Vorträge zu Themen rund um die Medienentwicklung und die Mediennutzung, die Digitalisierung und Robotisierung, die vierte, industrielle Revolution und die Folgen für die Menschen – und die Firmen.

Moderationen: Moderation von Tagungen, Symposien, Podiumsdiskussionen in den Themenbereichen Politik, Technik, Gesundheit, Medien, Kultur.

Die folgenden Vorträge sind auch als Workshops für Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte zu haben. Die Workshops bestehen jeweils aus einem ausführlichen Input, unterbrochen durch Diskussionsteile, sowie verschiedenen Arbeitssessions.

Bei Fragen zu einzelnen Themen kontaktieren Sie mich jederzeit unter +41 79 659 58 39 oder unter mz@matthiaszehnder.ch

Die Aufmerksamkeitsfalle

Medien leben immer stärker von der Aufmerksamkeit. Dies deshalb, weil sie immer häufiger nicht mehr in einer festen Beziehung mit einer Abonnentin oder einem Abonnenten stehen, sondern Artikel für Artikel, Film für Film im Internet konsumiert werden. Das heisst: Statt um konstante Bindung, geht es um den schnellen Klick – um die Aufmerksamkeit. Das ist fatal. Denn die Aufmerksamkeit folgt bestimmten Gesetzen. Aufmerksamkeit gibt es vor allem für Inhalte, die aufregen, also für Sensationen und Skandale. Das Extreme erhält Aufmerksamkeit, das Sachliche, Vernünftige geht unter. Die Folge ist Populismus.

Deshalb stecken wir alle in der Aufmerksamkeitsfalle – und sie ist schon zugeschnappt: Sie hat uns in den USA Donald Trump und weltweit eine immer populistischere Politik beschert.

Was bedeutet das für die Zukunft der Politik? Für die Medien? Für Medienkonsumenten?

Antworten und Einblicke gibt der Vortrag Die Aufmerksamkeitsfalle von Matthias Zehnder.

Die digitale Kränkung

Computer und Roboter spielen besser Schach als der Mensch, sie können präziser operieren, spekulieren besser mit Aktien und analysieren Röntgenbilder zuverlässiger. Und bald fahren sie auch noch besser Auto als der Mensch. Dass Computer in so vielen Bereichen mittlerweile so viel besser sind als wir Menschen, das ist kränkend. Vor allem für die Männer. Denn Computer und Roboter sind da gut, wo es um physische Stärke, um Logik und um Analytik geht. Sie besetzen damit vor allem Domänen, in denen traditionell Männer stark sind.

Die digitale Kränkung ist also vor allem eine Kränkung des Mannes. Die Folgen sind gesellschaftlich bereits sichtbar. Aber es gibt Auswege.

Antworten und Denkanstösse gibt der Vortrag Die digitale Kränkung von Matthias Zehnder.

Bildung. Problem und Ausweg

Wozu brauchen wir eigentlich noch Bildung? Wir haben doch Google… Und jetzt kommen sowieso die Roboter! Warum sollen wir noch lernen?

Wer Bildung als das Packen eines Rucksacks betrachtet, hat in der Tat Schwierigkeiten, zu erklären, was Bildung im Zeitalter von Google noch soll. Der Philosoph Hans Blumenberg sagt deshalb: Bildung ist kein Arsenal, sondern ein Horizont. Bildung ist also nicht etwas, was ich in meinen Rucksack packe. Bildung ist eine Blickweite – und deshalb vielleicht die Fähigkeit, bis zum Horizont zu wandern. Edward Frederick Lindley Wood, der 1. Earl of Halifax, sagt deshalb: Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben. Um beim Bild des Rucksacks zu bleiben: Bildung ist nicht das, was sich im Rucksack befindet, sondern die Fähigkeit, den Rucksack immer wieder neu zu packen. Oder die Fähigkeit, zu wandern.

Aber was heisst das konkret vor dem Hintergrund der Digitalisierung? Was bedeutet es für Firmen, für Mitarbeiter, für Eltern?

Antworten und Denkanstösse gibt der Vortrag Bildung. Problem und Ausweg von Matthias Zehnder.

Ausführliche Informationen über meine Vortragstätigkeit finden Sie hier.

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