Schlagwort-Archive: Populismus

Die Aufmerksamkeitsfalle

Mein Buchtipp erfolgt heute in eigener Sache: Ich lege Ihnen mein neues Buch ans Herz. Ich zeige darin, wie und warum sich die Medien immer stärker auf das Bewirtschaften von Aufmerksamkeit fokussieren und warum das fatale Folgen für die Politik hat.

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Wie die Medien zu Populismus führen

Wer ist schuld daran, dass Politiker wie Donald Trump, Pepe Grillo, Sebastian Kurz oder Christoph Blocher so viel Erfolg haben? Daran sind die Medien schuld. Statt sich auf das Relevante zu konzentrieren, kümmern sie sich immer stärker um das, was viel Aufmerksamkeit bringt. Sie optimieren Inhalte so, dass sie möglichst viele Klicks und gute Quoten generieren. Das Resultat: populistische Politik. In meinem neuen Buch erkläre ich, warum das so ist – und was das alles mit James Bond, Marilyn Monroe und Johann Sebastian Bach zu tun hat.

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Mein neues Buch ist da

Ich freue mich sehr, mein neues Buch ankündigen zu können:

Die Aufmerksamkeitsfalle. Wie die Medien zu Populismus führen.

Ich zeige darin, warum das Internet zu einer starken Boulevardisierung der Medien geführt hat und warum diese Entwicklung zu Populismus führt – auch in der Schweiz.

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Gebrauchsanweisung für Populisten

Die Verfassung der Vereinigten Staaten hätte rot werden müssen vor Scham, als Donald Trump den Eid auf sie leistete: Er hat die Rechte von Minderheiten verhöhnt, die Religionsfreiheit verachtet, Frauen verächtlich gemacht – kurz: die Verfassung mit Füssen getreten. Wer Donald Trump als Rechtspopulist bezeichnet, verharmlost ihn, schreibt Heribert Prantl.

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Das Zeitalter des Zorns. Eine Geschichte der Gegenwart

Woher nur kommt der grosse Hass in der Welt? Der Hass auf die Eliten in Deutschland, in England und in den USA, der Hass auf den Westen in der Islamischen Welt, der Hass auf «die oben», die Frauenfeindlichkeit, die Homophobie? Pankaj Mishra, 1969 in Nordindien geboren, schreibt seit Jahren für den «New Yorker» und den «Guardian» über den indischen Subkontinent, über Afghanistan und China.

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Es sind die Medien, die für Terror sorgen

Der Terroranschlag während eines Konzerts der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester war das Thema der Woche: Auf der ganzen Welt suhlten sich die Medien geradezu in der Schrecklichkeit des Anschlags – und machten sich so zu Gehilfen des Terrors. Denn der Anschlag selbst ist nur der Zünder. Für die eigentliche, weltweite Detonation sorgen erst die Medien durch ihre intensive Berichterstattung. Erst dadurch erreicht der Terrorist sein Ziel: Angst und Schrecken zu verbreiten. Doch wir, das Publikum, haben es in der Hand, die mediale Zündung zu unterbinden. 

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Das Volk und die Bildungselite – eine gestörte Beziehung

Die Eliten sind selbst schuld: Sie haben den Kontakt zum Volk verloren. Das war der Tenor vieler Kommentare nach der Wahl von Donald Trump. Zu diesen bösen Eliten gehören auch die Journalisten. Sie seien einseitig links und hätten Trump zu Unrecht verteufelt. Es sei deshalb Zeit, dass die Eliten umkehren und dem «Volk» zuhören. Alles falsch. Wenn wir etwas stärken müssen, dann die Bildungselite. Und wenn jemand zuhören sollte, dann das «Volk». Und die Politiker.

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Präsident Trump: Die Medien sind schuld

In den letzten Tagen haben die Medien viele Gründe aufgeführt, warum Donald Trump trotz Lügen, Hass und Pöbeleien Hillary Clinton besiegt hat. Bloss sich selbst haben sie ausgespart. Denn am Grosserfolg von Donald Trump sind ganz zuvorderst die Medien selber schuld. Konkret: die Journalisten. Eine Nachwahl-Medienschelte.

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Zur Ehrenrettung der Bürokratie

Die Politik hat ein Lieblingsschimpfwort: Bürokratie. Bürgerliche Parteien rufen zum Bürokratieabbau auf, wettern gegen Beamte und gegen die Verwaltung. Jedem Stimmbürger muss klarwerden: Die Bürokratie ist des Teufels. Doch ist sie das wirklich? Was wäre denn die Alternative zur Bürokratie? Und geht das überhaupt, Demokratie ohne Bürokratie? Eine kleine Ehrenrettung eines grossen Begriffs.

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Geschichte ist nicht Schicksal? Dann lasst uns eingreifen!

Wäre Adolf Hitler zu verhindern gewesen? Wäre Hitler heute zu verhindern? Auf jeden Fall. Geschichte ist kein unvermeidbares Schicksal. Wir haben unsere Geschichte in der Hand. So sah es der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern. Seine wichtigste These war: Es hätte auch anders herauskommen können – wenn nur jemand die Verantwortung dafür übernommen hätte. Diese Woche ist Fritz Stern neunzigjährig in New York gestorben. Seine Mahnung bleibt bestehen.

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