Schlagwort-Archive: Medien

Die Verlegerin. Wie die Chefin der ‚Washington Post‘ Amerika veränderte.

So stellen wir uns Verleger(innen) vor – von solchen Zeitungen träumen wir: Dies ist die atemberaubende Geschichte von Katherine Graham, die nach dem Selbstmord ihres Mannes mit 46 unverhofft Verlegerin der «Washington Post» wurde. Niemand traute ihr zu, die Hauptstadt-Zeitung erfolgreich zu steuern.

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Angeklickt und reingefallen: atemlos durch den Tag

Vielen Onlinemedien sind ein paar Klicks wichtiger als die langfristige Zufriedenheit ihrer Leser. Mit deftigen Schlagzeilen sorgen sie für Aufregung, doch die Texte hinter den Schlagzeilen enttäuschen. Das ist Zuckerwattenjournalismus: Kurzfristig lustig – langfristig schädlich für alle Beteiligten. Jugendportale wie Watson oder Bento mögen anders nicht an ihre Leser rankommen. Mittlerweile haben sich ihre Techniken aber auf andere Onlinezeitungen ausgeweitet. Mit fatalen Folgen.

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Bitte, liebe Medien…

Bitte, liebe Medien, hört auf mit all diesen Push-Meldungen zum Mordprozess Rupperswil. Ihr macht den Prozess zur Zirkusveranstaltung und entwürdigt den Prozess – und Euch selbst.

Basel, 15. März 2018, Matthias Zehnder mz@matthiaszehnder.ch

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Mein Kommentar zur NoBillag-Abstimmung: Die «Aber» der schlechten Demokraten

Das Verdikt könnte eindeutiger nicht sein: 71,6% der Schweizer Stimmbürger stellen sich hinter die SRG. Nur gerade 28,4% der Stimmbürger wollen die Rundfunkgebühren abschaffen. Das ist, mit Verlaub, sensationell. Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich in aller Deutlichkeit für das System des gebührenfinanzierten Rundfunks ausgesprochen. Die NoBillag-Promotoren haben eine überdeutliche Abfuhr erhalten. Klar, dass die rechtsbürgerlichen SRG-Gegner jetzt die Niederlage eingestehen, ihre Knie vor dem Stimmvolk beugen und die Klappe halten. Just kidding: Es ist die grosse Zeit der Aber-Kommentare: Das Volk hat die NoBillag-Initiative abgelehnt, aber…

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Die fünf Herausforderungen für die SRG

Geschafft: Die NoBillag-Initiative wird am Sonntag deutlich abgelehnt. Doch die Auseinandersetzungen rund um die SRG werden weitergehen. Dafür sorgen SVP, Initiativkomitee und Gewerbeverband garantiert. Stellen Sie sich einmal vor, nach einer deutlich abgelehnten Armeeabschaffungsinitiative hätte die GsoA verlangt, die Armee müsse trotzdem abspecken. Unvorstellbar. Dabei hätte die SRG genug andere Sorgen. Ich sehe fünf konkrete Herausforderungen, denen sich die SRG auch jenseits der SVP stellen muss.

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Nach der Annahme der NoBillag-Initiative. Eine Fiktion.

Heute erzähle ich Ihnen eine Geschichte. Es ist ein Rückblick aus dem Jahr 2019 darauf, was geschah, nachdem im Frühling 2018 das Schweizer Volk die NoBillag-Initiative angenommen hatte. Denn was nach der Annahme dieser Initiative passierte, damit hatten weder die beiden Lager, noch die Experten gerechnet. Aber lesen Sie selbst.[1]

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Rettet die Wahrheit!

Claus Kleber ist seit 2003 Moderator des ZDF-heute-journals. Bis 2009 war er auch der Leiter des deutschen TV-Nachrichtenmagazins. In diesem Buch erzählt er, wie eine Nachrichtensendung im Fernsehen zu Stande kommt. Er erzählt, wie die Journalisten täglich um die beste Story ringen – um die beste Story und um die Wahrheit. Denn das ist das eigentliche Thema des Buchs.

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No Billag? Die Gründe und die Folgen.

Dieses Buch hat viele SRG-Gegner aufgeregt: Alt-Radiopirat Roger Schawinski schreibt ein Buch über die NoBillag-Initiative und verteidigt die Radio- und Fernsehgebühren. Ausgerechnet der Kämpfer gegen die SRG. Doch Schawinski stellt in diesem Buch sachlich dar, dass er nie gegen die SRG und den gebührenfinanzierten Rundfunk kämpfte, sondern nur gegen das Monopol der SRG.

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Die «Republik» ist da. Grund zum Jubeln?

Am Sonntag ist die «Republik» endlich online gegangen. Endlich, weil seit Monaten auf allen Kanälen in den höchsten Tönen vom Medien-Start-up die Rede ist. Im Frühjahr 2017 hat das «Project R» die erfolgreichste Crowdfunding-Kampagne aller Zeiten hingelegt. Mit Hilfe von 3000 Vorab-Abonnenten wollten die Initianten rund um Constantin Seibt und Christof Moser 750’000 Franken aufnehmen – dieses Ziel war bereits am ersten Tag erreicht. Am Ende der Sammelfrist hatten sich fast 14’000 Interessenten eingeschrieben und der Plattform vorab sagenhafte 3,4 Millionen Franken überwiesen. Laut Branchendienst Persoenlich.com hat die «Republik» bis zum Start über 1000 weitere Abonnenten gewonnen und zählt heute über 15’500 «Verlegerinnen und Verleger», wie das Projekt seine Abonnenten nennt. Zusammen mit dem Geld von Investoren hat das Projekt jetzt 7,7 Millionen Franken zur Verfügung. Die Finanzierung sei damit für zwei Jahre gesichert.

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Die sieben Märchen des Hans-Ulrich Bigler

Die «Nordwestschweiz» hat mit Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands und FDP-Nationalrat, ein Interview über die NoBillag-Initiative geführt. Bigler und sein Verband befürworten die Initiative und damit die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren in der Schweiz. Bigler behauptet im Interview, die SRG könne ohne Radio- und Fernsehgebühren überleben, ja, sie sei dann sogar unabhängiger. Im Interview (Wortlaut hier: https://www.bzbasel.ch/schweiz/gewerbeverbands-chef-bigler-srg-weigerung-fuer-plan-b-ist-erpressung-des-volkes-132057688 ) gibt er unwidersprochen Antworten, die so fern jeder medienökonomischer Realität sind, dass ich Bigler auf diesem Weg widerspreche. Sie finden deshalb hier die sieben Märchen des Hans-Ulrich Bigler und meine Antworten darauf.

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