Schlagwort-Archive: Buchtipp

Die Verwandlung der Dinge. Eine Zeitreise von 1950 bis morgen

Als Autor Bruno Preisendörfer 1963 zum ersten Mal zur Schule ging, steckte in seinem Schulranzen noch eine Schiefertafel mit Griffel und Schwämmchen. Das Telefon zu Hause war ein schwarzer Kasten, der ehrfurchtgebietend an der Wand hing, Musik hörte man ab Schallplatten und ein Buch bestand noch aus Leinen und Papier.

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Städte für Menschen

Jan Gehl ist der Mann, der Kopenhagen zur menschenfreundlichen Stadt gemacht hat. In diesem Buch zeigt er mit vielen Bildern und Planskizzen, was eine Stadt mit menschlichem Mass ist. Er zeigt, warum es den Menschen neben den Bausünden aus den 60er Jahren nicht wohl ist. Er dokumentiert die Veränderungen, mit deren Hilfe er Kopenhagen, Melbourne und andere Städte wiederbelebt hat.

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Ich und die Anderen

Wir leben in einer pluralisierten Gesellschaft: Es gibt bei uns keine klaren Autoritäten mehr, es gibt keine verbindlichen Wahrheiten, keine allgemeine Weltsicht, keine verbindliche Religion oder Kultur. Da ist überall Vielfalt. Und es gibt keinen Weg zurück in eine nicht-pluralisierte, in eine homogene Gesellschaft. Das ist der Ausgangspunkt von Isolde Charims Überlegungen.

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Fünf Lebensbilder an Stelle eines Wochenkommentars

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Sommerferien. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Biografien – also fünf höchst anregende Lebensbilder. Alle fünf haben mich inspiriert, jedes auf seine Weise. Das erste Buch hat mich in einer alten Liebe bestätigt – und das fünfte ist zart im Thema, aber wuchtig in der Wirkung. Wenn Sie trotzdem einen Wochenkommentar lesen möchten, empfehle ich Ihnen diese drei Kommentare der letzten Wochen, die immer noch aktuell sind:

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Fünf Denkanstösse an Stelle eines Wochenkommentars

Einen eigentlichen Wochenkommentar gibt es heute nicht – der Wochenkommentar macht Sommerpause. Dafür gibt es aktuelle Lesetipps. Heute: fünf Denkanstösse – also fünf höchst anregende Sachbücher. Es sind Bücher, nach deren Lektüre sie die Welt anders sehen werden. Das erste Buch eröffnet Ihnen die Welt der Tiere auf eine ganz neuartige Weise: Es widmet sich den Sprachen der Tiere, aber dies aus philosophischer Sicht. Das fünfte Buch widmet sich dem drängendsten Problem unserer Zeit: dem Verhältnis von Europa zu Afrika und der Verantwortung, die Europa aus der Kolonialzeit zu tragen hat. Ein schwieriges Thema – es ist deshalb gut, dass es sich bei diesem Buch nicht um ein Sachbuch, sondern um einen Roman handelt.

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Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan

In erschreckendem Tempo öffnen sich in und um Europa Gräben. Zum Teil sind es alte Gräben, die wir längst zugeschüttet glaubten, zum Teil sind es neue Risse, die sich zwischen Ländern und Völkergemeinschaften auftun. Manche der Gräben verlaufen entlang von Grenzen, andere gehen mitten durch Ortschaften, ja durch Familien.

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Wurzeln. Die trügerischen Mythen der Identität

Es ist wieder oft von Tradition die Rede. Von unserer Herkunft, unseren Wurzeln. Maurizio Bettini erklärt und dekonstruiert in diesem klugen Buch das so verführerische Bild der kulturellen Wurzeln. Er vermutet, dass das neu erwachte Interesse an der Tradition eine Reaktion ist auf die zunehmende Homogenisierung von Ländern und Kulturen.

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Demokratie – jetzt erst recht!

Alt-Bundesrat Kaspar Villiger (FDP) stellt in seinem neuen Buch drei grosse Fragen. Die erste Frage dreht sich um die Werte: Haben die eher bieder wirkenden Schweizer Werte wie Anstand, Fleiss, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Einhalten von Versprechen und Hilfsbereitschaft in der globalisierten Wirtschaftswelt noch irgendeine Bedeutung?

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Blind im Wandel

Die Schweiz befindet sich selbstverschuldet in einer Sackgasse. Das Land, so Steffen Klatt, ist satt und zufrieden geworden – und unbeweglich. Für Klatt steht die Schweiz deshalb beispielhaft für jene Staaten in Europa, die sich nicht an wandelnde Umstände anpassen können – oder nicht anpassen wollen. Stefan Klatt macht in seinem Buch rasch klar: In der Schweiz fehlt der Wille.

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1291. Geschichte eines Jahres

Für Schweizerinnen und Schweizer ist klar: 1291 ist das Gründungsjahr der Eidgenossenschaft. Die Jahreszahl gilt geradezu als Chiffre für Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität. Doch hat die Zahl 1291 zu Recht einen so hohen Stellenwert in der Schweiz?

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