Schlagwort-Archive: Aufmerksamkeitsfalle

Warum die Demokratie gebührenfinanzierte Medien braucht

Es ist eine dieser Binsenweisheiten, die Politiker in Sonntagsreden gerne einsetzen wie ein welkes Sträusschen am Revers: Die Demokratie braucht die Medien. Bloss: Der vielgerühmte Markt ist nicht mehr in der Lage, jene Medienleistungen zu finanzieren, von der gerade eine direkte Demokratie abhängig ist. Denn die kommerziellen Medien der Schweiz sitzen in gleich drei Fallen.

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Nüchtern betrachtet: Die Folgen einer Billag-Abschaffung

Obwohl es noch ein paar Monate dauert bis zur Abstimmung, ist die Auseinandersetzung um die No-Billag-Initiative bereits sehr polemisch – und schon erstaunlich faktenfern. Werfen wir also einen möglichst nüchternen Blick auf die Folgen, die eine Annahme der Initiative für das Medienangebot im Bereich Radio und Fernsehen in der Schweiz hätte. Die Wertung der Fakten finden Sie am Schluss in fünf Sätzen.

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Autor des Jahres…

Der SVIK, der Schweizerische Verband für Interne Kommunikation, hat mich am 9. November 2017 in Zürich für mein neues Buch «Die Aufmerksamkeitsfalle» mit einer goldenen Feder als Autor des Jahres ausgezeichnet. Herzlichen Dank!

In seiner Laudatio erklärte SVIK-Präsident Daniel Ambühl, das Buch verdiene mehr Aufmerksamkeit; wer sich für Kommunikation und Medien interessiere, müsse es einfach lesen. Dem können wir uns eigentlich nur anschliessen… 😉

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Warum (auch) die Medien schuld sind am Wahlerfolg der AfD

Am Erfolg der AfD sind die Medien mitschuldig, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien. Sie haben mit permanenter Aufregung und einer emotionalisierten Ablehnung der AfD zum Erstarken der Rechtsaussen-Partei beigetragen. Sie machen das, weil Emotionen und Sensationen auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für Quoten sorgen. Doch gerade der Service Public hätte eine andere Aufgabe. Auch in der Schweiz.

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Buchvernissage der «Aufmerksamkeitsfalle»

Am Freitag, 8. September hat das Basler Kulturhaus Bider&Tanner zur Buchvernissage meines neuen Buchs «Die Aufmerksamkeitsfalle» eingeladen. Trotz Tram-Baustellen rund um die Buchhandlung haben sich erstaunlich viele interessierte Menschen eingefunden.

Moderiert von Martina Rutschmann (grossartig, vielen Dank) war die Stunde mit Fragen, Antworten und Vorlesen im Hui vorbei.

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Der Journalismus ist am Ende – oder doch nicht?

Am Mittwoch, 30. August 2017, war ich mit meinem Buch «Die Aufmerksamkeitsfalle» zu Gast auf SRF2 Kultur: In der Sendung «Kontext» hat Christoph Keller mit Daniel Vogler, Forschungsleiter am Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich, Susan Boos, Redaktionsleiterin der WochenZeitung und mit mir über die Medienzukunft gesprochen. Die Sendung können Sie hier nachhören:

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Mein neues Buch ist da

Ich freue mich sehr, mein neues Buch ankündigen zu können:

Die Aufmerksamkeitsfalle. Wie die Medien zu Populismus führen.

Ich zeige darin, warum das Internet zu einer starken Boulevardisierung der Medien geführt hat und warum diese Entwicklung zu Populismus führt – auch in der Schweiz.

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