Monatsarchive: Mai 2017

Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden

Der eigentliche Terror verursacht nicht der Anschlag, sondern die Bilder davon. Charlotte Klonk, Professorin für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin, hat deshalb untersucht, wie die Bilder zu Waffen werden. In diesem Buch zeigt sie, welche Rolle die Bilder des Terrors seit dem 19. Jahrhundert bis in unsere unmittelbare Gegenwart spielen.

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Es sind die Medien, die für Terror sorgen

Der Terroranschlag während eines Konzerts der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester war das Thema der Woche: Auf der ganzen Welt suhlten sich die Medien geradezu in der Schrecklichkeit des Anschlags – und machten sich so zu Gehilfen des Terrors. Denn der Anschlag selbst ist nur der Zünder. Für die eigentliche, weltweite Detonation sorgen erst die Medien durch ihre intensive Berichterstattung. Erst dadurch erreicht der Terrorist sein Ziel: Angst und Schrecken zu verbreiten. Doch wir, das Publikum, haben es in der Hand, die mediale Zündung zu unterbinden. 

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Data for the People. Wie wir die Macht über unsere Daten zurückerobern

Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Jeder Schritt, den wir in der digitalen Welt machen, hinterlässt eine Datenspur. Darüber hinaus geben wir freiwillig unsere Daten weiter an Grosskonzerne im Austausch gegen Rabatte, Unterhaltung oder Informationen. Das ist bedenklich.

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Die Computer sind nicht das Problem

Die Aufregung diese Woche war gross: Ein Virus namens WannaCry griff Computer auf der ganzen Welt an. Etwa 300’000 Systeme in 150 Ländern waren betroffen. In England mussten Spitäler Patienten abweisen. In Deutschland fielen Anzeigetafeln der Deutschen Bahn aus. Allenthalben hoben Experten den Zeigefinger und warnten vor Cyberterror, vor Technik-Abhängigkeit, vor der Computerzukunft. Doch das Problem liegt ganz woanders. Überzeugen Sie sich selbst.

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Elon Musk. Tesla, PayPal, SpaceX. Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie

Elon Musk, der Gründer und Chef von Tesla und SpaceX, ist der neue Steve Jobs: Er wirbelt mit neuen Ideen gleich mehrere Industrien durcheinander. Jahrelang wurde er nicht recht ernst genommen. Seine Erfolge mit dem Elektroauto Tesla und mit den wiederverwertbaren Erststufen der Falcon-9-Rakete haben viele Kritiker zum Verstummen gebracht.

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WannaCry-Hackerangriff – worum es geht und was zu tun ist

Der weltweite Ransomware-Angriff mit dem Trojaner WannaCry beschäftigt die Medien – auch in der Schweiz. Mittlerweile sollen 200’000 Systeme in 150 verschiedenen Ländern vom Angriff betroffen sein. Ich bin dazu vom Videoteam der sda/Keystone befragt worden. Zu sehen ist das Interview zum Beispiel auf der Website des St. Galler Tagblatts (direkter Link):

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Warum redet niemand mehr von Atommüll?

Wenn die Schweiz so bedenkenträgerisch mit Atomkraft umgehen würde wie mit Alternativenergien, hätten wir die Energiewende längst geschafft. Denn die Unsicherheiten bezüglich der Entsorgung von Atommüll sind viel grösser als jene im Zusammenhang mit der Sonnenenergie. Das bedeutet mit anderen Worten: Die Energiewende ist bloss eine Frage von Willen und Ideen. Aber lesen Sie selbst. 

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Bundesrat erlässt kein Gesetz zu Fake News

Der Bundesrat verzichtet vorläufig darauf, spezielle Gesetze gegen Fake News zu erlassen. Radio Zürisee hat das Thema aufgegriffen und mich dazu befragt:

Beitrag auf Radio Zürisee:
https://www.radio-media.ch/podcasts/2017/05/10/2017-05-10%20173028.mp3

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Die grosse Regression

Den Anstoss zu diesem Buch gaben die Anschläge in Paris im Spätherbst 2015: Der politische, mediale und diskursive Umgang mit diesen Ereignissen liess den Eindruck aufkommen, als fiele die Welt plötzlich hinter hart erkämpfte und für gesichert gehaltene Standards zurück, schreibt Heinrich Geiselberger.

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Das löcherige Mäntelchen der Schweizer Mehrsprachigkeit

Vier Sprachen, vier Kulturen, ein Bund gleichberechtigter Staaten – das ist die Schweiz. Vielmehr: Das ist das Bild, das wir von der Schweiz hegen und pflegen. In Tat und Wahrheit ist es längst Fiktion. Oder Erinnerung. Besonders deutlich zeigt das der Umgang mit dem Französischen. Denn Hand aufs Herz: Den meisten Deutschschweizern ist Französisch Hans was Heiri. Oder?

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